Zur Aussage von Innensenator Frank Henkel in der Plenarsitzung von Donnerstag (13.12.12), er halte es für vertretbar, dass sich Ermittlerinnen und Ermittler der Polizei als Journalisten ausgeben, erklärt Christopher Lauer, innenpolitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender der PIRATEN im Abgeordnetenhaus:

„Journalisten und ihre Quellen genießen nicht ohne Grund einen besonderen Status. Für journalistische Arbeit ist es zwingend erforderlich, dass Quellen sicher sein können, dass ihre Aussagen unter einem besonderen Schutz stehen. Wenn nun ausgerechnet Ermittlungsbehörden sich als Journalisten ausgeben, wird dieses Vertrauen unterlaufen und diskreditiert. Die Nonchalance, mit der Innensenator Henkel solches Vorgehen billigt, ist haarsträubend.“

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