Zur Insolvenz des federführenden Ingenieurbüros der Bauplanung der Staatsoper sagt Philipp Magalski, kulturpolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Die Insolvenz trifft die schon arg gebeutelte Entwicklung der Staatsoper hart. Eine neuerliche Zeitverzögerung geht mit immensen zusätzlichen Kosten einher. Ähnlich wie bei anderen Berliner Bauprojekten ist nicht ersichtlich, welche Kosten für die Sanierung der Staatsoper letztendlich aufzubringen sind. Inwiefern die Insolvenz aus den Arbeiten an der Staatsoper resultiert, welche Ursachen es dafür gibt und wie das Chaos am Bau beendet werden kann, muss der Regierende Bürgermeister und Kultursenator Wowereit am kommenden Montag im Kulturausschuss dringend aufklären. Der Senat muss nun schnellstmöglich für ein arbeitsfähiges Nachfolgeteam sorgen, um die zu erwartenden Zeitverzögerungen und weitere Kostensteigerungen zu verhindern. Die Piratenfraktion hatte bereits im Januar einen ständigen Tagesordnungspunkt zum Stand der Sanierung der Staatsoper im Kulturausschuss beantragt, um eine kontinuierliche  Berichterstattung und eine damit einhergehende bessere Kontrolle des Fortschritts am Bau zu gewährleisten. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Die jetzige Entwicklung zeigt, dass dies ein fataler Fehler war.“

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