Wie sicher die meisten Leser_innen dieser Seite wisse, arbeite ich mit Oliver Höfinghoff gemeinsam im Untersuchungsausschuss BER. Inzwischen sind einige Aktenmeter Unterlagen, also Beweismaterial z.B. von der Senatskanzlei gekommen.

Gerade die Senatskanzlei hat uns als Ausschuss damit geholfen, dass sie die Unterlagen alle schon vervielfältigt hat und den Fraktionen die Veröffentlichung freistellt.

Ganz einfach möchte man meinen und eine gute Sache. Wenn da nicht das kleine Wörtchen „wenn“ wäre.

An dieser Stelle sei nur ein Beispiel für die Qualität der Kopien der Beweismittel angeführt:

Es handelt sich bei dem Bild um einen Ausschnitt aus den so genannten „Zusatzuntersuchungen zur Wirtschaftlichkeit der BER“, die wir uns aus aktuellem Anlass anschauen.

Wir werden hier und an anderen Stellen bei der Senatskanzlei nachhaken um vernünftige Kopien zu bekommen. Die Arbeit des Ausschusses, die großen Mengen Akten durchzugehen wird durch solch eine schlechte Qualität natürlich noch weiter erschwert. Keiner oder Keine von uns kann es sich leisten Datenforensik zu betreiben um einfach Informationen zu bekommen. Man fragt sich weiter, ob nicht die schlechten Aktenbestände selbst an der mangelhaften Informationspolitik in Sachen Flughafenbaustelle BER Schuld ist. Wir brauchen dringend eine vollständig digitale Aktenführung in den Verwaltungen.

Ein Kommentar

  1. 1

    Da hilft nur eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Vorgesetzten des Kopiersklavens!

Was denkst du?

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.