„Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist kein Freifahrtschein für die Flughafengesellschaft. Sie ist jetzt vielmehr den betroffenen Anwohnern gegenüber in der Pflicht, für einen vernünftigen Schallschutz zu sorgen. Wir erwarten, dass sie schnellstmöglich einen Maßnahmenkatalog vorlegt, der dem kürzlich vom Oberverwaltungsgericht bestätigten Anspruch auf besseren Schallschutz gerecht wird. Die lakonische Haltung, die Rainer Schwarz, Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, bei dem Thema an den Tag legt, stimmt uns jedoch wenig zuversichtlich. Die Unstimmigkeiten, die bestimmt auch weiterhin die Gerichte beschäftigen werden, ließen sich vermeiden, wenn in Zukunft bei derartigen Planfeststellungsverfahren stärker auf Transparenz und Partizipation gesetzt würde.“

Fotos Oliver Höfinghoff: http://www.flickr.com/photos/piratenfraktionb/sets/72157629627134339/

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