Aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Piratenfraktion geht hervor, dass sich die die berlinovo Immobiliengesellschaft zwar als „landeseigene Immobiliengesellschaft“ nicht aber als „eine der klassischen städtischen Wohnungsbaugesellschaften“ versteht. Damit begründet der Senat, den Umstand, dass die berlinovo nicht Teil des Berliner Mietenbündniss ist. Die berlinovo bewirtschaftet derzeit rund 7.050 Wohnappartements sowie 13.800 Wohnungen in Berlin.
Hierzu sagt Oliver Höfinghoff, Vorsitzender der Piratenfraktion:

„Die berlinovo bezeichnet sich selbst als Unternehmen, das „soziale Verantwortung trägt und sich offen zu ihr bekennt“. Im Mittelpunkt stünden für das Unternehmen neben der Wertsteigerung des Portfolios die Mieterinnen und Mieter.
Warum die berlinovo dann nicht in das sogenannte Berliner Mietenbündnis aufgenommen wurde, ist vor diesem Hintergrund unverständlich. Es ist wohl so, dass die Renditeinteressen einiger weniger Fondszeichner bei der Geschäftspolitik der berlinovo nach wie vor mehr wiegen, als die Interessen der Mieterinnen und Mieter in den Beständen des Unternehmens. Und das, obwohl das Land seit Jahren hunderte von Millionen in dieses Unternehmen gepumpt hat. Es zeigt sich, dass die von Rot-Rot begonnene und von Rot-Schwarz fortgesetzte Strategie zur Verarbeitung der Hinterlassenschaften aus dem Bankenskandal weder dem Landeshaushalt noch den berlinovo-Mietern nutzt.“

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Kleine Anfrage: „Ist die berlinovo Teil des Berliner Mietenbündnisses?“

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