Gestern Abend fand ein erstes Treffen der Mandatsträger statt, alle zukünftigen Mitglieder des Abgeordnetenhauses und viele zukünftige Bezirksverordnete waren anwesend.

Was besprochen wurde könnt ihr in diesem Piratenpad nachlesen.

Das Piratenpad ist eine von der Piratenpartei bereitgestellte Software, die für jeden frei zur Verfügung steht und zum gemeinsamen Erarbeiten von Texten benutzt werden kann. Das Piratenpad basiert auf der OpenSource-Software Etherpad.  Worum es sich dabei handelt, kannst Du in der Wikipedia nachlesen.

Vielleicht magst Du ja einmal selbst mit Bekannten einen Text in einem Piratenpad erstellen, die Nutzung ist kostenlos.

Und hier noch ein paar Impressionen vom Abend:

119 Kommentare

  1. 1
    James Pronto

    Hey Leute,

    ihr habt in Berlin sehr viele Sympathisanten (mehr als 8,9%)
    Daher: seid stets freundlich und aufrichtig – zu allen.
    Und wachsam!!! – die alte Politik hat noch viele Fallen bereit –
    überall wo es ums Geld geht, geht es um Macht – das ist so!
    Aber wer selber transparent bleibt, hat nichts zu verbergen…

    Ihr habt jedenfalls mein Segen 🙂
    James

    • Narrtürlich

      Aufrichtig ja aber freundlich müsst ihr, von mir aus, nicht immer sein. Ansonsten beginnt man zu heucheln und schon ist man ein NORMALER Politiker. – Es ist herrlich einmal Menschen direkt neben den „Schauspielern“ zu sehen. Sie wirken neben Euch so wunderbar falsch, beherrscht und bemitleidenswert selbstunterdrückt. Meine Unterstützung habt Ihr!

      • Freundlich bedeutet ja nicht gleich heuchlerisch. Es geht wohl eher um den gegenseitigen Respekt, den einige Politiker manchmal vermissen lassen. Unter all den Anzugträgern wirken die Piraten tatsächlich freundlicher, weniger heuchlerisch – einfach authentischer. Wenngleich auch unangepasst und noch etwas unbeholfen. Bin gespannt, ob die anderen Parteien ihre Kritik dahingehend aufbauen werden. Würde mich eigentlich nicht wundern.

      • James Pronto

        Wir können sehr gerne freundlich gegen respektvoll tauschen…!
        (wobei freundlich einfach einen herzlicheren Touch hat…)
        🙂

        Und die “Schauspieler” sind ja schließlich auch nur Menschen…

    • Leider geht das Piratenpad nicht mit dem I Pad.

  2. 2

    wunderbar… jetzt diskutiert ihr schon auf dem ersten treffen darüber, doch mal den ganzen unsinn mit “dieser transparenz” etwas einzuschränken.

    den trend zur verfilzung schon nach der ersten sitzung zu sehen, ist schon enttäuschend. es gibt also tatsächlich piraten, die glauben, dass sie gewählt wurden, damit sie genauso intransparent wie die alten parteien arbeiten. ich dachte wir waren uns einig, dass intransparenz eines der hauptprobleme heutiger politik ist… aber anscheinend ist sowas nur problematisch, wenn man nicht im parlament sitzt.

    um es klarzustellen… niemand hat etwas dagegen, dass ihr euch in ähnlicher zusammensetzung auch mal ohne protokoll trefft…. aber wenn es darum geht politische entscheidungen zu treffen und vorzubereiten, dann solltet ihr das öffentlich machen. liquid feedback macht sonst auch keinen sinn.
    eine neue fdp braucht keiner und wird auch niemand wählen.

  3. 3

    Also, wenn ich das Piratenpad richtig verstanden habe (und ich habe es ganz gelesen!), geht es ausschließlich darum, private Fehden (?) von politischen Entscheidungen zu trennen. Dies kann ich nur begrüßen, denn ob Pirat A jetzt mit Pirat B privat so gar nicht kann, das interessiert mich nicht. Und mich ständig am privaten Brimborium entlang bis zum eigentlichen Kern vorzulesen, das will ich nicht.

  4. 4

    hi
    erstmal herzlichen Glückwunsch zum Einzug in den Landtag von Berlin
    ich muß mich da ebenfalls meinen Vorkommentartor anschließen und euch auffordern aufmerksam bei euren Mitpolitikern zu sein, nicht umsonst wird immer von einen Haifischbecken gesprochen 🙂
    andererseits wünsche ich euch auch viel Erfolg, vor allen da, ihr die einzigste Partei in einen Landtag seid, die über keine Lobbyisten verfügt und damit hoffentlich auch für das Volk in Berlin und evt später mal in der Bundesrepublik ein paar entscheidende Erleichterungen durchdrücken könnt
    denn ganz klar ist auch sicher, das ein hauptsächlicher Grund für euren Erfolg in Berlin, da man sonst eh nicht genau weiß, wie man wählen soll, ohne den Bock zum Gärtner zu machen
    somit liegt nicht nur viel Verantwortung auf euren Schultern in Bezug auf Berlin, sondern auch vom Volk in Deutschland, denn durch kluge und ehrliche Antworten werdet ihr sicher in der Lage sein, die derzeitige Politik in Gesamtdeutschland zu reformieren und das wäre einer Piratenpartei wirklich würdig, wenn gerade mit dem Begriff Pirat Ehrlichkeit und Klarheit verbunden würde
    schon historisch gesehen, waren die Piraten eine der ersten Demokratien in der Neuzeit, noch vor der französischen Revolution

    Mfg

  5. 5
    Grüner Pirat

    Viellicht bekommt die negative Bezeichnung von „Deutschland im Herbst“
    in den nächsten Jahren eine neue Bedeutung 🙂

  6. 6

    Ich schließe mich Silentium an. In manchen Fällen mag ja ein Streaming nett sein, aber in den meisten Fällen macht es keinen Sinn/ist es hinderlich.
    Wichtig für mich als Wähler ist es zu erfahren, was ihr beschließt und nur im groben, wie die Entscheidung zustande gekommen ist. Also eine Art erweitertes Ergebnisprotokoll… (Argumente pro, Argumente contra, Gewichtung der Argumente, etc…)
    Interessant finde ich auch, zu erfahren, wie die „etablierten“ Parteien mit euch (bzw. miteinander) umgehen, was sie euch anbieten, was sie dafür von euch wollen, etc.
    Einen Stream eurer Sitzungen würde ich wahrscheinlich eh nie verfolgen können(zeitlich)/wollen. Außerdem birgt es einfach Gefahren, da der politische „Mitbewerber“ das für sich nutzen kann. Die wollen halt nur euer Bestes… eure Prozente… ;o)
    Nun auch noch von mir herzlichen Glückwunsch zu eurem tollen Erfolg, lasst euch nicht vom Politik-Alltag überrollen. Bleibt eurer Linie treu, lernt hier und da etwas dazu und ihr bekommt meine Stimme wieder…

    • Ich unterstütze elminutos Beitrag vollinhaltlich. Und gebe darüber hinaus noch zu bedenken, dass ja nicht nur die anderen Parteien und Politiker euer (unser 😉 Bestes wollen, sondern auch und gerade die Medien keine Gelegenheit verstreichen lassen werden, zu teilen, um herrschen zu können, das sieht man ja schon an dem von iddqd weiter unten verlinkten Tagesspiegel-Artikel.

      Habt jedenfalls meine herzlichsten Glückwünsche! Und: weiter so!

  7. 7

    Wenn man sich das Protokoll vom Piratenpad als PDF anschaut gehen die Farben verlohren. Dann ist aber nicht mehr nachvollziehbar, wer was geschrieben hat…

  8. 8
    Roland Moriz

    Ich unterstützte die Ansicht, dass man nach so einer „einschneidende“ Entscheidung für die zukünftigen Mandatsträger einmal in Ruhe und ohne Mikrofon über die persönlichen Konsequenzen redet.

    Sonderurlaub zu beantragen, dürfte im schlimmsten Fall bei einigen Unternehmen zumindest „unter der Hand“ zu Nachteilen führen. Das sieht man in vielen anderen Bereichen schon, beispielsweise bei den freiwilligen Feuerwehren. Selbst wenn das in Berlin und bei den Piraten aufgrund der oft liberalen Grundhaltung in der IT kein Problem sein sollte, wäre es gerade in ländlichen Gebieten auch ein Thema für die Piratenpartei („öffentliche Ehrenämter und Arbeitsrecht/Versicherungsschutz“)

    Auch sollte insbesondere unter den AH-Mandatsträgern persönliches und die mediale Richtung der nächsten Tage geregelt werden. Ein kurzes Ergebnis-Protokoll am Ende der Besprechung wäre wünschenswert.

    Was die „Einarbeitung“ in den Parlamentsalltag angeht, würde es mich schon sehr interessieren, wie das so abläuft und mich über Informationen freuen. Wie man den Hausausweis bekommt, ob bzw. wann es Club-Mate in der Kantine gibt… etc 😉

  9. 9
    Stefanie Gucht

    Dank solcher Bilder
    http://s1.directupload.net/file/d/2653/38fbr6hw_jpg.htm (scroll down)
    gerät das Thema Netzpolitik entgültig ins Fahrwasser des Unseriösen. Die Info, dass besagter Kollege schwul sei, geht mich, offen gesagt, nichts an, erklärt aber vermutlich das abenteuerliche Outfit. Ihr müsst jetzt noch abklären, wer welches Ämtchen hat in der Außenwohngruppe. Viel Spaß dabei.

    • Ging beinahe davon aus, besagtes Parteimitglied sei gerade frisch von seiner Arbeitsstelle zur Pressekonferenz gedackelt. Wie auch immer es nun zum Outfit gekommen ist, abenteuerlich ist es allemal. Allerdings habe ich bis auf das Bild noch nichts über diesen Piraten gehört, deshalb werde ich mich hüten, mir ein vorschnelles Urteil zu bilden. Tatsächlich halte ich dieses Outfit aber bei all der Authentizität (schwieriges Wort!) dann doch für etwas zu gewagt. Amüsiert hat es mich trotzdem. Wenn auch inhaltlich was dahinter steckt, kann meinetwegen jeder rumlaufen, wie er will.

      • Einen kleinen Bericht über Herrn Brunner bei der SZ: http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-gesichter-im-berliner-abgeordnetenhaus-das-sind-die-piraten-1.1146022-13

        Ich bin ganz ehrlich: auch als Piratensympatisant wirkt er auf mich doch viel zu skuril… Kleider machen ja irgendwie doch Leute…

        • Sind wir jetzt oberflächlich oder was? Ist doch scheiß egal, wie jemand rumläuft, solange die Person stimmt. Freiheit und so, wissen schon. Zählt für mich auch die dazu, mich so zu kleiden, wie es mir gefällt. Punkt!

          • Silentium

            Grundsätzlich ja richtig, jedoch sollte sich jeder seiner Außenwirkung bewusst sein. Menschen bewerten für gewöhnlich zunächst oberflächlich nach dem Aussehen. Gebe auch Herrn Brunner Recht, dass man ihn anhand seiner Ergebnisse bewerten sollte. Dies werde ich so halten, jedoch kann ich jeden verstehen, der es zunächst anders handhabt. Nicht jeder denkt differenziert.

          • zum glück wird brunner seinen blaumann nicht ablegen, nur weil ihr stereotypen damit verbindet, die eigentlich euch peinlich sein müssten.

            junge spießer wählen doch eigentlich fdp, oder ?

        • Bitte hierzu mal Markus Lanz anschauen: http://pirat.svenbrier.de/2011/09/faxe-bei-lanz/

    • Sorry, aber genau das wünsche ich mir von den Piraten. Ist mir doch egal welche Klamotten der gerne trägt (bzw. ich begrüße es sogar wenn da jemand von der Norm abweicht) – mich interessiert, für welche Politik er steht.

      95% der Politiker kleidet sich in einer Art und Weise, die ich für mich nie akzeptabel fände (Anzug etc.) – weil das als „seriös“ gilt. Die Grünen sind mal mit Wollpullis ins Parlament eingezogen, heute traut sich auch bei denen kaum ein Spitzenpolitiker ohne Anzug vor’s Mikro. Ich freue mich, dass das bei den Piraten anders ist.

      • Hochstapler tragen fast immer Anzug.

        • gadaffi hatte auch scheiss klamotten!

          grasswurzel giebs auch bei vivien westwood!

          leder-, regen- sowie daunenjacken, der trench oder das besagte strickwunder sind rar geworden.

          der „anzug“ is der kondom des zilinder trägers .

          das gemüt des iranischen despoten soll die eines typischen anzugträgers sein!

          ernst nehmen wird der kritiker nur eine uniform.
          piraten sind multiform.

          in ihrem handel werden die piraten eine welle lostreten die sämtliches regieren mit einigen grundsätzlichen grundsätzlichkeiten in ein verwaltungtechnisches kaos stürtzt. das kostet geld !

          doch die parlamentarier könnten einfach wie die studenten in kalten hörsaalen tagen .
          da wäre noch einiges mehr an vorbildlicher ökobilanz von nöten.

          wie ein scheich sollte der papst im parlament auftreten
          alle mächte bewegen cyberräume in ihre richtung
          der bürger hat keine macht ausser er macht darauf aufmerksam …

          ich leg mich hin

          markus lanz

  10. 10

    Hallo Piraten,
    glückwunsch zum Wahlerfolg. Wenn ich euch richtig verstanden habe dann wollt ihr alles was Politik betrifft öffentlich machen und alles was euch privat betrifft privat lassen. Das finde ich sehr gut, denn so kann man zeigen das Transparenz und Privatsphäre nicht unvereinbar sind.

    Schön für die Zukunft wäre eine kleine Zusammenfassung der Protokolle. Falls man mal nicht so viel Zeit hat das komplette Protokoll zu lesen.

    Wünsch euch viel Erfolg
    Grüße Martin

  11. 11

    Das Pad des Treffens ist köstlich, weiter so.

    Wegen der Transparenzbedenken, die dort aufflackerten: Für mich war das einer der Gründe, euch zu wählen. Aber ich bin auch zufrieden, wenn nicht permanent eine Kamera mitläuft und streamt — zuletzt noch ausschließlich-ausschließend als irgendein Flash-Müll.

    Umfassende Protokolle (so wie dieses Pad) und ich bin vollauf zufrieden. 🙂

    jm2c

  12. 12

    Da wartet ihr ja gleich zu Anfang mit einer interessanten Debatte auf. Ich kann mich aber nur einer der geäußerten Meinungen anschließen, volle Transparenz könnte nur durch eine Überwachung aller Aktivitäten von Politikern erzielt werden. Das ist weder praktikabel noch wünschenswert (oder mit den Menschenrechten vereinbar). Geschlossene Treffen halte ich erstmal für unproblematisch, da es sowieso schwierig sein dürfte, nachzuweisen, dass diese, zum Beispiel virtuell, nicht stattfinden. Politik basiert auch auf Vertrauen. Die Standardannahme sollte aber die Transparenz politischer Prozesse sein und ihr solltet bereit sein, jederzeit über das Zustandekommen von politischen Entscheidungen Rechenschaft abzulegen.

    Interessant wäre es außerdem ein öffentliches Archiv für die Fraktionsarbeit aufzubauen, indem alle Protokolle, andere Dokumente usw. gesammelt und verschlagwortet werden, so dass die gesamte dokumentierte Fraktionsarbeit jederzeit mit einer Text- oder Schlagwortsuche durchsucht werden kann.

  13. 13

    Gratulation zum Einzug ins Abgeordnetenhaus!

    Ich habe mit großer Neugier euer Protokoll gelesen. Es gefällt mir zu sehen, wie ihr euch auch immer wieder selbst überprüft.
    Es ist vollkommen richtig, dass Privates auch privat bleibt. Ich will zwar ein gläsernes Abgeordnetenhaus aber nicht den gläsernen/nackten Abgeordneten.

    Meine Favoriten haben mit diesem Link Zuwachs bekommen 🙂

    Ahoi, Weili

  14. 14

    Vielen Dank für das Piratenpad.

  15. 15

    Lasst bloß das Private raus. Sonst werden BILD und Konsorten sich darauf stürzen…

    Die Grünen haben den Fehler anfangs auch gemacht. Doch statt zu erkennen, dass man sehr wohl politisch transparent sein kann ohne Leute vor der Kamera zu zerfetzen sind sie einfach kein bischen transparent mehr.

    Es gibt einen Mittelweg. geht ihn!

  16. 16

    euer protokoll wird auch gleich vom tagesspiegel kommentiert 😛
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/piraten-streiten-ueber-transparenz/4626474.html

    find ich gut euern drang nach öffentlichkeit und es ist richtig, dass privates privat bleibtsofern man es kontrollieren kann.

    • interessant wie aus ner Mücke vom tagesspiegel gleich ein Elefant gemacht wird.

      Es gibt *eine* Diskussion und sie opfern sofort nen ganzen Artikel dafür.

      • Wundert mich weniger. Natürlich stürzen sich die Medien jetzt auf alles, was ihnen serviert wird, und sei es nur eine einfache Diskussion darüber, wie transparent die Piraten nun agieren möchten. Wobei es weniger eine Diskussion darstellt, vielmehr sind sich alle einig darin, nur Öffentliches öffentlich zu machen, Privates jedoch privat zu lassen. Und das halte ich für eine gute Sache. Wenn ich mir einige Kommentare beim Tagesspiegel durchlese, scheinen es andere ähnlich zu sehen. Niemand möchte wissen, ob die Piraten jetzt um 21:36 oder 21:37 Uhr ihre Raucherpause einlegen oder nicht, schon gar nicht eine Diskussion drüber, (falls es mal eine geben sollte). Denke, die Piraten müssen sich auch erst richtig reinfuchsen und werden auch hieraus lernen. Wegen steiler Lernkurve, und so.

  17. 17

    Wo kann man denn ein Shirt der Piratenpartei Berlin erwerben, das bedruckt ist wie jenes von Andreas Baum auf diesem Bild? (sorry bild.de Link aber ich fand sonst kein Foto davon) http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/piraten-andreas-baum-22929280-mfbq-20049344/3,h=343.bild.jpg

    Da ich demnächst nach München ziehe möchte ich mir noch ein solches Andenken mitnehmen.

  18. 18

    Herzlichen Glückwunsch an die Neu-Abgeordneten!

    Lasst Euch nicht von dem Gespenst der absoluten Transparenz treiben. Wie schon andere hier angemerkt haben, dann (und muss) es in der Politik auch vertrauliche Treffen/Gespräche geben. Ihr solltet Euch stattdessen darauf konzentrieren, dass Ihr Euch im Politik-Alltag einarbeitet und nicht von den anderen ausgebootet werdet. Wenn Ihr dann noch alle Entscheidungen, die Ihr zu treffen habt, öffentlich und ergebnisoffen diskutiert, ist eigentlich alles im Lack. Videostreams von jedem Treffen sind da etwas überzogen.

    Also weiter so!

  19. 19

    Vielleicht könnt ihr eine Prioritätenliste nach diesem Vorbild erstellen:
    http://www.whitehouse2.org
    Leider ist die Seite nicht mehr aktiv, aber ihr wisst bestimmt was ich meine:
    http://web.archive.org/web/20101113103807/http://www.whitehouse2.org/

    • Auf whitehouse.gov gibt es einen hübschen Video-Führer durch das „Anwesen“. Vom roten Salon, über die Tapete im Oval Office, den Situation Room, den Gemüsegarten bis hin zu den Kochkünste des österreichischen Küchenchefs.

      Ich erwarte ähnliches bald über das Treppenhaus des Abgeordnetenhauses, den Raum 109 und die Currywurst in der Parlamentskantine.
      Stil, es geht schließlich alles um Stil…. wer wüsste das besser als Piraten 😉

    • Vielleicht keine schlechte Idee.

      Ich sitze selbst im Vorstand eines Sportvereins und eines Sportverbandes, und ich sage immer, dass man Vorstandsarbeiten wie in einer Firma erledigen sollte. Läuft bisher auch immer ganz gut.
      Bedient Euch also der Tools, die Ihr in Eurem Berufsalltag (bzw. Euren Firmen) schon immer benutzt habt, um Teams und Projekte zu koordinieren, und Fortschritte und Zeitplanungen zu kontrollieren. Letzen Endes ist eine gute Organisation der anfallenden Arbeiten das A+O.

  20. 20
    Stephan Heuser

    Eine Nachricht von Martin Delius, seines Zeichens Webmaster der Berliner-Piratenpartei-Homepage, zu finden auf eben jener Seite:
    > (Die Nachricht) ist unbedingt zu lesen und zur Kenntnis zu
    > nehmen um unnötiges Trollen zu verhindern.
    Oh Gott, ich könnt kotzen. WOHER NUR NEHMT IHR DIE CHUZPE, FÜR DIE NETZAFFINEN SPRECHEN ZU WOLLEN, WENN IHR GLEICH AUF DICKE HOSE MACHT, VULGO DEN BLOGPOLIZISTEN-LARRY RAUSHÄNGEN LASST?! GEHT´S NOCH?! Weiter im Pogrom:
    > Die Maßnahme wird von Alexander Morlang geleitet
    Die MASSNAHME?! WTF??!
    > Es wird einige Einschränkungen geben.
    Oh je…
    > Die Kommentarfunktion wird abgeschaltet bleiben.
    „BLEIBEN“?!!! FÜR IMMER??! ROFL ZUM QUADRAT!!!! IHR WOLLT EINE INTERNETPARTEI SEIN, DIE SICH UM TRANSPARENZ BEMÜHT??! SELTEN SO GELACHT!! GEGEN EUCH IST SONNEBORN KASCHPERLTHEATER!!! Let´s face it: Ihr habt einen Dreck gelernt aus dem DigiGes-Fiasko, als Beckedahl ohne Sinn und Verstand seinen Verein gründete, OHNE die Adressaten seiner Lobbyarbeit gebührend „mitzunehmen“. Euch wird dasselbe Schicksal ereilen, verlasst euch drauf.

    • Philip Brechler

      @Stephan:
      Immer cool bleiben,es ging nicht anders, da sonst der Server weg gewesen wäre, dass war die schnellste Lösung, heute Abend ist alle wieder normal.

    • Ich habe irgendwie ein Déjà-vu. Hat dir Netzpolitik noch nicht gereicht?

    • Es gab einen dDOS-Angriff auf die Server der Piratenpartei.
      Bitte nicht aufregen.

  21. 21

    Glückwunsch zum Wahlsieg. Verstehe ich euren Slogan „Wir haben die Fragen, ihr die Antworten“ richtig und ihr wollt über eure politischen Positionen (und konkreten Verhandlungsmandate im Abgeordnentenhaus) per Basisdemokratie entscheiden?

    • Philip Brechler

      @Florian:
      Wie das genau aussehen wird muss die Fraktion noch schauen, aber so oder so ähnlich ist es geplant.

      • Wenn ihr das schafft (schaffen solltet, das zu kanalisieren) prognostiziere ich euch weitere Wahlsiege auch in anderen Bundesländern. Denn den etablierten Parteien gehen nicht nur die Themen aus sondern sie sind immer weniger „Transmissionsriemen“, wie sich das die Erfinder der repräsentativen Demokratie gedacht haben.

        • Genau, eigentlich ist das einfach nur so, wie es gedacht war. Aber heute hat man damit schon ein Alleinstellungsmerkmal. Da sieht man mal, wie weit es gekommen ist. Grund genug, euch zu wählen, das Konzept ist so schlicht wie genial. Seid aber vorbereitet auf mieseste Medienkampagnen, Polit-Tricks, Fallen und Spin. Lauft schnell, die alte Welt ist nun hinter euch her, und sie haben viel zu verlieren. Alles Gute.

        • Die Prognose unterstütze ich. Glaube, viele Parteien und Medien ignorieren den basisdemokratischen Gedanken der Piraten gewollt. Schließlich würde das ihre Macht stark einschränken. Sollten die Piraten es gekonnt in die Tat umsetzen und ordentlich kommunizieren, werden es ihnen viele Wähler mit ihrer Stimme danken, vielleicht sogar mehr noch als in Berlin.

  22. 22

    Gratuliere zu diesem überraschenden Erfolg!

    Hallo Piraten!

    Damit Ihr Euch etablieren könnt und nicht nur in Berlin Erfolge feiert, sollte Ihr das Thema Internet – im Vergleich wie damals die Grünen *Umwelt* als Leitfaden – groß rauskehren. Egal in welche Richtung: Aufklärung Senioren, Sperrung Kinderpornografie, Aufklärung der Teenies in bezug auf Benutzung.

    Das Themenfeld ist riesig und die anderen Parteien nicht bereit wirklich was zu erarbeiten……

    Schöne Grüße und weiter so…….

  23. 23

    Auch von mir noch mal Glückwunsch zu dem Erfolg und meine Hochachtung für die Ansätze in Transparenz und Offenheit.
    Doch macht Euch bewusst, dass ihr Parlamentarier einer repräsentativen Demokratie seid und nicht einem imperativen Mandat unterliegt.
    Der Anspruch an Transparenz darf eben nicht ausarten in eine Gedanken-und Sozialkontrolle der handelnden Personen und ihr werdet bald merken, wie wichtig das Flurgespräch und der Austausch „of the record“ sein wird. Solltet ihr zu viel dokumentieren, werdet ihr bald von den anderen gemieden und lauft Gefahr, im parlamentarischen Betrieb isoliert zu werden.
    Es wird eine Herausforderung, sich der Spielregeln anzunehmen, ohne dabei sich selbst zu verfälschen. Aber noch habe ich Vertrauen in Eure Intigrität.

    Eine Bitte aber habe ich noch. Den Stadtrat in FrieKre nicht zu besetzen, wäre wahrlich grob fahrlässig. Nicht nur ob des Wählerwillens, sondern auch ob der „operativen“ Erfahrung, die dort gesammelt werden kann und ob des Einflusses auf bezirkliche Belange.

    Viel Erfolg…. we’re watching you 😉

  24. 24

    Einen ganz herzlichen Glückwunsch! Aber bitte tut mir einen Gefallen: Werdet nicht so wie die GRÜNEN, die auch mal sehr locker angefangen haben. Leider kann man sie heute nicht mehr wählen.
    Macht es besser!

  25. 25

    Na dann erst mal viel Spaß mit euren neuen großen Gehältern, für die meisten von euch wird das wohl ein sehr großer Sprung gewesen sein!

    • Es dürfte darunter wohl einer der ersten/wenigen Landtagsabgeordneten sein, der vorher Hartz4 bezog, und dieses Leben kennt, dass Grüne und SPD Teilen der Bevölkerung da mal verordnet haben.

      Im Übrigen sollte Engagement belohnt werden, und der Job ist zeitaufwendig und strapaziös, wenn man ihn gut macht. Von daher ist das auch kein Cent zu viel.

      • Denke ich auch. Deshalb bin ich auch immer wieder verwundert, wenn Kommentatoren den Piraten das Geld nicht gönnen wollen. Und das, obwohl die Piraten wahrscheinlich härter für ihr Geld arbeiten werden als viele Mitglieder etablierter Parteien.

  26. 26

    Ich hatte einige Probleme den Link zu diesem Blog zu finden. Auf der Webseite http://berlin.piratenpartei.de ist nichts davon zu finden. Ich gab dann die Suche auf, bis ich den Link dann in einem heise Artikel wieder fand..

    Das darf wirklich nicht so schwer zu finden sein wenn man gezielt danach sucht 🙁
    Link doch von der Parteiseite drauf?

    Achja, als ich die Parteiseite (http://berlin.piratenpartei.de) zum ersten mal sah war ich etwas geschockt von den Farben und der dadurch verbreiteten Unruh und unübersichtlichkeit. Viel zu viele Signalfarben um wichtige Dinge schnell zu finden :/

    Ansonsten: Gratulation zur Wahl 🙂

    –Marenz

    • Philip Brechler

      @Marenz:
      Heute Abend sollte sich die Situation auf dem Server von berlin.piratenpartei.de wieder etwas normalisieren, dann wird es da sicher auch einen Link geben. Wir brauchen doch selber noch etwas Zeit für manche Sachen 😉 Nicht vergessen: Wir machen das hier alle ehrenamtlich und nur für „die gute Sache“ manche Sachen gehen halt nicht schneller.

      • Das „ehrenamtlich“ darf keine Ausrede sein. Es ist nunmal immer noch sehr schwer, Informationen bei uns Piraten zu finden. Keine Dach-URL, tausend Einzelseiten, ungepflegtes und (naturgemäß) chaotisches Wiki und selbst die Wahlparty-Orga-Seite zeigte wenige Tage vor der Party noch auf die Orga von 2009: http://wiki.piratenpartei.de/BE:Wahlparty. Selbst zu einem Zeitpunkt, wo schon die Einladung versendet wurde.

        Gerade bei der aktuellen Aufmerksamkeit ist das ein wirkliches Problem. Die Presse wird ein wenig besser gefüttert, aber für Mitglieder und erst recht komplett Außenstehende ist das ein einziges Chaos und bei einer Partei, die gerade 9% bekommen hat, durch nichts zu entschuldigen.

        Dass die Website der Partei, die gerade 9% gewonnen hat, ihre letzte Meldung VOR Abschluss der Wahlergebnisse – und somit vor mittlerweile drei Tagen – veröffentlicht hat, ist doch niemandem zu erklären. Da muss ich die Danksagung in irgendeinem privaten Blog finden, das Video der Pressekonferenz der Berliner Piraten auf der Website der Bundespiraten und für die Fraktion wird gleich ein neues Blog aufgemacht, was natürlich auch nicht berlin.piratenpartei.de zugeordnet ist. Und jetzt kommen noch bezirkspiraten.de und piratenabgeordnete.de hinzu? Was soll der Scheiß?

  27. 27

    Ich finde es wirklich klasse, was ihr in so kurzer Zeit alles auf die Beine gestellt habt 🙂

    Zu der Streaming-Diskussion kann ich nur sagen, dass es auf den Treffen vielleicht etwas schwierig wird zu unterscheiden, was ist privat und was muss öffentlich gemacht werden, gerade in einer lebhaften Diskussion. Vielleicht könnte man a la Piratorama in regelmäßigen Abständen Interviews durchführen, in denen man Entscheidungsprozesse dann ausführlich erläutert. Dabei kann man sich auf das Wichtigste beschränken und es wäre wahrscheinlich auch anschaulicher als die Treffen zu streamen. Vor allem weil es in erster Linie für die meisten wohl eher um die Entscheidungen im Abgeordnetenhaus geht, die man dann direkt in so ein Format einbinden könnte.

    • Ich bin da auch zwiegespalten. Die anderen beschließen im Hinterzimmer, kungeln mit Lobbyisten, und lassen sich nicht in die Karten gucken. Die eigentliche demokratische Abstimmung ist dann nur noch eine Formalie – Fraktionszwang.

      Sie werden natürlich gierig mitlesen, und alles gegen euch verwenden, was sie auf Piratenpads finden, das geht ja schon los. Transparenz heißt für mich nicht, eine Wanze bei euch zu haben und jeden Dissens unter euch mitzubekommen, der angreifbar. Aber die konkrete Politik selbst und Entscheidungsfindung muss transparent sein, und Abläufe müssen transparent gemacht werden. Beispiele wie: Bahnprivatisierung, Wasserprivatisierung mit Geheimverträgen, LKW-Maut mit Geheimverträgen, oder Stuttgart 21, heimlich ausgebrütet von paar Managern und Politikern, und dann der Bevölkerung von oben herab verordnet. Oder Hartz4: Da wurden Expertengremien eingerichtet, und die dachten sich das dann aus, mit Hilfe von INSM und Bertelsmannstiftung – „alternativlos“. Die Gremien hatte keiner gewählt. Die Leute hatten SPD gewählt und wussten nicht, was da nun kommt. Die Bevölkerung wurde nicht gefragt, ihr wurde das mit viel PR verkauft. Wenn sie dagegen war, hat sie es angeblich nur nicht richtig verstanden.

      So darf es eben nicht mehr laufen, das würde ich erwarten, dass ihr das seber anders macht, und dass ihr das von den anderen Parteien auch einfordert, bzw. kritisiert und öffentlich macht, wenn sie soetwas versuchen. Damit Druck entsteht. Und ansonsten eben Liquid Democracy, mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung geht ja kaum.

      • Ich denke auch, dass es geschlossene Gesprächsrunden etc. geben soll (und zum Teil sogar muss).
        Was ich unter einer transparenten Politik verstehe ist, dass am Ende des Tages die Entscheidungen samt Entscheidungsfindung (also pro/contra) veröffentlicht werden, BEVOR diese in die Tat umgesetzt werden; so können die Bürger noch Stellung dazu nehmen.
        Seid Euch auch nicht zu Schade, um bei komplizierten Themen Sachverständige oder andere Fachleute hinzuzuziehen und zu befragen; sowas sollte dann aber auch transparent kommuniziert werden, damit es nicht unter die übliche (geheime) Lobbyarbeit fällt.

  28. 28

    Könntet ihr bitte damit anfangen, wenn ihr von Journalisten danach gefragt werdet, ob ihr euer „abstruses“ Wahlprogramm ernst meint, argumentativ zu erklären, dass BGE, fahrscheinloser ÖPNV, „Rauschkunde“ etc. absolut notwendig sind für die zukünfitge Gesellschaft und dass es nicht um kleinkariertes Politik-Hickhack, sondern die Frage, in welcher Zukunft wir leben wollen, anstatt nur zu sagen „Ja, äh, wir wollen das umsetzen, aber über die Finanzierung sind wir uns noch nicht ganz klar.“. Bitte?!

    Ihr habt schließlich aktuell die größtmögliche Medienaufmersamkeit und somit die Möglichkeit, eine breite Masse an diese Themen heran zu führen.

      • Die Finanzierung der Bankenrettungen war ja erstaunlicherweise auch möglich. Und auch momentan ist scheinbar genügend Geld da, um zb. einen Bahnhof zu bauen für 4,5 + x Milliarden, den viele gar nicht haben wollen und der wohl auch nicht soo dringend gebraucht wird.

        Aber am besten finde ich, wie sich alle über den Piraten beömmeln, der gesagt hat „viele Millionen“, als es um Berlins Schulden ging.

        Das muss man sich mal vorstellen: Da haben SPD und CDU lange regiert, und haben es so in den Sand gesetzt, dass Berlin nun 60+ Milliarden Schulden hat. Aber dass diese zwei Parteien danach überhaupt nochmal die Dreistigkeit besitzen, noch einmal mit ihren Grinsekandidaten und inhaltsleeren Plakaten zur Wahl anzutreten – das wird nirgendwo thematisiert. Da lacht keiner – das finden alle normal.

        Stattdessen wird nun den Piraten (!) vorgehalten, dass die anderen so mies gewirtschaftet haben, dass jetzt gar kein Geld mehr da ist für so sinnvolle Projekte, nur weil sich damals paar „Parteifreunde“ beim Berliner Bankenskandal die Taschen füllten, und das Gemeinwesen auf den Schulden sitzen ließ, und die Schröder-SPD im Bund auch nichts besseres zu tun hatte, als den Finanzmarkt zu liberalisieren und Reichen die Steuern zu senken. Gehts noch?! Lasst euch das nicht bieten.

        • „Viele Millionen“ ist eine vollkommen korrekte Aussage. Auch „viele Cents“ wären vollkommen korrekt gewesen.

    • Ihr habt durch das Wahlergebnis sowieso allen Grund, selbstbewusster auf diese dummen Journalistenspielchen zu reagieren und sie wissen zu lassen, dass es NICHT darauf ankommt, ob ihr wisst, was eine „große Anfrage“ ist.

      Für die übliche Verständnislosigkeit und kritsch-unwissenden Nachfragen bzgl. des BGE könnt ihr eure Reaktionen ja an die fundierten und überzeugenden Antworten von Götz Werner in diesem Interview anlehnen: http://fm4.orf.at/stories/1688082/ 😉

    • +100
      Wenn’s sein muß, plant ein paar Antworten auf solche typischen provozierenden Fragen. Außerdem, Eure öffentliche „Performance“ in den nächsten Wochen wird wichtige Auswirkungen für zukünftige Wahlen haben.

  29. 29

    Hallo!

    Gratulation und viel Erfolg aus Österreich.
    Bitte bleibt so wie ihr euch bei der Pressekonferenz gegeben habt.
    Denkt auch in Zukunft an eure Wurzeln!

    Den Blog finde ich genial! Werde hier definitiv jeden Tag vorbeischauen da mich schon immer intressiert hat was wirklich besprochen wird, was man lernt, wie es im allgemeinen abgeht :).

    DANKE!

  30. 30

    Hmm, ich finde schon das ihr das streamen solltet. Um ehrlich zu sein hatte ich das auch genau so verstanden mit der 100%igen Transparenz die mir versprochen wurde. Private Dinge könnt ihr auch danach noch besprechen. Bei dieser Sitzung geht es doch nicht um privates, sondern um die Partei! Und auch mit Kamera solltet ihr absolut ungezwungen sprechen! Das ist es doch grade was euch ausmacht! Nur so kann ich als Wähler auch wirklich einschätzen wen ich da wähle! Das kann ich bei keinem anderen Politiker, denn nur bei euch habe ich das Gefühl das ihr auch vor der Kamera einfach sagt was ihr denkt. Dann sagt man ggf. vielleicht mal was falsches, das kann man ja dann im nachhinein berichtigen, doch wenigstens sagt ihr einfach was ihr denkt und nicht das was ihr denkt was gut ankommt… Ihr solltet euch dran gewöhnen keinen Unterschied zu machen ob eine Kamera dabei ist oder nicht.

    Ich finde es auf jeden Fall interessant ganz konkret WIE ihr Entscheidungen getroffen habt, und nicht nur welche, und wieso. Welche Entscheidungen getroffen werden und wieso, sagen mir die anderen Parteien auch(auch wenn es dort sicherlich schwieriger ist herauszufinden wie ehrlich sie bei dem „wieso“ sind).

    Wenn es nicht anders machbar ist als das dort auch private Dinge mit einfließen werden bei dieser Sitzung(was für mich irgendwie nicht so ganz nachvollziehbar ist), fände ich den Kompromiss es aufzunehmen und später ggf. privates raus zuschneiden auch in Ordnung. Sollte aber nicht zur Regel werden^^

    Die Protokolle sind auf jeden Fall schon mal eine gute Sache. Aber wie der Tagesspiegel treffend geschrieben hat: „Die Piraten haben ein Protokoll der Sitzung online gestellt, in dem allerdings nicht alles zu finden ist, das gesagt wurde.“

    • Philip Brechler

      @Knotschi:
      Das kann sein, das Protokoll wird von allen zusammen erfasst und manchmal geht dabei was verloren, wir haben keine bezahlten Schriftführer oder so. Wir wissen das man es besser machen kann und wir werden daran arbeiten.

      • Ja, so war das eigentlich auch garnicht gemeint. Das Protokoll finde ich wirklich schon sehr gut! Ich meinte damit eher das ein Protokoll nie wirklich alles erfasst. Ein Stream oder eine Aufnahme dagegen schon.

  31. 31

    Bitte macht die Diskussion um den Fraktionsvorsitzenden öffentlich. pro Livestream!

  32. 32

    Die Piraten sollten sich klar gegen jede Zensur aussprechen! …was spiegel online schreibt ist zwar sicher auch gewollt aufgebauscht, aber Zensur darf in keiner Weise und mit keinder Begründung geduldet werden!

    • Zensur ist, wenn der Staat oder ein Konzern dir den Mund verbietet oder will, dass du bestimmte Sachen nicht lesen darfst. Nicht, wenn Abgeordnete auch noch eine Privatsphäre haben. Alle Interna gleich in die Öffentlichkeit zu kippen, ist zwar spackeriamäßig cool, aber führt nur zu sowas. Spon bauscht es natürlich auf, weil sie euch als „sympathische, aber spinnerte Chaostruppe und Eintagsfliege“ framen wollen. Sie arbeiten seit Monaten daran, Steinbrück+Grüne als nächste Regierung herbeizuschreiben, und ihr seid gerade dabei, eine Gefahr für diesen Plan zu werden. Daher wird jeder Streit, jede kleine Diskussion immer „Chaostruppe“ als Überschrift haben, oder „Piraten – neuer Streit“, usw. Bis der Leser eben den Eindruck hat: „Was für eine Chaostruppe hab ich denn da gewählt“. Wenn ihr gute Ideen präsentiert, wird Schweigen im Walde sein. So haben sie die Linke fertiggemacht (die war aber auch selbst schuld), den linken Flügel der SPD, oder zur Zeit die FDP. Damit müsst ihr klarkommen, euer einziger Vorteil: Das Netz und die coolen Leute sind auf eurer Seite. Aber die Lernkurve wird sehr steil, denn es sind mächtige Player gegen euch, die sich nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen wollen, die weitermachen wollen wie gewohnt.

      Lest alles, was ihr in die Finger kriegen könnt, über: Spin und Spindoktoren, Macchiavelli, Dick Cheney, Hintergrundgespräche, das Verhältnis von Presse/Medien und Politik (wissenschaftliche Analysen!), PR-Agenturen und Politische Kommunikation, und paar Biographien von bekannten Politikern, die nach ihrer Karriere mal geplaudert haben.

      Know your enemy…

  33. 33

    In den nächsten Tagen oder Wochen (kann sich hinziehen) wird Wowereit, wird die SPD in Berlin entscheiden, mit wem er bzw. sie koalieren wird, mit den Grünen oder mit der CDU. Es wäre super, wenn ihr, sobald die Koalition fest steht, ne kleine Erklärung rausbringt, in der ihr Stellung zu der jeweiligen Entscheidung bezieht. Dazu ist es wohl notwendig, dass ihr euch jetzt so langsam mal Gedanken macht, was eine Regierung SPD-CDU oder eine Regierung SPD-Grüne a) für euch in der Fraktion b) für die Interessen der Piratenpartei und c) für die Politik in Berlin, für uns alle aus eurer Sicht bedeutet.

  34. 34
  35. 35

    Damit Jochen nicht lange in der Bibliothek suchen muß:

    Braun, Werner; Jantsch, Monika; Klante, Elisabeth; Braun-Jantsch-Klante (2002): Abgeordnetengesetz des Bundes – unter Einschluß des Europaabgeordnetengesetzes und der Abgeordnetengesetze der Länder. Kommentar. Berlin: de Gruyter

    Ansonsten: Macht weiter so!

  36. 36

    Man könnte bei den Fraktionssitzungen einen Piraten der nicht zu „den 15“ gehört vielleicht in Berlin finden. Der könnte die Schriftführung quasi „unabhängig“ übernehmen. Ist nur so ne Idee. nein ich komm nicht aus Berlin 😉

  37. 37
    Interessierter Bürger

    Kinder.. Geht doch einfach mal vorher gemeinsam Pizza essen, Bötchen fahren, Minigolf spielen, Rum verkosten, Unkraut jäten oder sonstwas…

    Dann könnt ihr auch entspannt eure erste Sitzung streamen und euch solche Diskussionen sparen (falls gewünscht)…

    Soviel Disziplin (nicht Zwang) sollte doch drin sein.

  38. 38

    Ihr seht leider an den Presseberichten, dass jetzt jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. Transparenz hilft leider auch den Gegnern. Unter dem Strich wird das eher schaden; es muss möglich sein, auch mal ein paar Worte im Vertrauen zu wechseln. Ohne Stream.
    Die ausführlichen Protokolle finde ich aber gut und wichtig; das gehört zum Markenkern der Piraten. Im vorliegenden Fall habt ihr euch also nichts vorzuwerfen. Man muss wohl damit leben, dass die Presse Müll schreibt. Immerhin kann jeder selbst nachlesen, was wirklich los war.

  39. 39

    Man kann nicht jedes Treffen der Fraktion oeffentlich halten. Man kann doch nicht alle Gespraeche die 5 Jahre lang 40h die Woche laufen werden schriftlich fixieren. Wenn die wichtigsten Treffen protokolliert werden ist doch alles in Ordnung. Man sollte sich jetzt wirklich nicht auf Maximalziele versteifen. Hauptsache der muendige Buerger bekommt einen guten Einblick in die Fraktionsarbeit, wer jetzt was zu welchem Zeitpunkt gesagt hat, ist vielleicht fuer manchen interessant, sollte aber auch zum Selbstschutz der Partei nicht zwangslaeufig oeffentlich werden.

    Am wichtigsten ist das Umsetzen der inhaltlichen Ziele, jetzt bloss nicht in Grundsatzdiskussionen aufreiben!

  40. 40
    Katharina Bud

    Hallo Liebe Piraten!

    Ich bin auch der Meinung, ihr solltet Privates aus euren Fraktionssitungen raushalten und es in anderen Kreisen besprechen wie zB im Club Kinski oder anderswo, noch privater. Dann könnt ihr auch problemlos einen Live-Stream der Sitzungen online stellen und das finde ich auch, ist etwas, was ihr euern Wählern versprochen habt!

    Grüße,
    Katharina

  41. 41

    Hallo und erstmal herzlichen Glückwunsch zum sensationellen Erfolg!

    Ich werde Euch nun mal 1-2 Wochen beobachten, und dann evtl. selbst die Mitgliedschaft anpeilen.

    Vorschlag: Ich fände es sehr hilfreich, wenn Ihr hier im Blog ungefähre Angaben machen könntet, wann der nächste Eintrag erfolgen wird. Natürlich kann das nicht immer so erfolgen, aber es wäre gut wenn man sich an zeitnahen Fahrplänen etwas orientieren könnte.

    Nun wünsche ich Euch viel Erfolg für die Arbeit im Parlament. Zeigt den anderen Bundesländern, was Ihr wirklich drauf habt, und erstickt die Fehleinschätzungen (Spaßpartei, Protestpartei) im Keim. Ich muss feststellen, die Medien sind Euch erstaunlich wohlgesonnen. Verscherzt es Euch nicht, macht ernstzunehmende Politik, geht mit dem enormen Vertrauen der Wähler verantwortungsvoll um, und überrascht auch den Teil der Wähler, die vermutlich tatsächlich aus planlosem Protest gewählt haben, ohne Euch näher begutachtet zu haben. Die gibt es mit Sicherheit auch. Ihr seid die neue Demokratie.

  42. 42

    wow, die Transparenz funktioniert schon jetzt so gut, dass sie nicht nur eure Entscheidungsfindung ersichtlich macht, sondern auch die Lügen der Medien und deren Hinterhältigkeit (siehe all die albernen Berichte in den etablierten Medien über den angeblichen Streit)

    weiter so!

  43. 43
  44. 44
  45. 45
  46. 46

    Schade, das Piratenpad scheint überlastet. :/
    Hätte mir das gerne mal angeschaut. Wäre wenn das so bleibt – was ich doch sehr hoffe – top wenn ihr da beim Server bald nachbessert.

  47. 47
    kannstewissen

    Transparenz ist die einzig wirksame Waffe gegen Mißtrauen, Lobbyismus, Intrigen, Korruption und und und.

    Klares Argument für absolute Transparenz.

    Wie schnell transparentes Wissen mißbraucht wird/ werden kann sieht man am oben erwähnten „Protokoll“. Bereits dieses kleine unscheinbare Ding führt zu „großen“ Artikeln in „großen“ Zeitungen. Und die Leser derselben lesen nur die Artikel, in den wenigsten Fällen aber das Protokoll dahinter.

    Fazit:

    Wichtig ist, was wann wo mit wem passiert ist. Das ist sehr gut in einem Protokoll zu dokumentieren, egal ob video, audio oder textstream. Und Quasilive reicht mir völlig aus.

    Die Transparenz entsteht dadurch, das für Interessenten der Inhalt nachvollziehbar ist und ihr für eventuelle Nachfragen erreichbar seid.

    Viel Erfolg!

  48. 48

    Nochmal: herzlichen Glückwunsch zum geschlossenen Einzug ins rote Rathaus – das muss erst mal jemand nachmachen 😉

    Was mich hier ein wenig stört: URLs auf andere Piraten Seiten, wie wäre es wenn ihr die Texte einfach per C&P unmittelbar hier rein setzt? (also doppelt veröffentlicht)

    Aber vielen Dank für das Angebot, an Eurer Arbeit teilzunehmen.

    Gruß XiongShui

  49. 49
    BitteAuthentisch

    Huhu Piraten und herzlichen Glückwunsch zum Einzug in den Berliner Landtag.
    Was ich mir persönlich erhoffe ist authentische Politik – sagt gerade heraus wie es ist, nicht diese Politische Blabla – die Ihre Reden nicht mal selbst schreiben, die Medienberater an Ihrer Seite haben und die Lobbyisten das vorgehen diktieren.

    Die Grünen waren früher mal eine Partei der Hoffnung, heute sind sie kein Deut anders als eine CDU oder SPD. Ich hoffe Ihr habt Erfolg und bleibt Eurer Linie treu. Authentisch und Ehrlich! Wahrheit tut oftmals weh, aber so weiß ein jeder woran er ist. Auch Eurer Kleidungsstil ist im Gegensatz zu den „Volksparteien“ authentisch. Ein Anzug hat was zu verbergen meiner Meinung nach.

    Was das Volk braucht ist meinem Empfinden nach Ehrlichkeit – weil so Vertrauen wächst! Betrüger gibt’s genug im Bundestag und Bundesrat, es wird Zeit für ehrlichen frischen Wind!

    Viel Erfolg

    Chi

  50. 50

    WAS FÜR EIN HAUFEN VOLLSPACKEN

  51. 51

    Liebe Piraten,
    alles gute zum Einzug in den Berliner Landtag!
    Von vorn herein: Ich habe euch nicht gewählt. Ihr habt ein paar wirklich gute Ansätze, die den „großen“ Parteien wirklich fehlen. Andererseits gefallen mir ein paar Punkte aus eurem Wahlprogramm nicht so gut.
    Ich wünsche mir, dass ihr euch weiterentwickelt und eine ganzheitliche Partei werdet, die in jedem Thema kompetent ist, z.B. beim Punkt Wirtschaft und Ökologie. Eine Partei allerdings die sich gerne immernoch die Schwerpunkte Offenheit und Transparenz auf die Fahnen schreibt. Denn das fehlt hierzulande auch noch oft.
    Wenn ihr das schafft, dann gibts auch von mir beim nächsten Mal Kreuze … und vielleicht sogar auch schon in zwei Jahren.

    Liebe Grüße, Nils

  52. 52

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Einzug ins AH!

    Finde es spannend, wie sich die Medien jetzt schon Punkte zum Rummeckern in der Transparenz-Debatte finden – wenn man das Pad liest, kriegt man doch einen ganz anderen Eindruck als im Tagesspiegel-Artikel (es ging ja nie um Nicht-transparent sein, sondern nur darum, auf welche Art transparent zu sein).

    Schließe mich vielen Vor-Kommentatoren an und finde ein ständiges Streamen nicht immer nötig – das ihr auch mal in der Runde beim Bier quatschen dürft will ja auch niemand verbieten und gleich nen Live-Stream davon haben 😉

    Behaltet bitte eure bisherige Transparenz bei – pad-Dokumentationen von den Treffen, Anträge und Vorstandsprotokolle im wiki einsehbar. Entscheidungen dokumentiert mit pro- und contra-Argumenten, so dass diese nachvollziehbar werden. Und wenn dann ab und an mal Streams dazu kommen, um sich ein besseres Bild von euch und eurer Arbeit zu machen ist das cool. Das wichtigste aus meiner Sicht aber ist einfach, dass ihr eure Entscheidungen und die Gründe dafür öffentlich macht – wie ist doch zweitrangig…

    Und: werdet nicht zu „professionell“ und glatt, was Pressekonferenzen, Auftreten etc. angeht – die Arbeit und die Inhalte zählen und ich hoffe, dass ihr euch das die nächsten fünf Jahre als Fraktion immer wieder bewusst macht.

    Vielen Dank für euren Einsatz,

    Lars

  53. 53

    Wenn ihr streamt und es geht um Private sachen, macht einfach den Stream aus und fertig.
    Ist doch eigentlich garnicht kompliziert.
    Meistens funkt privates ja nur dazwischen wenn es um Sachen wie Termine und Zeiteinteilung geht.

  54. 54

    Hallo
    Leider ist es tatsächlich so, dass euer Pad überlastet scheint. Bitte gebt doch mal bekannt, ob das so ist und was ihr dann ändert wollt oder könnt. Transparenz muß auch technisch funktionieren

  55. 55

    Transparenz ist ja gut und schön, aber der Server sollte dies auch leisten können 🙂 Hätte mir das Piratenpad gerne mal angesehen…

  56. 56

    Juhu, endlich eine Partei, die mit meinen Vorstellungen übereinstimmt. Ich würde gerne Mitglied bei den Piraten werden. Ich kann es mir aber derzeit nicht leisten, die Beitragsgebühren zu zahlen. Kann ich Mitglied auch ohne Parteispende werden?

    • Hallo Genetic,

      ja das ist möglich, gilt auch für andere Landesverbände.

      http://berlin.piratenpartei.de/mitglied-werden/

      „Sollte Dein Einkommen nicht ausreichen um 36,00 € im Jahr zu zahlen, trage einen Betrag im Feld Mitgliedsbeitrag ein, der Deinen finanziellen Möglichkeiten entspricht und lege dem Antrag eine kurze Begründung bei.“

      Du kannst auch jederzeit einfach so mitmachen ohne Mitglied zu sein, jedoch hast du dann kein Stimmrecht und eventuell nur eingeschränkten Zugang zu anderen Dingen. 😉

    • Hallo Genetic,

      die Piratenpartei ist eine Mitmachpartei, bei der man auch ohne Mitglied zu sein, tiefe Einblicke in Interna bekommt, bestimmte Anträge stellen kann und natürlich auch mithelfen kann.

      Komm doch einfach zum Stammtisch vorbei!

  57. 57

    Glückwunsch zum guten Wahlergebnis!
    Ich hoffe daß Sie auch umfassende Politik betreiben und Veränderungen bewirken an die sich die anderen nicht rantrauen.
    Wie wäre es zum Beispiel mit der Umsetzung des seit 1997 bekannten und funktionierenden Modells eines Staates ohne Steuern und Bürgergeld für alle?

    http://www.Patentrezept.de

  58. 58

    Hallo Piraten!

    Interessiert habe ich Eure Entwicklung in der letzten Zeit verfolgt, war überrascht vom Wahlerfolg und bin nun sehr gespannt auf Eure zukünftige Arbeit.
    Viele Punkte Eures Wahlprogramms kann ich nur unterstützen, da sie in der deutschen Parteienlandschaft z.T. fehlen. Gerade Transparenz als der Schlüssel zur Demokratie fällt viel zu häufig unter den Tisch. Ich hoffe, ihr könnt eure Vorstellungen in dieser Richtung so gut es geht durchsetzen.

    Eine Anregung hätte ich aber zu Eurem Umgang mit der Genderfrage: Ihr sagt sinngemäß, dass es bei Euch einfach keine Geschlechter gibt und sie deshalb keine Rolle spielen. Ich denke, dass das grundsätzlich richtig ist, aber in Anbetracht der aktuellen Gleichberechtigungssituation zu früh gegriffen.
    Bestehende Diskriminierungsmechanismen lassen sich leider (noch) nicht allein durch Ignoranz ausmerzen. Ein paar Regulierungswerkzeuge in Bezug auf Frauen und Gleichberechtigung und ein paar klare Linien dazu, wären sicher hilfreich, um bestehende Geschlechterdifferenzen abzubauen, bis sie sich zu einem späteren Zeitpunkt durch Ausklammern der Geschlechterfrage von allein auflösen lassen.

    Ich wünsche Euch viel Erfolg und Druchsetzungsvermögen für die kommende Zeit!

  59. 59

    Jo,

    herzlichen Glückwunsch zum einzug ins Berliner AH. Ich wünsche euch viel Glück und durchhaltevermögen. Ihr werdet noch dicke bretter zu bohren haben. Dabei sein Gesicht nicht zu velieren wird mit Sicherheit nicht leicht deswegen lesst besser hier die Komentare als die Artikel in den Zeitungen um zu ehrfahren was die Leute wirklich denken. Journalisten müssen auch nur ihr Brot verdienen und Spektakuläre Schlagzeilen verkaufen sich nun mal besser. Also sowas nicht zu ernst nehmen an sowas kann man kaputt gehen und damit wäre der Sache nicht gedient.

    MFG

    Der Dick

    • Dem kann ich nur zustimmen. Im Gegensatz zu den Medien weiß eure Wählerschaft, dass es noch wichtigere Themen im Bezug auf die Piratenpartei gibt als das ungleiche Geschlechterverhältnis bei den 15 Abgeordneten. 😀

      Viel Erfolg!

  60. 60

    Herzlichen Glückwunsch zum Einzug!
    Ich bin großer Piratenfan und mir hat die erste Sitzung von Euch sehr gut gefallen. Weiter so!
    Bezüglich der Transparenz wäre ich übrigens schon zufrieden damit, dass keine Geheimverträge etc mehr abgeschlossen werden. Wenn ihr eure ganze politische Arbeit und die Entscheidungsfindungen irgendwie nachvollziehbar dokumentiert, finde ich das absolut ausreichend. Ihr findet da schon den optimalen Weg und ich finde es toll, dass man daran teilhaben kann.
    Einen Vorschlag für diesen Blog hätte ich noch: Gebt doch, wenn möglich schonmal immer den nächsten termin bekannt, wann wieder was neues kommt. Dann muss man nicht immer 20mal am tag aktualisieren in der Hoffnung, dass ein neues Treffen oder so stattgefunden hat. 😉
    Weiter so!

  61. 61

    „Das Piratenpad ist zurzeit nicht erreichbar. Wir arbeiten bereits an einer Lösung. Bitte versuchen sie es später noch einmal.“

    Politik könnt Ihr nicht, Internet ganz offensichtlich auch nicht.

    Wo bitte liegen Eure Kompetenzen oder ist das Ganze hier eine neue Form von Größenwahn??

  62. 62

    Ich möchte anregen, in dieses sehr interessante Transparenzprojekt auch die Wechselwirkungen mit der Presse einzubeziehen und sie auf welche Weise auch immer mitzudokumentieren. Denn bereits jetzt nach drei Tagen zeigt sich ja, wie sehr der Sensationsjournalismus, der eine einfache Meinungsverschiedenheit gleich zum Streit hochstilisiert, Einfluss auf die Bereitschaft zum offenen Diskurs nimmt. Unter anderem das hat bei den etablierten Parteien dazu geführt hat, dass sie uns nur noch Floskeln und Fassaden zeigen, die möglichst keine Angriffsflächen bieten. Diese fatale Konstellation, dass man sich mit der Bereitschaft zur Offenheit automatisch selbst schadet, wird man wohl nicht durch Apelle an Fairness aufbrechen können, da die Journalisten eigenen Zwängen unterliegen. Es gibt wohl nur die Wahl, damit offensiv umzugehen, indem man die Zusammenhänge bewusst macht, und den Wahrheitsverdrehern rückspiegelt, dass man ihre Wahrheitsverdrehung durchschaut. Sonst wird man irgendwann doch aus reinem Selbstschutz wie die anderen Geheimniskrämer enden…

  63. 63

    ahoi!

    eine sehr interessante idee, die webseite hier. ich werde das genau verfolgen…. außerdem habe ich mich schon in der ersten sekunde, als ich das wahlergebnis von euch gesehen habe gefragt, was die 15 „mandatsträger“ nun mit den ~4200 euro im monat anstellen bzw. die partei, bzw. wie viel dürfen die personen selber eigentlich behalten?

    cheers

  64. 64

    meinen herzlichen Glückwunsch aus München.

    werde dieses Jahr 18 und wusste bis vor kurzem nicht was ich wählen soll.
    jetzt weiß ichs allerdings.

    Ich hoffe das mit euch nicht nur mehr transparenz sondern auch weniger representative, sondern mehr direkte Demokratie nach Deutschland kommt.

    Vielen Dank für die Hoffnung. :3

  65. 65

    Wenn man ins AvB reingeht, die Treppe auf der linken Seite hoch und dann im ersten Stock nach rechts, kommt man zu einer gut ausgestatteten Bibliothek, wo alle eure Bücherwünsche euch erfüllt werden. 🙂

    Ich wünsche Euch bei eure Lernprozess viel Erfolg. Ich gehöre zwar einer anderen Partei an, denke aber, dass die Piraten das Potential haben, Politik an einigen kleinen, aber entscheidenden Stellen zu verändern. Auch wenn die Mühe der Ebene noch vor euch liegt und ich nicht glaube, dass ihr die hier aufgestellten Ansprüche an Transparenz durchhaltet. Der Politikbetrieb funktioniert einfach anders. Aber gut, ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

  66. 66
    Stefan Schwanhold

    Ist das hier ein Blog oder was?
    Der letzte Entry war vom 20.
    Das kann ja wohl nicht wahr sein!
    Internetpartei? Wer´s glaubt, wird selig.

  67. 67

    …das war ja mal eine etwas andere „Anne Will“.
    Gut so…
    Gerne noch einmal, zum Zweck der Orientierung
    und was euch politisch im täglichen klein/klein
    erwartet:
    http://www.peto.de
    Ein Besuch schadet nicht!
    übrigens bin ich Düsseldorfer, und habe auch altersmäßig
    mit „Peto“ nichts zu tun.
    Fakt ist, daß sie auf kommunaler Ebene unglaublich gut sind.
    Frohes usw…

  68. 68


    macht euch schlau, z.b. in Monheim.
    Örtlich begrenzt mit einer Fülle von Erfahrungen.
    http://www.peto.de

  69. 69
    Norbert Jänicke

    Eine Idee zum Thema Fraktionssitzung: Zeigt doch einfach jede zweite Sitzung live und die andere ist nur für euch. Ihr müsst schließlich auch einige Sachen besprechen dürfen, ohne das die anderen Parteien euch dabei komplett durchleuchten können…

  70. 70

    Hallo Piraten

    Bitte versucht so wenig Anglizismen wie wenig zu benutzen – Danke !

    Ansonsten wünsche ich Euch gaaaaaaaaaanz viel Erfolg.

    Ireneus

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