Anlässlich des Weltumwelttags am 04.05.2012 sagt Philipp Magalski,
Sprecher für Umwelt und Naturschutz der Piratenfraktion:

„Berlin hat sich mit dem Ziel, eine Reduzierung der C02-Emissionen  von mehr als 40 Prozent bis 2020 zu erreichen, hohe Ziele gesetzt. Leider bremst die Regierungskoalition an zu vielen Stellen eine nachhaltige Entwicklung im Bereich Umwelt und Energie aus. So greifen in der Neufassung des Berliner Vergabegesetzes bei Aufträgen unter 10.000 Euro keine Ökokriterien mehr.  Ein Umweltmonitoring zur Überprüfung der Auswirkungen der neuen Flugrouten des BER wurde mit fadenscheinigen Begründungen bgelehnt. Der Senat ist schlecht beraten, Umwelt- und Klimafragen aus vermeintlich wirtschaftlichem Interesse auf die lange Bank zu schieben.
Die Berliner Energieversorgung muss demokratisch, sozial und ökologisch geregelt werden. Die Energieversorgung der Zukunft ist dezentral. Mit einer einseitigen Ausrichtung auf Energieriesen wie Vattenfall werden wir in Berlin den Anforderungen, die auf uns zukommen, nicht gerecht. Es gibt viel bürgerschaftliches Engagement in dieser Stadt. „BürgerEnergie Berlin“ und der „Berliner Energietisch“ sind nur zwei Beispiele dafür. Es gilt, dieses Engagement endlich zu nutzen, die Anliegen ernst zu nehmen und auf die angebotene Expertise zurückzugreifen. Eine Möglichkeit dazu würde sich bei der Anhörung zu den Zukunftsoptionen der Berliner Energienetze am 13. Juni im Abgeordnetenhaus bieten. Die zivilgesellschaftlichen Akteure einzubinden, wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung. SPD und CDU lehnen dies jedoch bislang  ab.“

Fotos von Philipp Magalski: http://www.flickr.com/photos/piratenfraktionb/sets/72157629783556473/

Ein Kommentar

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    Für demokratische und umweltfreundliche Energieversorgung in Berlin sammelt der Energietisch zurzeit Unterschriften, will ein Volksbegehren auf den Weg bringen: http://berliner-energietisch.net/

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