Zu den von Hartmut Mehdorn ins Spiel gebrachten Plänen, den Flughafen Tegel weiter offen zu halten, um eine dritte Startbahn in Berlin zu haben, sagt Martin Delius, Vorsitzender des BER-Untersuchungsausschusses:

„Der Vorschlag den Flughafen Tegel langfristig offen zu halten ist selbstverständlich eine Schnapsidee. Hartmut Mehdorn profiliert sich seit Anbeginn seiner Beschäftigung am Flughafen ausschließlich mit undurchdachten Vorstößen.
Eine wie auch immer geartete Offenhaltung des Flughafens Tegel wäre mit enormen Kosten verbunden. Mehdorn verschweigt das wohlweislich.  So müsste der gesamte Flughafen mit seinen Anlagen ertüchtigt und auf einen aktuellen Stand gebracht  werden. Zudem stünde Tausenden betroffenen Anwohnern des Flughafens ein zeitgemäßer Lärmschutz zu.
Was der Vorstoß allerdings zeigt: Die Geschäftsführung hält die Kapazitäten am BER schon vor der Inbetriebnahme für unzureichend. Eine dritte Landebahn am Standort Schönefeld zu bauen erscheint zudem selbst Mehdorn zu unwahrscheinlich.
Der Aufsichtsrat hat sich mit Mehdorn einen Geschäftsführer ins Haus geholt, der mehr Probleme verursacht als löst. Es ist höchste Zeit, sich mit dem Vertragsverhältnis von Mehdorn auseinanderzusetzen.“

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