Heute wurde im Kulturausschuss im Abgeordnetenhaus auf Antrag der Piratenfraktion die Anhörung „Vernetztes Denken in der Kultur – Berliner Hackerspaces als Träger und Produzenten kultureller Aktivitäten“ durchgeführt.

Als Anzuhörenden war von Seiten der Piratenfraktion Lars Weiler aka PylonC Vertreter von hackerspaces.org geladen, die GRÜNEN-Fraktion hatte Frank Rieger vom CCC und der Raumfahrtagentur geladen.

Beide Anzuhörenden haben dem Kulturausschuss erklärt, was Hackerspaces sind, wie sie funktionieren und wie viele es in Berlin überhaupt gibt (laut Aussage von Herrn Weiler 12).
Lars stellte im Rahmen seiner Präsentation mehrere Hackerspaces bildlich vor und zeigte auch Projekte, die innerhalb der Hackerszene entstanden sind (u.a. Blinkenlights, Anemonenlampe und Videoprojektionskunst).

Die Kernaussage beider Anzuhörenden war, dass Hackserpaces Orte sind, die verschiedene Fähigkeiten vernetzen, einen interdisziplinären Austausch ermöglichen und Menschen dabei helfen, ihren kreativen und künstlerischen Gedanken Ausdruck zu verleihen.

Nach der Fragerunde, in der es vor allem um das Verständnis der vorher präsentierten Dinge ging, hat der Senat in Gestalt von Herrn Staatssekretär Schmitz zugesichert, dass sich die Kulturverwaltung mit verschieden Hackerspaces kurzschließen wird, um zu schauen, wie die vielfältigen Fördermöglichkeiten Berlins auch für diese nutzbar sind.

Die Anhörung ist im Wortprotokoll hier nachlesbar.

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