Am Montag, den 25.02.2013 um 14 Uhr beginnt die 19. Sitzung des Ausschusses für Kulturelle Angelegenheiten im Raum 376 im Abgeordnetenhaus. Neben dem Antrag der Koalition zu einem Pressemuseum wird über das zukünftige Nutzungskonzept des Ateliers im Käuzchensteig und über die Aufhebung der Sperre von Mitteln für die Bernhard-Heiliger-Stiftung.

In ihrem Antrag auf Aufbau eines Deutschen Pressemuseums Berlin fordern die Fraktionen der SPD und der CDU die Unterstützung einer privaten Initiative, die im Berliner Ullsteinhaus ein Pressemuseum errichten will. Unter dem Einfluss des Senats sollen von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bedeutsame Dokumente der Pressegeschichte Deutschlands in Berlin gesichert und in diesem Museum zugänglich gemacht werden.  Ein weiteres Anliegen ist eine Kooperationsgemeinschaft zu schaffen, die es sich zur Aufgabe macht,d ie Presse und Verlagsgeschichte zu erforschen. Im Rahmen des Themenjahres 2013 „Zerstörte Vielfalt“ soll die Rolle der freien Presse am Ende der Weimarer Republik und ihre Zerstörung in der NS-Diktatur gewürdigt werden.

Wie es mit dem ehemaligen Staatsatelier Arno Breker im Käuzchensteig in Steglitz-Zehlendorf weitergeht, ist das Thema einer Anhörung. Das Atelier wurde 1939-42 auf Wunsch des NS-Diktatur für Arno Breker errichtet. Bernhard Heiliger, ein Meisterschüler von Breker bezog 1949 den Ostflügel. Seit dem hat die Bernhard-Heiliger Stiftung dort ihren Sitz. Der Senat hat das Gebäude in den 70er Jahren umgebaut, so dass 10 Ateliers entstanden sind. Nach 40 Jahren wird dies nun aufgegeben, es ist ein Rückbau der Ateliers geplant, da die Förderung beendet wurde. Und er Anhörung soll ermittelt werden, welche Nutzungskonzept für den Standort für die Zukunft gefunden wird, auch unter Berücksichtigung der vergangenen Nutzung durch freie Künstler und der Geschichte der Entstehung des Hauses und deren Aufarbeitung.

 

 

 

 

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