Roma in Berlin – seit 2006 hat sich ihre Zahl in der Hauptstadt mehr als verdoppelt. Im Alltag zeichnen sich immer mehr Schwierigkeiten ab. Die Wohnverhältnisse der vorrangig aus Rumänien, Bulgarien und Polen stammenden Menschen, sind nicht selten als menschenunwürdig zu bezeichnen; zum Teil leben die Roma sogar auf der Straße oder aber in völlig überfüllten, heruntergekommenen Wohnungen. Sie arbeiten oft unter prekären Bedingungen und haben nur unzureichenden Zugang zum Sozial- und Gesundheitssystem in Deutschland. Der freie Zugang zu einer Beschäftigung ist per Gesetz erst ab 2014 vorgesehen.

Und auch die Kinder stoßen auf grundlegende Schwierigkeiten, was ihre Integration massiv erschwert. Sie kommen meist ohne deutsche Sprachkenntnisse und in der Regel ohne jede Schulerfahrung nach Deutschland und stellen damit die Schulen und die Lehrer vor große Herausforderungen.

Die Berliner Piratenfraktion möchte im Rahmen von mehreren Workshops gemeinsam mit Selbsthilfeorganisationen, Betroffenen und Interessierten im Sinne von Vernetzung, Wissenstransfer und Strategieentwicklung Lösungsansätze für diese Probleme erarbeiten. Mit den Ergebnissen der Workshops wollen wir eine durchdachte und fundierte Grundlage für unsere integrationspolitische Arbeit in Sachen „Roma“ schaffen.

Die Veranstaltungen beginnen an den folgenden Terminen jeweils um 18.30 Uhr im Abgeordnetenhaus von Berlin (Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin):

Montag, 22.10.2012: Roma & Bildung
Themen: Lerngruppen, Fortbildung von Lehrkräften

Montag, 12.11.2012: Roma & Arbeit/Soziales
Themen: Arbeitnehmerfreizügigkeit, Zugang zu Sozialleistungen

geplant: Roma & Wohnen
Themen: Roma-Platz, Räumungen,

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine kurze Anmeldung per E-Mail an: post@piraten-fraktion.de

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