Im Berliner Senat schwelt der Konflikt über die Entscheidungshoheit in Sachen Olympiabewerbung.

Dazu sagt Heiko Herberg, parlamentarischer Geschäftsführer der PIRATEN:

„Die Entscheidung über die Bewerbung Berlins zu den Olympischen Spielen scheint der Senat bei sich und nur bei sich zu verorten. Die Bürgermeister Henkel und Wowereit gebaren sich wie Majestäten, die sich um das Zepter streiten, wer der Olympia-König sein darf. Dieses Verhalten gefährdet die Bewerbung und könnte die Olympischen Spiele Berlin schon im Keim ersticken.

Die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 nach Berlin zu holen, ist eine unvergleichliche Chance für die Stadt. Wenn wir den Fokus auf die Paralympischen Spiele setzen, das Thema Barrierefreiheit, Inklusion und die Bedürfnisse einer immer älter werdenden Bevölkerung an Infrastruktur und Wohnen in den Mittelpunkt rücken, dann können wir uns nicht nur von anderen Bewerbern abheben, sondern auch den größtmöglichen nachhaltigen Gewinn für die Stadt erreichen.

Wir Piraten wollen mit den Berlinerinnen und Berlinern, dem Parlament sowie dem Senat gemeinsam an einer Bewerbung für Olympia arbeiten. „Bürgerolympiade“ darf keine leere Worthülse sein.“

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