Der Investor des Sport- und Erholungszentrums (SEZ) hat laut Medienberichten einen so genannten Bauvorbescheid für das Grundstück in Friedrichshain beantragt. 2003 hat er das Anwesen für einen symbolischen Preis von einem Euro gekauft – mit der Auflage, dass das Gelände die nächsten 10 Jahre für den Breitensport genutzt werden muss. Tatsächlich gab es ein kleines Angebot für Squash und Bowling und ein kleines Wasserbassin. Der Großteil des Zentrums aber war schlichtweg nicht nutzbar und damit dem Verfall preisgegeben. Jetzt sind die 10 Jahre um und damit sind auch die Auflagen hinfällig, an die der Kauf zum Spottpreis geknüpft war. Der Investor scheint nun andere Pläne zu haben, denn der beantragte Bauvorbescheid würde es dem Antragssteller ermöglichen, auf einem Gelände zu bauen, was den Wert des Grundstücks enorm steigern würde.

Hierzu sagt Oliver Höfinghoff, baupolitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender der Piratenfraktion:

„Nachdem das SEZ anscheinend in den letzten zehn Jahren gezielt dem Verfall preisgegeben wurde, soll jetzt offensichtlich ordentlich Kasse mit dem Gelände gemacht werden.Der investierte Euro beim Kauf des Zentrum könnte sich mit Erteilung des Bauvorbescheids für den Investor „vermillionenfachen“.
Das ist völlig inakzeptabel. Senat und Bezirk müssen dem Einhalt gebieten und diese Anträge ablehnen. Nur damit kann die offensichtliche Bodenspekulation verhindert werden und die Sport- und Erholungsnutzung sowie die Grün- und Freiflächen langfristig für die Berliner Bürger*innen erhalten werden.“

Ein Kommentar

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    was denkt ihr euch eigentlich solch eine medienhatz noch mit zu feiern !! keiner von euch spinnern war jemals hier und hat sich mal aktuell informiert ! aber die fresse aufreißen !!!!

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