Am Sonntag gegen 15:15 habe ich eine längst ausstehende E-Mail an alle Bewerberinnen und Bewerber bei der Piratenfraktion versandt. Ich habe in dieser E-Mail 252 Adressen in den „CC gesetzt“ statt in den „BCC“ und damit jeder oder jedem Empfänger der E-Mail auch alle anderen Empfänger bekannt gemacht.

Mir ist damit ein schlimmer Fehler unterlaufen, für die ich persönlich Rechtfertigung ablegen muss. Bei der Mail handelte es sich um eine kurze Mitteilung ohne personenbezogen Inhalt. Die verwendeten E-Mail-Adressen gehörten allerdings zu den Bewerberinnen. Mir ist völlig bewusst, dass es sich hierbei um einen Verstoß gegen die individuelle informationelle Selbstbestimmung der Empfänger handelt, denn diese haben ihre Bewerbungen mit ihrer persönlichen E-Mail-Adresse nicht der Öffentlichkeit sondern der Piratenfraktion geschickt.

Nachdem mir das Versehen aufgefallen war, habe ich sofort eine Benachrichtigung mit Bitte um Entschuldigung und einer persönlichen Adresse zwecks weiterer Schritte geschickt. Ich verstecke meinen Fehler nicht und spreche gern mit jeder oder jedem Interessierten darüber. Es muss klar werden, dass meine Panne nicht zur Regel in der Piratenfraktion gehört, nicht gewollt und keine falsch verstandene krude Vorstellung von Transparenz ist.

Ich weiß nicht was alles und was alles nicht zu diesem Fehler geführt hat. Es bleibt festzustellen, dass die hohe Arbeitsbelastung derzeit dazu geführt hat, dass ich diese Aufgabe, die Rundmail zu versenden, am Rande eines offenen Treffens des LV-Berlin erledigen musste. Für das notwendige Maß an Konzentration, hätte ich zumindest den Raum verlassen müssen oder erst gar nicht zwei verschiedene Tätigkeiten mit einander kombinieren sollen. Leider war dafür vorher keine Zeit.

Um so einen Fehler in Zukunft abschwächen zu können, habe ich, auf Vorschlag von Alexander Morlang hin, unseren Admin darum gebeten einen entsprechenden Filter in den E-Mail-Server der Fraktion einzubauen. Dieser soll öffentliche E-Mail-Verteiler mit mehr als 15 Empfänger erst ein Mal blockieren und eine Freischaltung abwarten.

Am Ende bleibt mir nur darauf hinzuweisen warum – und das ist mir noch einmal umso deutlicher klar geworden – es überhaupt einen Unterschied zwischen „CC“ (engl. Carbon Copy) und „BCC“ (engl. Blind Carbon Copy) gibt. Im Gegensatz zum „CC“ können Empfänger einer E-Mail, die an sie als „Blindkopie“ geschickt wird, vor Spam oder die Weitergabe ihrer E-Mail-Adresse an Dritte geschützt werden. Die eigene Adresse wird anderen Empfängern und umgekehrt nicht angezeigt. Dieser Schutz gilt im Allgemeinen für alle im „BCC“ eingetragenen Empfänger einer Mail. Er kann sich aber auch nur auf den Schutz vor Einsicht von Nicht-BCC-Empfängern beziehen.

Mit vielen Grüßen

Martin Delius

56 Kommentare

  1. 1

    Tjoah, is halt so … shit happens sag ich da. 🙂

  2. 2

    Hey, kann ja mal passieren 😉 Etwas erschreckt dachte ich zuerst, dass die post-privacy-Ideologie nun auch in der Piratenfraktion Einzug gehalten hat…

  3. 3

    Genau richtig reagiert. Daran könnten sich andere Politiker gerne mal ein Beispiel nehmen.

  4. 4

    Muss in dem Zusammenhang mal wieder auf meinen Text hinweisen:

    http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Eckes/Unfehlbarkeit_der_Piraten

    Gruss
    Bernd

  5. 5

    Au weia – ich hätte da auf Anhieb größere Kompetenz in Euren Reihen vermutet. Alleine schon mal 252 Adressen als Empfänger einzusetzen ist ein faux-pas, gleichgültig ob CC oder BCC. Für die Blockade einer solchen Mail sorgt nicht nur euer Admin, sondern auch div. Provider, die bei der Menge Empfänger schon mal den Spamfilter anglühen. Es gibt haufenweise einfache Lösungen um eine Serien-eMail mit je einem Empfänger zu produzieren.

    • nur zu, erleichtere uns doch die Arbeit, wenn du welche bei der Hand hast :O ist sicher für viele interessant

    • stk, so richtig hat Du BCC nicht verstanden?! Der Envelope mit den Empfängern wird am Piraten-Mailserver von den Mails entfernt und dort an jeden einzelnen ohne die BCC-Liste übertragen. D.h. Empfänger-Provider haben gar nichts, woran sie Spam ausmachen könnten (zumindest nichts, was auf Massenmail deuten würde). Eher ist es so, dass das bei Cc passiert. Es kann also sein, dass viele der Empfänger der aktuelle Mail diese gar nicht mitbekommen, weil diese durch das CC in den Spam gelandet sind.

      Ansonsten freue ich mich über deine Unfehlbarkeit. Hast Du Lust bei uns mitzumachen? Wir haben nämlich noch gar kein unfehlbares Mitglied in unseren Reihen.

      • „Hast Du Lust bei uns mitzumachen? Wir haben nämlich noch gar kein unfehlbares Mitglied in unseren Reihen.“

        Ich denke, ein Computerkurs „eMail für Anfänger“ sollte bei Euch für’s erste reichen.

        „Generation Internet“ – ich lach mich tot.

      • Moin,

        a) den transparanten Umgang mit Fehlern finde ich erstmal löblich, aber
        b) erwarte ich von einer Partei, die Internetkompetenz für sich in Anspruch nimmt, dass das Handwerkszeug beherrscht wird. Für einem xxx-Partei-Deppen, Ortsbürgermeister in Hinterhugltupfingen, sehe ich so was eher nach. Da ist’s bemerkenswert, wenn er’s richtig macht.
        c) BCC wird je nach Umgebung unterschiedlich verarbeitet: »… Die Handhabung der BCC-Zeile ist aber nicht eindeutig vorgegeben. …« Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Header_(E-Mail)#BCC:_Blind_Carbon_Copy.2C_Blindkopie. Ob ich deinen Einwurf diesbezüglich pro oder contra b) werten soll, weiss ich daher nicht. Entweder habt ihr das piratenweit richtig gut umgesetzt oder Du hast keine Ahnung und verteitigst reflexartig – wie viele andere Politiker auch – eine unhaltbare Position. Ich für meinen Teil habe in freier Wildbahn schon Mailclients erlebt, die BCC-Listen nach Empfang der Mail komplett lesen konnten, resp. Provider die BCC-Listen > 50 Einträge komplett blockten.
        d) nehme ich für mich keine Unfehlbarkeit in Anspruch – ich bin nicht der Papst.

  6. 6

    YouTube eMail Basics Video:

    „EMail Basics: What is CC, BCC, POP3, IMAP, SMTP, MIME, ASCII“
    http://www.youtube.com/watch?v=C5RAPvKYmaE

    Konnte es mir nicht verkneifen 🙂

  7. 7

    Sicherlich darf so etwas nicht passieren, aber Menschen machen nun mal auch Fehler und auch großen Unternehmen sind solche Fehler bereits unterlaufen.

    Dennoch finde ich es viel bedenklicher, dass dies an Presse gelangte und wohl scheinbar ein Bewerber gepetzt hat. :-/

    • Wieso sollte das bedenklich sein. Ich hoffe bezahlte Angestellte der Piratenpartei werden auch weiterhin kritisch sein und Misstände transparent machen.

  8. 8

    Fehler passieren. Wichtig ist, dass ihr offen damit umgeht und vor allem, dass es kein zweites Mal passiert!

  9. 9

    Damit sollte das Thema für die Fraktion erledigt sein! Wer arbeitet macht Fehler, wer nicht arbeitet ist fehlerfrei, aber eher faul zu nennen.

  10. 10

    Hallo Martin,

    das ist natürlich eine ärgerliche Panne. Aber unabhängig davon: Was heisst denn „an alle Bewerber„? Ich habe nämlich keine Nachricht erhalten…

    Danke und Gruß,
    Albrecht

    • @ Albrecht und Martin:

      Genau das frage ich mich auch seitdem ich die Meldung im Heiseticker gelesen habe, auch ich warte nun erst Recht mit Schmerzen auf eine Mail.
      Ich würde mich freuen dazu eine kurze Antwort zu erhalten, sprich: Waren die 252 Leute der gesamte registrierte Bewerberpool oder nur die erste Welle? Oder auch: Keine Mail Heute = keine Chance mehr?

      beste Grüße
      Thomas

  11. 11
    Facebookhasser

    Es kann sehr leicht passieren, dass ein Absender Kopie (CC) und Blindkopie (BCC) verwechselt. Im Facebookzeitalter ist eine solche Verwechselung aber verheerend: Wenn auch nur einer der 252 Adressaten sein Adressbuch bei Facebook veröffentlicht, dann weiß Facebook ganz genau, wer mit der Piratenpartei sympathisiert. Dieses Wissen würde Facebook wahrscheinlich auch an zahlende Kunden, darunter auch potenzielle Arbeitgeber, weitergeben – in den USA gelten persönliche Daten ja als verkäufliche Ware.

    Einmal bin ich dummerweise einer Facebook-Einladung gefolgt – und war total erschrocken, wer mir als „möglicher Facebook-Freund“ zugeordnet wurde. Wer einmal aus Neugierde einen Newsletter der Linken abonniert hat, der gilt gleich als „potentieller Facebook-Freund“ zahlreicher Linksextremisten. Glücklicherweise haben die Einwanderungsbehörden der USA mir trotz meiner „potenziellen Facebook-Freunde“ nicht die Einreise verweigert.

    Oder gleich ein Bewerbungsverfahren per Facebook („Wer die meisten direkten, indirekten und potenziellen Facebook-Freunde hat, wird eingestellt“)? Das Bewerbungsgespräch wird in YouTube oder als LiveStream übertragen und kann anschließend in Facebook bewertet werden. Anschließend bleibt dieses Bewerbungsgespräch für den Rest der Ewigkeit bei web.archive org einsehbar, damit meine Enkel sich über den Angstschweiß ihres Großvaters lustig machen können.

    Glücklicherweise gehöre ich nicht zu den 252 Bewerbern, obwohl ich durchaus auch Interesse an einer solchen Stelle gehabt hätte. Eine Bewerbung bei der Piratenpartei ist kein Grund, sich zu schämen, aber es könnte bei zukünftigen Bewerbungen den angestrebten Arbeitgeber beunruhigen, wenn ein Mitarbeiter sich eine politische Karriere außerhalb seines jetzigen Arbeitplatzes vorstellen kann.

    Eigentlich müsste man eher Facebook und die dahintersteckende unkontrollierte Datensammelwut verbieten, aber das liegt leider nicht in der Gesetzgebungskompetenz des Berliner Abgeordnetenhauses.

    Und jetzt dürft Ihr Euch bei Facebook einloggen, meine reale Identität ausforschen und dann auf meinem ehemaligen Facebook-Profil den Gefällt-mir-Knopf drücken, damit jeder erfahren kann, wer zu meinen „potenziellen Facebook-Freunden“ gehört.

  12. 12

    Gute Stellungnahme! Ich denke jedem ist klar, dass es sich hierbei nur um einen Schusselfehler handelt.

  13. 13

    Wow, ein Politiker, der einen Fehler eingesteht und sich aufrichtig entschuldigt.
    Ich sehe licht am Ende des Tunnels. Weiter so!

  14. 14

    Vielleicht führt dein Fehler dazu das der Öffentlichkeit bewusst wird worin der Unterschied zwischen ‚CC‘ und ‚BCC‘ liegt.
    Im Besten Falle, werden dann ein paar Leute weniger deinen Fehler wiederholen.

  15. 15

    Wer arbeitet macht Fehler, wer keine Fehler macht wird befördert 🙂

    Ärgerlich für die Betroffenen, aber mit dieser Entschuldigung hier sollte es dann aber auch gegessen sein. Ist ohnehin schon um Klassen mehr, als die meisten Politiker hinbekommen.

  16. 16

    Hallo Martin,
    auch ich gehöre zu den so genannten Geschädigten!
    Ich nehme Deine Entschuldigung gerne an, denn jeder kann Fehler machen.

    Was ich auf das Schärfste verurteile, sind Leute wie BERT, die nun diesen Verteiler nehmen und ihre privaten Sachen damit verfolgen. Einen Fehler unbewußt zu machen ist entschuldbar, wenn jedoch jemand (BERT) sich diesen Fehler wissentlich zu eigen macht, dann handelt er bewußt und mit Vorsatz – das verurteile ich auf das SCHÄRFSTE und empfinde dieses Breittreten eines Fehlers von anderen als absolut verwerflich!!!
    BERT: setzen sechs
    Ahoi
    Rudi
    pirat

  17. 17

    Eine ehrliche Antwort und eine aufrichtige Entschuldigung ist es, was die Piraten wieder von den etablierten Parteien unterscheidet!
    Aufstehen, Staub abklopfen. Weitermachen!

    • … und nicht nur das: auch mit Lösungsideen in die Runde gehen, die einen solchen Fehler nicht wiederholbar machen!

  18. 18

    Tja, Martin Delius befindet sich jedenfalls in vornehmer Gesellschaft. Das gleiche ist Julian Assange in Anfangstagen von wl mit einer Liste von Spender-Danksagungen passiert.
    Auch Nerds drücken falsche Knöpfe oder vergessen einen Mausklick.

    Aber, liebe @Piratenfraktion und liebe Piratenpartei Berlin,
    Warum müsst ihr alles selber machen oder mit Ehrenamtlichen? Nehmt ein bisschen Geld in die Hand und professionalisiert euch. Honorarkräfte muss man nicht in wochenlangen Verfahren auswählen und sie bringen trotzdem mehr Kontinuität auf als Ehrenamtler, die sich anderswo ihre Brötchen verdienen müssen und überforderte Abgeordnete mit einer 120 Stunden-Woche.

    • So wie ich verstanden habe, war es doch etwa die Situation:
      – Piratenfraktion kann Mitarbeiter heuern, macht öffentliche Ausschreibung
      – 252 Leute bewerben sich per E-Mail
      – Jemand muss (ganz schnell) allen antworten, dass ihre Mail angekommen und in den nächsten Tagen genauer angeschaut wird…

  19. 19

    Fehler passieren und es werden uns/euch noch weitere Fehler unterlaufen. Das ist einfach nur menschlich. Fehler sind ja auch dazu da, um aus ihnen zu lernen.
    Deine Reaktion (Eingeständnis, Rechtfertigung und Entschuldigung) darauf ist vorbildlich. Thema abgehakt.

  20. 20

    -natürlich handelt es sich um einen faux pas-
    Aber ich bin mir nicht sicher, wie die Erklärung durch Arbeitsüberlastung sich mit dem Zeitrahmen der ohnehin späten Einstellung offensichtlich notwendiger Mitarbeiter und der scheinbaren Notwendigkeit einer Islandreise zum fraktionellarbeitintensiven Zeitpunkt in Einklang bringen lässt.
    Somit ist der Vorwurf nicht einem Martin Delius als parlamentarischen Geschäftsführer zu machen, sondern wirft aus einem banalen Grund ein schlechtes Licht auf die bisherige Schwerpunktsetzung. Die sicherlich wünschenswerte Stellungnahme hilft hierüber keinesfalls hinweg, sondern verstärkt diesen Eindruck.

  21. 21

    Shit happens… ich denke sowas ist vielen schonmal passiert, die unter Zeitdruck am Rechner irgendwas mit Mails machen mussten. Mir auch… und das als ITler… m(
    Von meiner Seite habe ich Verständnis für den Fehler und ich finde gut, dass du dich entschuldigt hast und ihr das Problem in Zukunft durch technische Maßnahmen verhindert.

    Was ich aber schrecklich finde: Wie die Presse wegen einer Kleinigkeit ein riesen Fass aufmacht und das aufbauscht bis zum geht nicht mehr. Einfach nur peinlich, die „Qualitätsmedien“.

    Gruß!
    Marc

  22. 22
    Albert von und zu Bla Bla

    Wie würden die Piraten und ihre Sympathisanten lästern, lachen und höhnen, wäre das in einer anderen Partei passiert?! Wie wurde Bärbel Höhn nach der Sendung mit Joschka Lauer durch den Kakao gezogen? Ja, Freunde der Sonne: So ein Datenschutzskandal darf nicht passieren und sollte mehr Folgen für den Verantwortlichen haben als das er ein dünnes Sorry von sich gibt und dafür auch noch bejubelt wird. Alles nicht so schlimm…

    Niemand hat euch gezwungen diesen Job zu machen, für ein Mandat zu kandidieren. Ist euch die Arbeit zu viel, dann lasst es. Ach, so: Ihr bekommt dann ja keine Diäten mehr. In Berlin haben wir ein Freizeitparlament mit wenigen Plenarsitzungen, meist Donnerstags (in Sitzungswochen) und Ausschusssitzungen am Montag.

    Wie überarbeitet wären dann erst Piraten in einem Vollzeitparlament wie dem Bundestag? Zum Twittern und für Lustreisen nach Island bleibt doch auch genug Zeit. Vielleicht setzt ihr mal die Prioritäten anders.

  23. 23

    Einer dieser Fehler, die man nur einmal macht. Ist mir auch schon passiert. Ich bin eher genervt, dass da gleich mit zur Presse gerannt werden muss. Kann ja nur einer der anderen 251 gewesen sein. Entweder will ich die Piraten voranbringen (z.B. als Mitarbeiter) oder ihnen schaden (z.B. durch Anschwärzen bei der Presse), da sollte man sich beizeiten entscheiden.

    • Jawoll Kamerad
      da kann ich dir nur zustimmen, entweder odär schwarz odär weisz.
      Grusz

      EDIT: Einen Satz wegen Drohungen gelöscht.

      • Ja immer diese Drohungen, das ist wirklich ekelhaft. Aber was soll’s, wenn ihr nach der für meine Begriffe vergurkten Neonazi-Jugendsünden Debatte ein zweites mal so kläglich scheitert.
        Dieses „entweder ich will die Piraten vorranbringen oder ihnen schaden“ richtet sich klar erkennbar gegen die eigenen Statuten von Transparenz und der Begriff „Anschwärzen“ ist als totalitärer Neonazijargon klar erkennbar. Einen Link gibt’s kostenlos dazu.
        Gut, dass ihr meine Drohung Persiflage auf diesen Sprachstil teilweise gelöscht habt, wer spricht sich schon mit „Jawoll Kamerad“ an?
        Der Berliner Rentnerskatclub lacht und trinkt jetzt Rum mit Oka Ola. Nebst Freunden, Kindern und teilweise schon wahlberechtigten Enkeln, macht das gefühlte 300 Wählerstimmen (weniger).
        Zum 9. November, Gedenktag an die Opfer des Faschismus gute Besserung.
        Mastbruch, Schiff versenkt, ahoi!

        • Oha, hier wird man ja schnell mal anonym in die ‚rechte‘ Ecke gestellt. Vielleicht hätte ich besser ‚Verleumden‘ schreiben sollen, nicht das mich der Rentnerskatklub noch zum Ehrenmitglied machen will.

  24. 24
    Valkyrit sexistische WillkUErjustiz

    Hier was zum Thema sexistische Justizwillkür.

    http://www.345stgb.dynip.name/201111XX-karnevalstruppe-anon.jpg
    http://www.345stgb.dynip.name/20111029-bghkarneval-anon.jpg
    http://www.345stgb.dynip.name/20111108-wettendasnicht.jpg

    Und die fälscher/drückerkolonne sind heute auch wieder aktiv!

    http://www.345stgb.dynip.name/20111108-sabines.jpg
    http://www.345stgb.dynip.name/20111108-vodafone-anon.jpg

    Und eine von zwei Strafanzeigen – irgendwann trifft es jeden PO-Beamten – gibt es hier auch noch.

  25. 25

    Lieber Martin,

    Auch ich als einer der vielen Bewerber habe bisher keine (!) Mail von Dir bzw. den #15 erhalten – und damit bin ich wohl offensichtlich nicht allein. Es wäre prima, auch hierzu vielleicht eine kurze Nachricht an die Bewerber zu mailen. Die Verunsicherung ist mittlerweile recht groß.

    Zumindest von meiner Seite ist Verständnis dafür vorhanden ist, das eure Arbeitsbelastung extrem hoch ist und auch der parlamentarische Betrieb im Abgeordnetenhaus erst einmal erlernt werden will – das ist sicher nicht einfach.

    Ansonsten wäre es auch möglich, das hochmotivierte Team im Pressesquad Berlin anzusprechen, ob die eine PM in Absprache mit Dir erstellen und Philipp sie auf die Piratenfraktionsseite stellt? (Dabei könnte ich auch helfen!). Die Infrastruktur da, du/ihr müsstet halt etwas mehr Vertrauen (Delegation, Absprachen) aufbringen, denn nur gemeinsam werdet ihr/werden wir mehr erreichen können.

    Viel Optimismus und liebe Grüße sendet

    Michael

  26. 26
    kUEr Wahl - vache qui rit - valkyrie

    Ach so „WASCHEN UND RASIEREN“ sie sich, deshalb stellen wir ihnen ja auch vorher permanent das Wassser ab. Ist das schon Folter. Oder jemanden seitens jemand anderem für den der erstjenige kein Geld waschen möchte permanent zu versuchen zu enteignen was BEWEISMITTEL in der Sache angeht?

    Ja, die gehörnten Mansweibkühe (Bullen) wollen doch tatsächlich elektronisch gesicherte Beweismittel in Verfahren gegen Sie zu pfänden.

    Auf dem „Sichergestellten Mobiltelefon“ befinden sich beweise für Polizeiwillkür und Beweise für den Versuch ein Telefon zu hijacken erneut zur Marienverwahrscnstalt nach „Qaunt am Meer“ in Cuba zu telefonieren. (Terrorhintergrund?)

  27. 27

    Fehler können passieren, aber bitte dann auch anderen Parteien zugestehen und nicht gleich bei jeder Kleinigkeit „#FAIL“ oder „da sieht man mal wieder, wie wenig Ahnung die etablierten Parteien vom Internet haben“ schreien!

  28. 28

    Ich finde es reicht jetzt mit dem Geschmalze. Von den 252 Bewerbern stecken ja jetzt mindestens 30 im Arsch von Martin Delius.
    Aus meiner Sicht war das eine miserable Aktion, völlig unprofessionell. Alles was mit Bewerbungen zu tun hat ist absolut vertraulich zu behandeln.

  29. 29

    Tja, das findet man auch bei „traditionellen“ Partein: Wasser predigen und Wein saufen.

  30. 30

    Bei aller – beispielhaften – Offenheit im Umgang mit diesem Fehler: eine wohlvorbereitete Stellungnahme sollte weniger Fehler in Grammatik, Orthografie und Zeichensetzung aufweisen. 10 davon sind einfach zu viele angesichts einer Gesellschaft, die immer noch von Rechtschreibung auf Kompetenz schließt (und das manchmal leider zu Recht).

  31. 31

    An alle, die keine Mail bekamen: Vielleicht seid ihr ja alle in der nächsten Bewerberrunde. 😉

    Grüße, Piratux

  32. 32
  33. 33

    Ich finde in dem Artikel oben kein einziges Mal die Vokabel „Entschuldigung“.
    Ich kann daher nicht verstehen, weshalb hier dem Autor soviel Verständnis entgegengebracht wird.
    Zudem kommt mir die Erläuterung hier im Blog rund 24 Stunden zu spät.
    „Kann ja mal passieren“ ist als Reaktion auch ein wenig dürftig. Wäre diese Panne eine der anderen Parteien passiert, wäre hier das Geschrei (zurecht) riesengroß.
    Gerade einem Piraten sollte sowas nicht passieren KÖNNEN. Das läßt mich
    an der Kompetenz in einer Kernfrage der Piratenfraktion zweifeln.

    • Zur Info: Die Entschuldigung von Martin erfolgte in der zweiten Mail vom Sonntag direkt gegenüber allen betroffenen Bewerbern.

      • Das ist nicht wahr. ALLE wohl nicht! Ich habe bis heute keine einzige Mail erhalten. Auch nicht im Spam-Ordner.

        • Wenn du keine einzige E-Mail erhalten hast, bist du auch kein Betroffener. Dann muss er sich ja nicht entschuldigen…

  34. 34

    Wer als Pirat mit Internet Anschluss so einen Fehler macht sollte Kommentarlos zurücktreten.
    Das geht auch nicht unter „Fehler können passieren“ oder „Arbeitsdruck“.
    Das ist U N B E F U K I N G B E L I E V E A B L E !
    Aber das zeigt dem Kommentator eines: Ihr seid auch nur Politiker.
    Dumme.
    Ging schnell.

  35. 35

    oh der stress, mit solchen kommentaren macht man sich nicht beliebt. das ist kein fehlereingesändnis, das ist gradezu eine unfähigkeitserklärung. nur kann aber auch keiner erwarten, dass man alles auf einmal macht, gibt doch genug helfer, oder?

    wo wir grad beim thema internet-alphabetismus sind: wordpress is nicht euer ernst, wa?

  36. 36
    Univ Dozent (Frankfurt, hr-Moma) Wellenhofer - Professur Pater FingIerT

    Das Urteil zum MEHRVERKEHR um das es heute morgen ging ist mehrer Jahre alt.
    Bitte Stellungnahme zu Strafnzeigen gegen Bemate vom 29.10.2011 und vom 09.11.2011 einholen.

    http://img256.imageshack.us/img256/8744/20111109receiptstafrank.jpg

  37. 37

    Bei uns in der Ausbildung werden auchgut 200 private und geschäftliche E-Mail-Adressen in CC und nicht in BCC gesetzt. Gut das kann auch daran liegen das bei unserem Outlook das BCC Feld nicht beschreibbar ist :-(.

    • … bei unserem Outlook das BCC Feld nicht beschreibbar ist .

      Könnte es eventuell sein dass Ihr dieses Feld schlicht nicht findet? 😉

  38. 38

    Ein wunderschönes Beispiel dafür, wie man aus einer Mücke einen Elefant machen und sich gleichzeitig von den Medien vorführen lassen kann.

    Sagt mal, habt Ihr nichts zu tun, dass Ihr eure Zeit mit solchem Larifari verschwenden müsst?
    Diese Dinge kommen im bundesdeutschen Büroalltag tagtäglich 100.000fach vor, who cares?

    Und … ein wenig Souveränität wäre vielleicht auch nicht ganz verkehrt, oder?

    Deswegen … ein einfaches „sorry, shit happens“ hätte durchaus gereicht.

  39. 39

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