Der Rechnungshof hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft kritisiert, nachdem er bei der Verausgabung der Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro für das Projekt eGoverment@School „schwerwiegende Fehler und Versäumnisse“ festgestellt hat.
Hierzu sagt Simon WeißSprecher für digitale Verwaltung:
„Dass das Projekt eGoverment@School zur Ausstattung von Berliner Schulen mit einer einheitlichen IT-Infrastruktur nicht planmäßig verläuft, zeichnet sich schon seit Jahren ab. Seit 2012 soll das elektronische Klassenbuch eingeführt werden. Die Ankündigungen des Senats haben sich bisher auf ein Modellprojekt in einer Schule beschränkt. Der Datenschutzbeauftragte rügte bereits im Bericht 2013, dass es bei der Einführung erhebliche datenschutzrechtliche Probleme gebe. Beim Aufbau der technischen Infraktur kam es zu Verzögerungen, sodass nicht alle zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel ausgegeben wurden. Weder der Bericht des Rechungshofs noch eine angekündigte Evaluation des Projekts liegen dem Abgeordnetenhaus bis jetzt vor. Der Senat muss schnellstmöglich Transparenz herstellen, alle Dokumente vorlegen und vor diesem Hintergrund über den aktuellen Stand und die Zukunft des Projektes berichten.“

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