Am Freitag (06.01.12) tagt der Sonderausschuss „Wasserverträge“ zum ersten Mal. Dazu sagt Gerwald Claus-Brunner, Mitglied der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und Sprecher der Fraktion im Ausschuss:

„Die Piratenfraktion unterstützt den Berliner Wassertisch in seinem Anliegen, dem Sonderausschuss „Wasserverträge“ die größtmögliche Öffentlichkeit zu geben.
Wir sind gerade dabei, die 1200 Seiten Verträge und Zusatzvereinbarungen, die uns von der Senatsverwaltung zur Verfügung gestellt wurden, in maschinenlesbare Dokumente umzuwandeln, damit sie vernünftig bearbeitet und durchsucht werden können. Diese Dokumente werden wir dann auf einer eigenen Plattform veröffentlichen, um allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten sich über die Wasserverträge zu informieren.“

Die Sitzung des Sonderausschusses ist öffentlich. Sie beginnt am Freitag, 6. Januar 2012 um 12:00 Uhr.
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 311, Niederkirchnerstr. 5, 10111 Berlin

2 Kommentare

  1. 1

    Sorry, Ihr habt die falsche HP angegeben. Der Wassertisch findet sich unter http://www.berliner-wassertisch.net

    Was da unter „.info“ verbreitet wird, ist das Produkt einer Abspaltung von der Initiative, die sich aus irgendwelchen Gründen ebenfalls „Wassertisch“ nennt, aber mit der Initiative, ihrem Plenum, ihrem Sprecherteam und ihren Publikationen nichts zu tun hat.

    Viele Grüße
    Karin

    • Es ist nun leider Tatsache, dass es zwei Wassertisch-Plena gibt und auch zwei Webseiten. Es sind nicht „irgendwelche Gründe“ die dazu geführt haben, sondern sehr konkrete unterschiedliche politische Auffassungen darüber, wie man gegen die Verträge vorgehen sollte. Fairerweise sollten deshalb beide Web-Adressen angegeben werden. Die Entscheidung darüber, wer nun der reguläre Wassertisch ist, kann nicht den Piraten zugemutet werden.
      Wen es wirklich interessiert, warum es zwei Wassertische gibt, kann sich unter folgender Adresse informieren:
      http://berliner-wassertisch.info/pressemitteilung-zwei-wassertische/
      Was jetzt unserer Meinung nach ein gangbarer Weg ist, um gegen die Wasserverträge juristisch vorzugehen, kann auch hier schauen:
      http://berliner-wassertisch.info/?p=159
      Mancher wird sich dann vielleicht wundern, warum solche Informationen auf der anderen Webseite fehlen.

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