Liebe Leute

Am Dienstag, den 04 Oktober 2011 findet die 3. Fraktionssitzung der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin im

Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin

Raum 109 304 um 15 Uhr statt.

Die vorläufige Tagesordnung findet sich unter http://fraktion.piratenpad.de/sitzung111004

Die Sitzung ist öffentlich und wird unter https://www.piratenfraktion-berlin.de/livestream.m3u übertragen werden.

Update: Wie auch letzte Woche haben wir wieder den größeren und mit Mikros ausgestatteten Raum 304 ergattern können. Dort wird die Fraktionsversammlung also stattfinden. Ab der Woche danach wird sie voraussichtlich in Raum 107 stattfinden.

7 Kommentare

  1. 1

    Wenn man sich überlegt, daß das die großartigen „LEISTUNGEN“ unsere Großelternegenartiuon war, ganze Städte in Schutt und Asche zu legen – nur um sie nachher wieder aufbauen zu müssen – prima Lebsnleistung – habt ihr euch selbst so ausgesucht – sollte man sich wirklich fragen warum besipsielsweise wegen einem grafitti so ein geschiss gemacht wird.

  2. 2

    Auch wenn ich ja fürchte, das auf lange Sicht das Interesse an euren Sitzungen stark nachlassen wird (seitens Presse und (parteilosen) Beobachtern), freut es mich zu sehen, dass bis jetzt die angekündigte Transparenz gelebt wird (sofern man das als Externer beurteilen kann). Macht damit weiter, gerade auch dann, wenn kaum noch öffentliches Interesse wahrnehmbar ist.

  3. 3

    Ich nutze den aktuellen VLC (VideoLAN) unter Win7.
    Er meint ich könnte
    http://stream.piratenfraktion-berlin.de/icecast_balancer/Piratenfraktion
    nicht öffnen. Ich solle Im Fehlerprotokoll für Details nachsehen.

    Sonst gibt es keine genauere Fehlerbeschreibung. Ein Fehlerprotokoll finde ich beim VLC auch nicht. Ideen? 😉

    • Philip Brechler

      Leider gab es heute beim Stream einen Fehler. Meine Schuld. Die Aufzeichnung wird vermutlich Morgen im Laufe des Tages veröffentlicht, vorher schaffe ich es leider nicht.

  4. 4

    Kann man die in der Sitzung gezeigten Vorschläge zur Sitzordnung irgendwo online einsehen? Würde mich mal interessieren…

  5. 5
    SüdWestPirat

    Hey Leute, hoffentlich lest ihr euch die Kommentare hier auch durch… 😉

    Ich habe die Sitzung live im Internet verfolgt, ein Feedback meinerseits:

    Ich möchte euch ganz dringend davon abraten, die Frage, wo ihr in der kommenden Legislaturperiode sitzen werdet, zum Politikum zu machen, auch hinsichtlich der medialen Berichterstattung, die diese Diskussion bereits aufgegriffen hat (zB. „Tagesspiegel.).

    Natürlich sind die Beweggründe nachvollziehbar, niemand möchte freiwillig rechts neben der CDU sitzen. Aber im Moment entsteht der Eindruck, als sei diese Frage euer derzeit dringendstes Anliegen, und das schadet euch, und somit uns allen.

    Von Simon kam das Argument, dass man sich von der CDU nicht vorführen lassen sollte, aber genau das wird passieren, wenn ihr weiterhin so vehement auf eine veränderte Bestuhlung des Plenarsaales besteht. Die CDU argumentiert nämlich unter anderem damit, dass aufgrund der relativ gleich geblieben Fraktionsgrößen eine Veränderung der Bestuhlung unnötig ist, und damit hat sie (leider) Recht.

    Eure Fraktion hat 4 Mitglieder mehr, als die der ausgeschiedenen FDP, es ist also ein durchweg pragmatischer Ansatz, dass ihr deren Plätze übernehmt. Wenn es ganz dumm läuft, dann können sich die CDU und auch alle anderen Parteien als Pragmatiker profilieren, und ihr steht dann als diejenigen da, die aus „kosmetischen“ Motiven heraus ein Problem kreieren, das nach den Maßstäben des gesunden Menschenverstandes keines ist, respektive keines sein sollte.

    Wir stehen für das Durchbrechen des überkommenen Links-Mitte-Rechts-Schemas. Das ist jetzt eigentlich DIE Gelegenheit, das auch öffentlich zu kommunizieren, indem ihr bewusst auf eine andere Sitzordnung verzichtet. Es wäre pragmatisch und würde unseren Vorstellungen und unseren eigenen Ansprüchen entsprechen.:“Es ist egal wo wir sitzen, auf die Inhalte kommt es an.“

    Und vielleicht denkt ihr mal einen Schritt weiter: Wenn die Bürger sehen, dass ihr rechts der CDU sitzt, und trotzdem progressive und freiheitliche Ideen vertretet und kommuniziert, dann könnte das bei manchem zu einem „Aha-Erlebnis“ führen und manche überkommenen Denkmuster durchbrechen.

    Außerdem gibt es noch eine weitere Komponente: Wenn eure Wähler und Sympathisanten mitbekommen, wie ihr auf einen Sitzplatz zwischen Linke und Grüne beharrt, und ihr dann damit argumentiert, dass ein Platz rechts der CDU symbolisch nicht vertretbar wäre und ihr euch Sorgen um die Außenwirkung macht, dann unterstellt ihr damit euren Unterstützern indirekt, dass ihr sie für zu blöd haltet, Symbolik und Inhalte auseinanderhalten zu können, bzw. ihr unterstellt ihnen, dass sie ihrerseits in den alten Denkmustern stecken geblieben sind. Das solltet ihr ebenfalls bedenken und tunlichst vermeiden.

    Und vielleicht doch noch was zur Symbolik:

    Wenn ihr jetzt darauf beharrt, zwischen Linken und Grünen sitzen zu wollen, dann positioniert ihr euch zwangsläufig als Bindeglied zwischen diesen beiden Parteien. Wenn dann diese Parteien womöglich eure Inhalte und Forderungen übernehmen, dann entsteht mit der Zeit auch optisch der Eindruck, als seien die Piraten zunehmend überflüssig. Wenn ihr jedoch weit abseits dieser Konkurrenz sitzt, dann unterstreicht das eigentlich nur eure Eigenständigkeit als neue, politische Kraft, die auf die alten Strukturen pfeifft. Alles andere führt zwangsläufig dazu, dass in der Öffentlichkeit das Bild entsteht, als würdet ihr euch eben doch in das alte Schema einordnen, und das wäre ein verherrendes Signal für die gesamte Partei.

    Zudem wird niemand mit gesundem Menschenverstand glauben, dass ihr rechtspopulistische Inhalte vertretet, nur weil ihr rechts der CDU sitzt. Außerdem werdet ihr vermutlich öfters auf eure Positionierung im Parteienspektrum angesprochen werden, wenn ihr rechts der CDU sitzt. Das ist dann jedesmal eine gute Gelegenheit dafür, mit politischen Inhalten zu argumentieren. Es wird auch in der Berichterstattung grundsätzlich für gesunde Irritation sorgen, dass ihr eben NICHT zwischen Linken und Grünen sitzt, wie es wohl die meisten erwarten würden. Unterschätzt bitte nicht die entsprechende, positive Außenwirkung. Ein Platz zwischen Grünen und Linken hingegen sorgt eher dafür, dass ihr jetzt schon zu Beginn in irgendeine Schublade einsortiert und entsprechend katalogisiert wird. Und was sich in klassische Schablonen einordnen lässt, wird schnell uninteressant.

    So, bevor ich anfange mich argumentativ im Kreis zu drehen, ende ich an dieser Stelle. Ich bitte euch inständig, euch und uns allen diesen Zirkus zu ersparen, anstatt das jetzt schon weit verbreitet Vorurteil zu bestätigen, wir seien eine inhaltslose und selbstverliebte Spaßpartei.

    Gruß aus BW,

    Seb.

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