Die Situation rund um das von Pinel e.V. betriebene Wohnheim für Menschen mit psychischer Behinderung und Psychiatrieerfahrung, das nach Plänen des landeseigenen Klinikkonzerns Vivantes verkauft werden soll, war heute Thema im Vermögensausschuss.

Hierzu sagt Heiko Herberg, Sprecher für Finanzen der Piratenfraktion:

„In seltener Einigkeit forderten heute alle fünf Fraktionen den Erhalt der psychiatrischen Einrichtung in der Dominicusstraße.
Die Senatoren Mario Czaja und Ulrich Nußbaum sitzen im Aufsichtsrat von Vivantes. Ich fordere sie auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und zu verhindern, dass die Einrichtung am aktuellen Standort schließen muss.
Pinel muss die Möglichkeit haben, dort weiter zu arbeiten. Um dies langfristig abzusichern, sollte die Immobilie höchstens zum aktuellen Verkehrswert an Pinel verkauft werden. Czaja und Nußbaum werden in der nächsten Sitzung des Vermögensausschusses vorgeladen und müssen erklären, warum sie bislang so untätig geblieben sind.
Vivantes trägt soziale Verantwortung. Der Klinikkonzern darf beim Verkauf der Immobilie nicht ausschließlich nach Profitinteressen entscheiden.“

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