Zu den heute bekanntgewordenen Plänen von Flughafenchef Hartmut Mehdorn, den Standort Tegel bis auf unbestimmte Zeit als „Premium-Flughafen“ offen zu halten sagt Martin Delius, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zum BER-Desaster:

„Erneut zeigt sich, dass der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Hartmut Mehdorn nicht unter Kontrolle hat.
Wir brauchen einen Flughafenchef der, es sich zur Aufgabe macht, BER endlich fertigzustellen, anstatt die Öffentlichkeit mit immer neuen Phantastereien und PR-Manövern zu verunsichern.
Der Vorstoß von Herrn Mehdorn zeigt dabei vor allem eines: Der Flughafen BER stößt offensichtlich schon vor seiner Inbetriebnahme an die Kapazitätsgrenze. Wäre der Flughafen ausreichend groß, wäre ein zweiter Standort nicht von Nöten.
Das in der Presse zitierte Strategiepapier muss nun umgehend den Parlamenten und den zuständigen Ausschüssen bekannt gemacht werden. Hartmut Mehdorn kann nicht einfach ohne die Parlamente mit öffentlichen Geldern spielen. Seine neuen Träume gefährden die Wirtschaftlichkeit und den Kostenrahmen der Flughafengesellschaft auf Jahre hinaus. Die Piraten fordern weiterhin den Kassensturz der Flughafengesellschaft.“

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