Wir haben erkannt, dass die Verteilung der Räume innerhalb der Fraktion in einem größeren Zusammenhang steht. Dieser Zusammenhang ist noch ungeklärt: Die Kultur der Piraten passt nicht ohne weiteres in die Gegebenheiten (hierarchisch, traditionell) des Abgeordnetenhauses. Wir haben begonnen, diese Kulturfrage für uns zu klären. Dies wird noch ein paar Wochen brauchen.

Die Piratenfraktion

69 Kommentare

  1. 1

    Was ist das denn bitte schön für eine nebulöse Aussage??? Was soll ich damit anfangen???

    • … evtl., dass noch weiterer Mediationsbedarf besteht.
      Eine Beratung erfordert eine weitere Beratung usw. Ist im Beratergeschäft durchaus üblich.

      • Scheint so zu sein, zumindest gibt’s im Redmine-System bereits den nächsten angenommenen Antrag (#272) für eine Mediation.
        Diesmal mit Kaleb Utecht als Mediator – laut seiner Buchbeschreibung Dipl.-Psych. und spontaner Klarträumer (Kurzbeschreibung : Klarträumer können Inhalt und Verlauf ihrer Träume zu einem großen Teil frei bestimmen und haben damit die Möglichkeit, ihre Probleme sozusagen „im Schlaf“ zu lösen und darüber hinaus ihre Wünsche auszuleben)

        Na, dann sehen wir mal, ob unsere Piraten ihre kulturellen Differenzen mit dem Abgeordnetenhaus im moderierten Schlaf beilegen können.

        • Ignorantenschreck

          Das Buch von Utecht und Tholey ist ca. 30 Jahre alt. Könnte man als Jugendsünde abtun, wenn da nicht ein super Kapitel über Erkenntnistheorie drin wäre. Recherchier‘ doch mal genauer, Haderlump. Nicht bloss den Titel und den Klappentext lesen… 🙂

      • Das ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit.
        Die Berater haben auch ihre Berater – manche nennen diese dann Marketing- oder Finanzberater.
        Beratungsgegenstand wäre dann: wie berät man eine „Gruppe“ die dabei sind sich selbst zu „zerfleischen“ um damit in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen?
        Warum sollte man als Berater diese Selbstzerfleischung eigentlich benenden wollen – dann wäre die Beratermafia ja schön blöd.

  2. 2
    Kritischer Beobachter

    Liebe Piraten,

    das klingt aber sehr „beraterkaudergewelscht“. Da haben sich die 8000 Euro bestimmt gelohnt. Kultur suchen…… (Wieviel Beratertage hat der Berater Neu verkauft?)

    Was ich nicht verstehe. Wo ist das Problem?

    Es gibt Räume die kostenlos zur Verfügung stehen. Danke an alle Steuerzahler. Und nun muss man diese Räume auf 15 Personen aufteilen.

    Wie wäre es mit:

    – Free Desk Policy: Jeder nimmt den Platz der frei ist.
    – Raum Sharing: Man wechselt die Räume nach 2,5 Jahren durch.

    Alles andere ist wirklich Kindergarten und ich bin froh Euch diesmal noch nicht gewählt zu haben. Diskutiert diese Probleme mal mit normalen Arbeitnehmern. Die werden Euch auslachen. Zurecht.

    Viel Erfolg bei Eurer Selbstbeschäftigung…..

    • Ignorantenschreck

      Hallo, Kritischer Besserwisser. Ich bin froh, DASS ich sie gewählt habe. Offenbar denken sie nach. Architektur kann SEHR hierarchisch sein, gleichberechtigte Kommunikation erschweren, transparente Zusammenarbeit zerhacken, Kontakte nach draussen blockieren. Und die vorhandenen Netze sind wahrscheinlich auch nicht für freie Webkultur gebaut worden. WAS WOLLT IHR EIGENTLICH ALLE MIT DEM GEMECKER? Da kommen endlich mal ein paar neue an die Macht (na ja, noch nich ganz) und mischen die Parteienmauschler auf und schaffen sich da in einem Wahnsinnstempo rein und Ihr steht am Zaun und zählt die Korinthen. Ich finde, die verdienen ne Chance. Und wenn sie Geld ausgeben das sie ausgeben dürfen, weil sie nen Klemptner für verstopfte Rohre brauchen, dann dürfen sie das solange sie gewählt sind, auch machen. Ist für mich bloss ein Zeichen, dass sie nicht so grössenwahnsinnig sind wie diese ganzen Fritzen, die auf dieser Seite rumnörgeln. Würde gern mal sehn, wie einer von Euch Besserwissern im Rede-Duell mit Christoph Lauer abschneidet…

    • Ignorantenschreck

      …und da fällt mir noch was ein: Wie kommst Du auf 15 Personen? ich empfehle, mal einen Tag der offenen Tür zu nutzen, um den Kindern zu zeigen, wie Politiker arbeiten. Da merkst Du dann, dass man einfach mal mindestens vom Doppelten ausgehen muss: Schreibkräfte, Referenten, Hospitanten… Fazit: Du hast vorm Schreiben nicht nachgedacht. Das nennt man selbstverschuldete Ahnungslosigkeit. Das ist noch nicht richtig schlimm. Richtig schlimm wird das erst dann, wenn man damit Scheinwahrheiten behauptet. Das nennt man dann Ignoranz.

  3. 3

    Was ist das denn bitte für ein sinnleeres Geschwurbel? Anfangs konnte man euch noch belächeln, so langsam hat man nur noch Abscheu. Infantilisierung von Politik zum Schaden der demokratischen Kultur in Deutschland.

    • Ignorantenschreck

      Welche „demokratische Kutur“ bitte? Lobbyarbeit hinter den Kulissen? Pampern von Staatssekretären mit Extrarenten auf lebenszeit, kurz bevor man abgewählt wird? Völlig intransparente Personalpolitik, die leider nur sehr selten so dumm gemacht wird, wie der neue Europajob vom Guttenberg? Ich könnte noch ne ganze DINA4-Seite weiterschreiben. Die Piraten halten sich an ihr zentrales Versprechen: Transparenz! Darum hab ich sie gewählt. Und jetzt denk ich, Scheisse, das Publikum ist gar nicht reif für so viel Transparenz. Wenn ich Euch so reden höre, dann will ich auch keine Geetzesänderung mehr für mehr Volksabstimmungen. Da kriegt man ja Angst vorm Volk. Das sind doch völlig unreflektierte Hinrichtungen, die ich hier lesen muß.

      • „Die Piraten halten sich an ihr zentrales Versprechen: Transparenz!“

        Na, na???

        Wie die Piratenfraktion an ihre FGF Frau Scherler gekommen ist – ist bisher alles andere als transparent!

  4. 4

    Geniest eure verbleibende Zeit im Abgeordnetehaus. Eine Verlängerung scheint ungewiss.

  5. 5

    Welche hierarchische, traditionelle Kultur 21 leere Zimmer des Abgeordnetenhauses jetzt so in Stein und Mörtel inkorporiert haben könnten, kann ich rationell nur schwer nachvollziehen.

    Ich gehe davon aus, dass es mit der „Kultur des Abgeordnetenhauses“ herzlich wenig zu tun hat, sondern es das simple Problem ist, knappe, unterschiedlich attraktive Ressourcen auf eine Gruppe mit unterschiedlichen Vorstellungen zu verteilen – und solche Schwierigkeiten kennt nun wohl fast jeder aus seinem Arbeitsleben.

    Wenn man 2-3 Sturköpfe in der Gruppe hat, die sich auf keinen Kompromiss einlassen, kann auch die beste Mediation nichts bringen. Letztlich bleibt aus Ausweg entweder „per Order di Mufti“ – entweder durch einen Chef oder Mehrheitsentscheid – oder als Alternative der Weg an die Öffentlichkeit.

    Brutale Öffentlichkeit scheut der Sturkopf in der Regel genauso, wie der Teufel das Weihwasser – da er genau weiß, so er nicht psychisch krank oder einfach nur dumm ist, dass man mit einer sturen, kompromisslosen und in der Regel auch egoistischen Haltung öffentlich keine Sympathie auf seine Seite ziehen kann. Schon so manches Problem das wochenlang hinter verschlossenen Türen geschwellt hat, hat sich im Lichte der Öffentlichkeit in kurzer Zeit in Wohlgefallen aufgelöst.

    • Ignorantenschreck

      Warst Du dabei? Oder sind das bloß Hypothesen? Dann bitte ich um ordentliche und nachvollziehbare Ableitungen. Oder kennst Du die Blockade-Sturköpfe? Dann nenn doch Namen. Oder wärst Du selbst gern dabei, aber sie wollten nicht mit Dir spielen?

  6. 6

    Mich würde mal interessieren, worum sich diese Raumdebatte überhaupt dreht.
    Das sind doch nur Büroräume, wie alle anderen auch. Setzt euch rein und gut ist.
    Oder streitet ihr jetzt ernsthaft darüber, dass der eine nun zwei m² mehr hat als der andere? oO

    • Ignorantenschreck

      Wie alt bist Du? Schon mal in einem Bürohasenkasten strategisch-kreativ versucht zu arbeiten? Weisst Du, wovon Du sprichst?

      • Mit meinen 28 Lenzen war ich Zeit meines Berufslebens in so einigen „Großraumbüros“ als Projektmanager, Konstrukteur und technischer Redakteur tätig und weiß daher, wovon ich spreche.

        Im Übrigen, werter Ignorantenschreck, würde etwas mehr Contenance Ihrem Blutdruck sicherlich zugutekommen.

        • Ignorantenschreck

          kann sein. Aber der ist eh zu niedrig, meshugge. 28 bin ich seit drei Jahren nicht mehr. Dann noch ein Versuch ohne Blutdruck: ich kenne beides, Hasenkasten und Grossraumbüro. Im Zweifel wähle ich das Grossraumbüro. Denn da fliegen die Störungen viel besser weg, als auf 20 qm mit harten Wänden. Danke für die ruhige Antwort. Mich nervt einfach diese spontane Besserwisserei. Das finde ich respektlos und kulturlos. Als ob die GEWÄHLTEN Piraten Deppen wären!

  7. 7
    Jacky Neiwel

    Dieses eine mal versteh ich echt nicht mehr so genau was ihr wollt.

    Warum macht ihr ein Problem aus solchem Nonsenskram?
    Ich muss meinen Vorrednern da schon ganz recht geben. Als normaler Arbeitnehmer muss ich euch für so eine Erklärung zum Klausurwochenende wirklich auslachen, da wird mir Demokratie zu blöd, in dieser Hinsicht find ich das Faustrecht dann doch besser.

    Kifft mal einen in Ruhe, dass ihr wieder klarkommt in eurer Welt!

  8. 8

    WTF? Der Text ist Satire, oder? Ihr seid zu wenig hierarchich und traditionell, um selbst mit Hilfe eines Beraters für 8000 Euro euch zu einigen, wer an welchem Tisch sitzt? Das schaffen sogar meine Kindergartenkinder. Und die sind weder traditionell und noch hierarchisch. Ihr hättet euch mal überlegen sollen, ob ihr als Team funktioniert, bevor ihr auf einer gemeinsamem Liste angetreten seid. Tipp: Ich hab euch nicht gewählt, damit ihr euch nur mit euren eigenen Befindlichkeiten beschäftigt, dafür werdet ihr von mit uns anderen Steuerzahlern auch deutlich zu gut bezahlt.

    • Ignorantenschreck

      Piet, ganz im Ernst: Ich HAB sie dafür gewählt. Überleg doch mal: Das ist ein zusammengewürfelter Haufen von begabten Individualisten. Die hatten doch keine Chance sich über Jahre und Jahre in der Anti-Atom- und Ökologiebewegung zusammenzuraufen so wie damals die Grünen. Und jetzt sollen sie trotzdem in 5 Sekunden von Null auf Hundert? Gib ihnen doch ne Chance. Sowieso finde ich, dass sie schneller lernen als die Grünen damals. Und falls wirklich ein Teamproblem dahinter steckt, dann finde ich es gut, dass sie dafür Geld ausgeben und nicht für fette Dienstwagen oder anderen Politikerprestigemist. Und bittebitte: Du kannst Doch nicht im Ernst die Komplexität von Landespolitik mit der Komplexität eines Kindergartens vergleichen (keine lauernde Presse, keine Konkurrenten, die auf Fehler warten, keine klugscheißernden Besserwisser am Zaun, usw). Jedenfalls hab ICH keine Ahnung, wieviel Menschen sie da ausser sich selbst noch unterbringen müssen (Bürokräfte, Referenten, was weiss ich noch) und wieviel Räume sie überhaupt haben. Weisst DU das? Und hast Du mal probiert, ein richtig wichtiges Gespräch am Telefon zu führen, wenn 2 Meter neben Dir ein anderer dasselbe tut? Das ist fast unmöglich. Ich kann mir jedenfalls schon vorstellen, dass Raumaufteilung in dem Job ein schwieriges Projekt ist.

  9. 9

    Ich verstehe die Vorredner schon teilweise, muss allerdings dazu sagen, dass ich bei solchen internen Auseinandersetzungen lieber Transparenz sehe, als gar nichts davon zu erfahren.

    Auf der anderen Seite würde ich mich sehr freuen, wenn die Blog Posts hier vermehr politische Inhalte behandeln würden. Als enthousiastischer Verfolger der (sehr guten!) Redebeiträge und Anträge im Landestag finde ich es traurig, dass die konstruktive, ehrliche und offene Arbeit der Piraten hier nicht mehr Aufmerksamkeit findet.

    /Pirat

    • Kritischer Beobachter

      Volle Zustimmung. Nur Transparent ist der Prozess für den Externen Beobachter leider überhaupt nicht. Und diese Sprechblasenerklärung finde ich hochnot PEINLICH. Dann lieber FDP spielen. Tut ihr ja schon in Anfängen.

      Anders sein als die Systemparteien heißt nicht TV Total, Nachtjournal, Bundespresseball, Vattenfall-Partys oder oder

      Deswegen würde ich mich freuen, wenn das Raumproblem mal von den Verantwortlichen erklärt werden würde. Vielleicht reift dann etwas Verständnis.

    • Transparenz? Für mich als Aussenstehenden fehlt hier jegliche Hintergrundinformation. Der Post ist doch etwas knapp geraten.

      • Ignorantenschreck

        Schon mal selbst erlebt, dass Du erst fertig denken willst, bevor Du quatschst? Ich schon. Und die Piraten offensichtlich auch. Wie kommt Ihr bloss alle darauf, dass der Piratenwert „Transparenz“ immer auch „Transparenz subito“ sein muss??? Das hat uns keiner versprochen. Und ich kann noch warten. Weil ich gemerkt habe, dass die Piraten viel mehr als ander Parteien auch das tun, was sie sagen. Aber inzwischen denke ich, sie haben einen Fehler gemacht, als sie sich liquid ausdachten und Mitsprache für alle und transparente Prozesse und all das. Weil jetzt alle, die woanders nicht reingucken dürfen und nix zum Rumtratschen finden, ganz easy ihr Betätigungsfeld bei den Piraten finden. Ich sehe das so: Die sind die einzigen, die mir meistens politisch aus der Seele sprechen. Da werd ich doch nicht auf denen rumhacken, bloß weils bei denen viel einfacher, als bei den anderen ist.

        • Von „rumhacken“ kann keine Rede sein. Ich habe nur um etwas Hintergrundinfo gebeten, weil der knappe Text nicht selbsterklärend und (für sich) eher verwirrend ist. Diesen Schnipsel hätte man sich in der Form auch sparen können und erst nach Klärung des Sachverhaltes ausführlich darauf eingehen können. Mir war bisher nämlich nicht bewusst, dass es überhaupt ein Raumproblem gibt.

          Ich hab die Piraten übrigens auch gewählt und werde es auf jeden Fall auch wieder tun!

  10. 10

    Haha, Martin Sonneborn hat das CMS hier gehackt.

  11. 11

    Engagiert Euch einen pensionierten Richter, der kann das besser und billiger.

  12. 12

    Hm? Worum geht es? Was für ein Klausurwochenende? Was für eine Verteilung von was für Räumen?

    Bitte denkt daran, dass hier auch Leute mitlesen, die euch nicht 24/7 auf Twitter verfolgen (aber trotzdem interessierte Wählerinnen sind.) Eure Mitteilungen lesen sich manchmal so, als wären sier nur für Insider bestimmt.

    Danke 🙂

    Magda

  13. 13
    Paul McFedder

    Nur dass ich es richtig verstehe, die hierarchisch-tradionelle Raumstruktur des ehrwürdigen Preußischen Landtags (Gebäude) passt nicht zu den Piraten?

    Okay – Lösungsansätze:

    1. Das Occupy-Zeltcamp – da wird über Alkohol oder überhaupt mit sich gestritten.
    2. Bahnhöfe, Bahnsteige, Bahnhofsmission – ihr lernt da die Basis (die euch nicht wählte) kennen, jedenfalls nachts, wenn es Frost gibt.
    3. Irgendein Ho(s)tel vielleicht, also natürlich mit kostenlosen Fahrradabstellplätzen.
    4. Ganz konsequent: Verzichtet auf die Räume komplett – bleibt in euren bisherigen (Büros, Wohnungen, what ever …) und stellt sie im Winter den zu 2. intendierten Personen zur Verfügung.

    (5. Ach, vergesst es – Hier fällt einem nichts -vernünftiges- mehr ein!)

    • Ignorantenschreck

      Oh geil! Du bist Berater, oder? Und bestimmt billiger als die Piratenberater?

  14. 14

    für die Verständnislosen!

    Man ist auf Kosten der Steuerzahler für ein Wochenende auf eine Klausurtagung (so die Bezeichnung, wenn auch falsch) gefahren. Dabei wurde zusätzlich die „Geschäftsführerin“ mit runden 1.300,– Euro bedacht, weil sie Ihre Arbeit als Geschäftsführerin erfüllte an diesem WE.
    Das ist noch nicht alles!
    Es wurde eine Meditation für gut 8.000,– Euro ohne MwSt und sonstigen Kosten gebucht.
    Also man hat eine Klausurtagung für 10.000,– plus gemacht. Der Kern dieser „Klausurtagung“ war die Verteilung der Fraktionsräume!

    „Alexander S: … Ziel der Mediation war natürlich Raumverteilung.“

    Das Ergebnis dieser mehr als 10.000 Euro teuren Veranstaltung ist gleich „Null“.

    Das man die Meditation für 8.000,– Euro über einen Motoradclub gefunden hat, laut dem Fraktionsprotokoll, also es ist mal wieder fraglich, ob es wirklich eine objektive Auftragsvergabe gab!

    „Alexander S: Über welchen Kontakt hat der Alex das gemacht?
    Andreas: Über den neuen Motorradclub.“

    • Waren das tatsächlich Steuergelder? Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand aus der Fraktion hierzu kurz Stellung nehmen würde.

      • Was denn sonst?
        Die Gelder, die der Fraktion zur Verfügung stehen für Ihre Arbeit sind alles Steuergelder!
        Ebenso wie die Gehälter, z.B. der Fraktionsgeschäftsführerin, die für das Wochenende extra vergütet wurde!
        Geschäftsführerin ist traditionell ein Posten, der als Erfüllungsposition und dem Arbeitgeber zugeordnet wird, weswegen die Arbeitszeitgesetze für Geschäftsführer nicht wirksam sind. Man spricht von einem „Erfüllungsvertrag“. Dementsprechend ist auch normalerweise auch das Gehalt eines solchen Posten.
        Die Meditation wurde auch von der Fraktion bezahlt, da diese über die Auftragsvergabe abgestimmt haben, sonst hätten entweder die Abgeordneten als Privatperson sich darüber einig werden müssen oder wenn es von der Partei ausgegangen wäre von eben dieser, also der „Piratenpartei“ abgestimmt werden müssen udn nict von der „Piratenfraktion“.

        Wacht auf, alles was die Fraktion entscheidet geht auf Kosten der Allgemeinheit, wie z.B. auch die Serverkosten, usw. usw.
        Eben alles, was man nicht nutzen will, das vom Land an Infrastruktur bereit gehalten wird.
        Bei dem Server hoffe ich, das dieser bei der Auflösung der Fraktion an das Land übergeht udn nicht bei einem der „Bürgervertreter“ landet, wie man es ja schon gerne miot „Dienstfahrräder“ gesehen hätte.

        • Nachtrag!

          Die 10.000 Euro plus sind nur eine grobe Schätzung anhand von 8000,– Euro Meditation und rund 1300,– Euro für die Geschäftsführerin. Dazu kommen noch Kosten der Abgeordneten. Also locker über 10.000 Euro. Eine klare Kostenzusammenstellung findet man ja nirgendwo. Man muss sich durch Anträge, Protokolle usw. durcharbeiten, um mal annähernd eine Größenordnung zu finden.

  15. 15

    Tickt ihr nicht richtig?

    • Das hier ist nicht Twitter – du kannst deinem Kommentar problemlos soviele Buchstaben anfügen, dass daraus richtig verstehbare Sätze werden.

      • @ Haderlump

        Das ist ein guter Tip!

        Vor allem für den Artikelschreiber, der ganz im Twitterstil hier nur nebulöse Fragmente veröffentlicht hat.
        Oder an die Piratenfraktion, die die Kosten der „Klausur“ durch viele kleine Einzelpunkte verschleiert, getreu Ihres Transparenzanspruches.

  16. 16

    Sorry, aber hier bleibt nur noch eins:

    Sofort geschlossen zurücktreten.

    Wer 8000 Euro + X Steuergelder zum Fenster rausschmeisst, weil er sich nicht über die Verteilung von Räumen einigen kann, hat im AGH nichts verloren.

    Es gibt Menschen in Deutschland, die davon 1 Jahr leben müssen!!!

    • Das ist nunmal wirklich Quatsch.
      Soweit ich das verstanden habe, bekommt die Fraktion monatlich etwas weniger als 100000€ Fraktionsgeld. Dieses Geld ist ausschließlich für die Arbeit der Fraktion gedacht, es darf nicht für andere Sachen (z.B. Finanzierung der Partei) ausgegeben werden, das wird auch vom Rechnungshof kontrolliert.
      Ansonsten sind die Fraktionen aber ziemlich frei in der Verwendung der Gelder und sie dürfen es für den Zweck ausgeben, bei dem sie meinen er wäre für die Arbeit der Fraktion notwendig – der allergrößte Teil fließt natürlich an die Fraktionsmitarbeiter, am Anfang sicherlich auch an die Büroausstattung.
      Jedenfalls wird das Fraktionsgeld aufs Fraktionskonto überwiesen und steht dann mehr oder weniger zur freien Verfügung (solange sie damit ihre Partei nicht querfinanzieren). Wenn am Ende der Legislaturperiode noch Geld auf dem Fraktionskonto übrig ist, kann man’s an die Landeskasse zurückgeben – geschieht aber praktisch so gut wie nie (wen wundert’s).
      Natürlich handelt es sich dabei um Steuergelder (um was auch sonst), aber mit der Zahlung aufs Fraktionskonto ist es im Prinzip weg. Ich könnte mir dafür auch bessere Verwendungszwecke als ’ne affige Mediation vorstellen, aber das muss die Fraktion wissen – Verschwendung von Steuergeld ist es IMHO nicht, den weggewesen wäre’s so oder so.

      • Philip Brechler

        Ich muss dich in einer Sache korrigieren: Das Geld muss man an die Landeskasse zurückgeben, nur Sachen die man angeschafft hat werden nach der Satzung der Fraktion liquidiert, normalerweise ist das dann die Partei.

        • Und wenn man nicht aus dem Parlament ausscheidet, sondern wiedergewählt wird, die Fraktion also nicht liquidiert wird. Muss man dann auch übriges Geld der letzten Legislaturperiode zurückgeben, oder kann man’s in die neue Legislatur übertragen?

          • Philip Brechler

            Auch dann muss man es zurückgeben, jedenfalls soweit ich weiß.

  17. 17

    Transparenz!
    Und noch einmal Transparenz
    Und wieder Transparenz!

    Und bevor ich jetzt hahahahaha sage, bitte sofort mehr Transparenz, insbesondere die Buchführung würde mich interessieren, ansonsten doch noch hahahahahahahaha…..

  18. 18

    Gut dass Ihr Euch gleich zu Beginn zur Mediation entschieden habt. Es reicht nicht, die gleichen Grundgesinnungen zu haben, ihr müsst auch bei aller Verschiedenheit vertrauen können. Da liegt was im Argen, wenn Ihr Taxikosten auf einer Fraktionssitzung besprecht, oder irgendwer beleidigt ist, weil er ne Mail mit der Abfahrtzeit des Busses nicht bekommen hat. Euer politisches Handeln soll transparent sein, nicht Eurer psychologisches Befinden. Wenn ihr versucht, alles transparent zu machen, dann wird die Feidseligkeit nur größer.
    Mediation findet nicht hinterm Schaufester statt. Aber die Floskelerklärung ist Banane. Sagt doch, dass ihr professionellen Beistand zu einem vertrauensstiftenden Prozess gesucht habt, arbeitet dran und sonst schweigt. Das Twittern vom Lande klang so, als ob Euch der Mediationsprozess leider nur vom Internet abgehalten hat.

    Wäre eine böse Niederlage für alle außerparlamentarischen Piraten, wenn Ihr es nicht hinbekommt, vertrauensvoll zusammen zu arbeiten.

    Philipp aus dem Wendland

  19. 19

    Der Roman zwischen den Zeilen war großartig! (Das Gezeter in den Kommentaren vorher bestätigt das eindeutig 😉

    Ihr macht das gut und richtig. Wenn sich 15 Leute, die sich alle nicht sonderlich leiden können, ehrlich Mühe geben, miteinander zurechtzukommen, dann besteht Hoffnung, dass aus denen nochmal eine schlagkräftige Truppe wird.
    Mehr ist dazu nicht zu sagen.
    weitermachen.

  20. 20
    Michael Ebner

    Erklärungen, deren konkretester Teil lautet „Dies wird noch ein paar Wochen brauchen.“ #priceless #15piraten

  21. 21

    Schlichtweg grotesk.

  22. 22

    Da die Kommentare hier ja offenbar freigeschaltet werden, also jemand mit Verbindung zur Fraktion durchaus online ist, würde ich mich wirklich sehr freuen, wenn jemand aus dem Fraktionsumfeld offiziell die hier mehrfach aufgekommene und gestellte Frage beantworten könnte, ob das Tausende Steuergelder sind, mit denen ihr die Mediation zur Zimmeraufteilung zahlt.

    Vielen Dank!

    Magda Drummel

    • Philip Brechler

      Ja, ich lese mit und, auch wenn ich nur der Admin bin, aber ich kann es von mir aus beantworten. Ja es waren Fraktionsgelder, dies sin Zuwendungen durch das Land für die Fraktionen und damit im Endeffekt „Steuergeld“

      • Paul McFedder

        http://www.stadtmission.net/1114.html
        oder:
        http://www.pfo-berlin.de/
        oder:

        Ich hab noch nie gehört, dass Selbstverwaltungsonanie so teuer ist.

        • Ignorantenschreck

          Du bist doch dieser geile Berater, oder? Der der billiger und besser wäre? „Selbstverwaltungsonanie“?????? Geiles Wort. Was machst DU denn lieber? Die ersten vier Silben? Oder doch die letzten drei Silben? ICH jedenfalls bin richtig froh, dass MEINE GEWÄHLTEN Piraten Geld ausgeben, um in Ruhe nachzudenken und gut zusammenzukommen. Kann garnicht zu viel sein. Ich will nämlich, dass die immer besser werden und den Laden richtig aufmischen

          • Kein Pirat

            Schön, hier in mehrfacher Ausfertigung von Dir zu lesen, mein lieber „Ignorantenschreck“, das alle, die es wagen eine Maßnahme zu hinterfragen entweder vorher nicht nachdenken oder sowieso die Eigeninteressen vertreten!

            Ich bin nicht mit dem Anspruch der Piraten in ein Amt gegangen. Sehr wohl aber die Piraten-Abgeordneten.
            Und Hierarchie, mein lieber, entsteht in Kopf. Und das scheint das Problem der Abgeordneten zu sein.
            Ich arbeite in einer vermeintlich hierarchischen Struktur und ich passe mich dieser nicht an. Ich denke nicht Hierarchisch und das ergebnis ist, das ich über das Kastendenken hinaus Kontakte und auch bei Bedarf unkomplizierte Hilfe über Strukturen hinaus habe.
            Das Ganze dann auch noch in einem auf absolut auf ein hierarchisch Aufgebauten Gebäudekomplex das fast 200 Jahre alt ist.

            Es sind die Piraten, die Behaupten alles anders machen zu wollen, die dann sofort daran gingen erst mal abzuchecken, was für Sie (die Abgeordneten) ganz persönlich von Vorteil ist. Für dies und für die eigenen Befindlichkeiten wurden subjektiv gesehen mehr Energie verwendet, als für die Politische Arbeit.
            Statt eine Milchmädchenrechnung für die Begründung von Diensträdern zu erstellen, sollte man besser mit den Fraktionsgeldern entsprechend sorgsam umgehen udn so vielleicht vormachen, wie man durch persönlichen Einsatz (und dazu gehört auch ein persönlicher Wille jeden Abgeordneten, daran aktiv mitzuarbeiten und sich selbst immer wieder zu reflektieren) auch in dem Bereich wirklich etwas einsparen kann.
            Und zu einer selbst auferlegten Transparenz gehört es nun mal auch, dann z.B. die Kosten eines solchen Wochenendes transparent auf den Tisch zu legen und nicht in diversen Abstimmungen zu verstecken.

            Ansprüche sind halt nicht per Mausklick zu erfüllen. Ansprüche bedeuten Arbeit. Die endet besonders bei der Piratenfraktion für Außenstehende immer genau da, wo sie für die Piratenfraktion oder einzelne Abgeordnete unangenehm wird.

            Und besonders schön finde ich Deinen Alleinmerkmal-Anspruch!

  23. 23
    Kritischer Beobachter

    Ich wundere mich auch sehr über das Mantra Transparenz. Es ist erstaunlich zu sehen wie Hr. Lauer mit einer gefühlten hochnäsigen lächerlich machenden Art den Hr. Braun im Parlament (inhaltlich völlig berechtigt) zu dem Thema Transparenz bei Schrottimmobilien befragt und selbst ist man scheinbar nicht gewillt oder in der Lage berechtigte Transparenz zu eigenen (unangenehmen?) Themen in der Öffentlichkeit und gegenüber den eigenen Wählern (potenziellen) herzustellen.

    Da passt etwas ganz deutlich nicht zusammen!

    Und das gerade weil ihr Transparenz im Wahlkampf versprochen hattet. Ihr steht für mich für Transparenz. (Wie der Senator für Verbraucherschutz auch für Verbraucherschutz stehen sollte, und deswegen berechtigt zeitnah zurückgetreten ist)

    Deswegen würde mich mal interessieren:

    Worum geht es bei dem Raumstreit?
    Wer von den 15 ist mit der jetzigen Raumbelegung (gibt es schon eine?) nicht einverstanden und aus welchen Gründen nicht?

    Bin sehr gespannt.

    Und zu „Ignorantenschreck“. Ist das hier schon ein FDP Forum wo man gezielt (von oben?) Stimmungen machen will / ändern will ? Traurig.

    Übrigens netter Auftritt von Fr. Graf gestern im RBB. Das ist sympathisch und ehrlich und nicht so eine Schauspielerei und Laue.s-Gelaber wie von anderen.

    • Philip Brechler

      Es gibt keinen wirklichen „Streit“, es soll nur dafür gesorgt werden, dass das auch 5 Jahre so bleibt, so schlimm ist es alles nicht wie manche Leute es schreiben.

      • Paul McFedder

        Dann stellt doch bitte klar, worum es geht und was mit dem Blogpost überhaupt gemeint ist. Wie wäre es mit einer konkreten Antwort auf die Frage Deines Vorschreibers und nicht einer „altpolitikertauglichen Phrase“?

        So – mit dem Blogpost an sich und mit dem folgenden Umgang auf konkrete Nachfragen – lasst ihr mehr Raum für Mutmaßungen, Gerüchte und Unverständnis. Das sollte doch (ob transparent oder nicht) nicht euer Ziel sein.

        Worin läge ein Problem, euch euren Wählern, Noch-nicht-Wählern und den an euch (und eurer Arbeit) Interessierten offen darzustellen?

        • Philip Brechler

          Sorry, aber ich kann und werde dazu mehr nicht sagen, weil ich kein Abgeordneter bin. Schreib doch einfach einen von denen, sind alle über Nachname@piratenfraktion-berlin.de zu erreichen.

          • Paul McFedder

            Entschuldige bitte, aber die Domain hier heißt noch: „piratenfraktion-berlin.de“ oder?

            Naja, nachname@… läuft ja auch über die.

            Dass Du, Philip, kein Abgeordneter und insofern nicht „beantwortungskompetent“ bist, mag sein; ging ich allerdings davon aus, dass unter der Domainbezeichnung auch Beiträge der Abgeordeneten eben der Fraktion gefunden werden dürften.

            Entweder – was ich nicht ausschließen will – beruht dies auf meiner Fehleinschätzung oder, Deine Antwort

            „Schreib doch einfach einen von denen, sind alle über Nachname@piratenfraktion-berlin.de zu erreichen.“

            zeigt nun endlich mehr als deutlich, dass auch IHR nun in der politischen Wirklichkeit angekommen seid.

            Vgl. dazu: http://www.abgeordnetenwatch.de/layer-471-0.html#standardantworten

  24. 24

    „Datendiebstahl und Erpressung bei Berlins Piraten“

    Lauer beschimpft Parteimitglied:

    „Christopher Lauer, Abgeordneter der Berliner Piraten, hat Jabbusch eine E-Mail geschickt. Und Jabbusch twittert Auszüge. Demnach wirft Lauer Jabbusch vor, er nehmen „einen nicht berechenbaren Kollateralschaden für die Partei und die Fraktion in Kauf“. Jabbusch zitiert Lauer weiter: „“Wenn ich das weiter eskalieren wöllte, dann würde ich jetzt ein PAV gegen Dich stellen“ – der Abgeordnete droht demnach Jabusch mit einem Parteiausschlussverfahren.“

    Kein Tag ohne Skandale von Euch. Piratenpartei?? Nein, Danke!!

  25. 25

    Wau!

    Das schlimme daran ist nicht der Skandal!
    Es ist nicht, das es so lange unter den Teppich gekehrt wurde!

    Das schlimme hier ist die Drohung, die Christopher Lauer einem Opfer gegenüber tätigt, statt sich umgehend mit den Täter zu beschäftigen.

    Damit widerspricht er einem der Grundsätze der Piraten.
    Statt einem PAV gegen ein Opfer, das sich nicht anders zu helfen wusste, als in die Öffentlichkeit zu gehen, als Drohung in den Raum zu setzen sollte sich Herr Christopher Lauer mal ganz schnell überlegen, ob er die Richtige Person ist, Piratenpolitik im Berliner Abgeordnetenhaus zu vertreten.

    Was jener L.B. gemacht hat, soll die Justiz klären.
    Was Christopher Lauer macht, ist einen kleinen miesen und feigen 16jährigen in seinem Wahn zu bestätigen.
    Ist er zu feige oder hat evtl. auch Angst davor, was jener L.B. über Ihn hat?
    Dann soll er doch einfach seine Klappe halten, dafür hätte ich sogar Verständnis!

    Ist schon seltsam, gerade wo ich mal ein paar versöhnliche Worte schreiben wollte, kommt so ein A***** (Selbstzensur 😉 ) vorbei. Die sind mir nun vergangen.

    Lauer, wenn [b]DU[/b] schaden von der Partei nehmen willst, danke ab!

  26. 26

    Gottseidank ist es mit der Transparenz zumindest soweit her, dass man weiß, dass die Berliner Piraten eben diese 10.000€ + x ausgegeben haben. Selbst der Zweck ist hinlänglich bekannt.

    Für die Leute denen es hier vermeintlich an Transparenz mangelt:
    Welche unglaublich wichtigen Informationen fehlen euch denn noch?
    Wie der Auftrag/die Mediation zustande gekommen ist? -> kann man nachlesen in den Protokollen.
    Worum es genau in dem Raumstreit geht? -> dazu könnte sich durchaus mal jemand äußern; wenn nicht, ist mir das zumindest persönlich aber auch egal, weil die Sache doch sehr verdächtig nach persönlichen Befindlichkeiten riecht.
    Sprich: es menschelt sehr. Und letztendlich sind auch alle Piratenabgeordneten „nur“ Menschen.
    Die Transparenz sollte sich auf die politische Arbeit beziehen und nicht darauf wer mit wem warum kann oder nicht kann. Wer den voyeuristischen Anspruch hat, auch über die persönlichen Beziehungen der einzelnen Mitglieder unterrichtet zu sein, darf auch gern – zu Recht – leer ausgehen (oder sich ’ne Bunte kaufen). Das hat dann nichts mehr mit Transparenz zu tun.

    Solange alle miteinander gut arbeiten(!) können – auch gerade wenn sie sich persönlich nicht besonders gut leiden können – und diese Mediation dazu einen Beitrag geleistet hat, dann war das gut investiertes Geld.

    Verlangt doch mal bitte von irgendeiner anderen Fraktion eine detaillierte Aufstellung über die Verwendung der Fraktionsgelder UND wie sie diese Ausgabe im Detail begründen UND ob das Ergebnis der Ausgabe einen Nutzen für die Allgemeinheit hatte. Das verhöhnende Gelächter kann ich jetzt schon hören.

    Zum Schluss:
    Die Transparenz der Piraten ist gerade der Grund, dass hier manche Leute überhaupt ihre … Ansichten so prominent zu jedem Arbeitsdetail platzieren können. Die Beiträge werden nicht wegmoderiert (wie in anderen Parteiforen) und die meisten bekommen auch eine mehr oder minder sinnvolle Antwort. Ich bin sehr dankbar, dass es so etwas in dieser Form nun überhaupt gibt und wünsche mir das ganz dringend auch auf Bundesebene.

    @“Claudia“: Skandal? Lol. Ja – ein totaler Skandal; Das. geht. gar. nicht. Dieser Riesenskandal ist so groß wie … öhm… ha! – die CDU Schwarzgeldaffäre. Mindestens!
    yo dawg, I herd you like trolling so I put a scandal in your scandal so you can rage while you rage

    i see what you did there

    • Nicht schlecht!

      Was regt Ihr Euch auf, die anderen sind doch viel Schlimmer!

      Also „BeatJunkie“, das ist ein Argument, das jämmerlich ist!

      Übrigens zur Transparenz gehört es auch, notfalls jeden Posten wieder mit einzuarbeiten, wenn ein neues Detail dazu kommt!
      Also nicht das zusammensuchen der Infos, sondern eine um die neuen Infos erweiterte Aktualisierung!
      Sonst wird die vermeintliche „Transparenz“ zu einer Verschleierung der wirklichen Vorgänge. Transparenz bedeutet, das man zu jeder Zeit zu dem Thema alles ohne detektivische Arbeit erfassen können muss.
      Das ist im Fall der Mediation nicht erfolgt, zu keinem Zeitpunkt!

      Das Du scheinbar nicht begreifst, wo hier der „Skandal“ (bei der Geschichte um L.B.) liegt, zeigt mir dein letzter Absatz.
      Aber so ist es eben bei den Piraten. Unangenehmes schnell weg !LOL!en!

      • Meine kognitiven Fähigketen erlauben es mir durchaus zu „begreifen“ worin hier der Skandal liegen SOLL.
        Nur stimme ich nicht überein, diesen – nennen wir es mal Konflikt, zu eben einem „Skandal“ hochzustilisieren.

        Aus der :
        Wikipedia
        Ein Skandal bezeichnet ein Aufsehen erregendes Ärgernis und die damit zusammenhängenden Ereignisse oder Verhaltensweisen.

        Nach meinem Dafürhalten gibt es hier kein „Aufsehen erregendes Ärgernis“. Durchaus ein (begrenztes) Ärgernis; Insbesondere offenbar für einige Kommentatoren. Aufsehen erregend wird es mithin jedoch erst durch deren Aufmerksamkeit. Somit ist dieser „Skandal“ nicht a priori ein Skandal, sondern wird erst durch die Hochstilisierung eben jener Leute die sich darüber aufregen zu einem solchen.
        Eine selbsterfüllende Prophezeiung eben.

        Weil mir die tagtägliche marktschreierische mediale Hetzjagd über Alles und Jeden (hier und heute ganz besonders über die Piraten und deren Amtsträger und Anhänger) unglaublich auf die Nerven geht, fühle ich mich eben genötigt auch mal eine Gegenmeinung zu den am lautesten Schreienden zu verfassen, weil ich deren Ansichten einfach nicht teilen mag.

        btw:
        viele Beiträge != viel Meinung.
        Das gilt insbesondere auch für Dich „Kein Pirat“.
        Zu schreiben, dass man die Piraten Scheiße findet, lässt sich auch mit wenigen Sätzen in einem Beitrag klarstellen.

        Und um der sog. Pluralistischen Ignoranz vorzubeugen, ist es m.E. wichtig den vielen geneigten ReadOnly (schweigenden) Kommentarlesern zu signalisieren, dass es auch andere Sichtweisen gibt als die der demagogischen Dauerkommentatoren.

        Schönen Feierabend.

  27. 27

    @Mod: kannst du bitte die Link-Tags in meinem letzten Post heile machen? Ich hab‘ mich da mit dem Closing-Tag vertan … 🙁 vielen Dank!

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