Zum Plan des Senats, die Gestaltung des Vorplatzes des Humboldtforums im August auszuschreiben, erklärt Christopher Lauer, kulturpolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Die heute vom Senat im Kulturausschuss vorgestellte Ausschreibung bezieht die Berlinerinnen und Berliner bei der Gestaltung des Vorplatzes des Humboldtforums nicht mit ein. Auch auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass eine Bürgerbeteiligung beim Ausschreibungs- und Gestaltungsprozess nicht vorgesehen ist.
Der Berliner Senat vergibt hier eine Chance, Maßstäbe im Bereich der Bürgerbeteiligung zu setzen. Statt die Akzeptanz des Forums durch zeitgemäße Beteiligungsprozesse zu erhöhen, wird den Berlinerinnen und Berlinern mal wieder ein von einer Fachjury ausgewählter Entwurf vorgesetzt werden, mit dem sie dann leben müssen, ob er ihnen gefällt oder nicht. Noch hat der Senat die Chance einzulenken und so zu vermeiden, dass die Bürgerinnen und Bürger einmal mehr das Gefühl haben, es wird über ihre Köpfe hinweg entschieden.“

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