In der heutigen Sitzung des Ausschusses Bauen und Verkehr im Abgeordnetenhaus von Berlin erfolgte eine Anhörung des Chefs der FBB, Hartmut Mehdorn.

Hierzu Andreas Baum, verkehrspolitischer Sprecher der Piratenfraktion Berlin:
„Wie zu erwarten, brachte die Befragung von Hartmut Mehdorn heute keine neuen Erkentnisse zum desaströsen Zustand am BER. Stattdessen wurden die Ausschussmitglieder heute ein weiteres Mal Zeugen der mehdornschen Realitätsverweigerung. Aussagen wie „wir glauben, gut unterwegs zu sein“ zu treffen und gleichzeitig nicht eine einzige konkrete Aussage zum Sachstand, Baufortschritt und den zu erwartenden Kosten zu tätigen, schafft wohl nur der BER-Chef. Selbst zu dem von Mehdorn immer wieder gepriesenen Projekt „Sprint“ war heute wieder nichts Konkretes zu hören. Offensichtlich fehlt jede nachvollziehbare Dokumentation über die Tätigkeiten des ominösen Expertengremiums. Was dies an zusätzlichen Kosten für den BER verursacht, enthielt Mehdorn dem Ausschuss vor. Den einzigen Funken Vernunft ließ Mehdorn erahnen, als er den Rausschmiss der Generalplaner durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Wowereit zu Recht massiv kritisierte.
Die heutige Sitzung machte erneut deutlich, dass wir mit unserer Forderung, einen dauerhaften Sonderausschuss zu den aktuellen Ereignissen am BER einzurichten, richtig liegen. Der Untersuchungsausschuss kann sich nur mit Vergangenem beschäftigen und der Bauausschuss wird offensichtlich nur als PR-Bühne wahrgenommen.“

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