• SPD und CDU versprechen der freien Szene mehr Geld. „Aus Sicht der Opposition ist diese Beschlussempfehlung der Regierungskoalition ein „Wunschkonzert“ (Christopher Lauer, Piratenpartei), „vollkommen lächerlich“ (Wolfgang Brauer, Linkspartei), es diene lediglich der „Beruhigung“ der aufgebrachten freien Szene vor der Bundestagswahl (Sabine Bangert, Grüne). Eine Gegenfinanzierung vermissen sie alle. Denn eigentlich werden Umschichtungen nur im entsprechenden Einzelplan vorgenommen, es müsste also an anderer Stelle im Kulturetat gespart werden.““ berichtet die Berliner Morgenpost.
  • Über die Debatte um den Kulturhaushalt berichtet der Tagesspiegel. Der regierende Bürgermeister Wowereit stellte den Haushalt im Ausschuss vor und bekam Gegenwind von der Opposition. „Voller gewohnt bärbeißiger Ironie, thematisiert Christoph Lauer von den Piraten dann Grundsätzliches. Er vermisst Visionen: Was soll diese ganze Kulturförderung überhaupt? Warum ist uns Kultur eigentlich so wichtig? Nur, um die Leute von der Straße zu kriegen? „Ich hätte auch nichts dagegen, wenn sich der Ausschuss nur noch zu Haushaltsverhandlungen trifft. Dann bezeichnen wir eben das als die ‚Grundlagen der Kultur in Berlin’“. Im Übrigen habe er eine interessante Webseite gefunden, die historische Inflationsverläufe nachzeichne: Die aktuelle Haushaltsaufstockung gleiche nicht mal die Inflation aus. Eisiges Schweigen.
  • Die Berliner Woche stellt den sechs Direktkandidaten von Steglitz-Zehlendorf acht Fragen, darunter auch MdA Gerwald Claus-Brunner.

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