Für die nächste Woche wird die Veröffentlichung des neuen Berufsbildungsberichts erwartet. Einige Zahlen sind schon jetzt durchgesickert. Besonders dramatisch ist die Tatsache, dass Berlin zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern die höchste Quote an Berufsausbildungsabbrechern zu verzeichnen hat.

Dazu sagt Alexander Spies, arbeitspolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Die ersten Zahlen aus dem neuen Berufsbildungsbericht übertreffen unsere schlimmsten Befürchtungen. Berlin ist auf Platz eins, was die Anzahl an Berufsausbildungsabrechern angeht. Das ist ein unrühmlicher Spitzenplatz. Hier ist Handlungsbedarf. Aber der Berliner Senat schließt trotzdem bewährte Modellprojekte (TRIDEM I und MDQM II) , ohne bislang auch nur den Ansatz eines neuen tragfähigen Konzeptes vorlegen zu können.

Das ist unverantwortlich den jungen Menschen in unserer Stadt gegenüber und es sorgt dafür, dass wir auch im nächsten Jahr wieder ganz weit oben mitspielen werden, wenn es um das Ranking der Ausbildungsabbrecher geht.

Wir Piraten fordern mehr sozialpädagogische Betreuungsangebote für Auszubildende und eine Vernetzung aller beteiligten Organisationen und Institutionen, damit endlich integrierte Angebote gemacht werden können, die den Jugendlichen auf ihrem Weg in eine gesicherte berufliche Zukunft helfen können.“

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