Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2014 erklärt Alexander Spies, Sprecher für Menschen mit Behinderungen:

„Der Welt-Down-Syndrom-Tag soll ein Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Down-Syndrom schaffen. Selbstbestimmtes Leben gelingt, wenn Menschen mit Assistenzbedarf die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.
Seit 2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. Diese garantiert Menschen mit Behinderung das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben an ihrem Wohnort. Niemand darf gegen seinen Willen in ein Heim untergebracht werden. Viele Menschen mit Down-Syndrom leben in Berlin in Wohngemeinschaften, Wohngruppen oder in der eigenen Wohnung. Betreuer_innen unterstützen sie dabei. Doch durch steigende Mieten ist es Menschen mit Lernschwierigkeiten und den Trägern kaum mehr möglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Hier muss der Senat eingreifen, damit Menschen mit Behinderung nicht an den Rand gedrängt werden.
Der Senat hat diese Problematik zu lange negiert. Genossenschaftliche und alternative Wohnmodelle müssen so gefördert werden, dass inklusives Wohnen für alle Menschen möglich wird.“

Der 21. März steht für das 21. Chromosomen und die Zahl 3 (März) steht für die dreifache Anzahl dieses Chromosomens (statt doppelt). Die Vereinten Nationen haben diesen Tag zum Welt Down-Syndrom Tag ausgerufen.

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