In einer Schriftlichen Anfrage hat die Piratenfraktion beim Berliner Senat die Kosten abgefragt, welche die Planung für eine Neugestaltung des Tempelhofer Feldes bisher verursacht haben.

Heiko Herberg, liegenschaftspolitischer Sprecher der PIRATEN: 

„Der Senat hat Millionen für den Masterplan in den Wind geblasen, sich aber keine Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn der Volksentscheid angenommen wird. Diese Missachtung der Berlinerinnen und Berliner führt nun zu einem Stillstand, der bei einer begleitenden Bürgerbeteiligung nicht notwendig gewesen wäre. Mit einem durchdachten Beteiligungskonzept – die PIRATEN haben hierzu einen Gesetzentwurf vorgelegt – wäre das nicht passiert.
Die uns zugegangene Kostenaufstellung ist darüber hinaus noch nicht umfassend. Beispielsweise fehlen die Ausgaben für den jetzt wertlosen Wettbewerb zur ZLB oder die Kosten für Öffentlichkeitsarbeit. Teilweise wurden die Wettbewerbe ausgeschrieben, als das Volksbegehren bereits angenommen war. Wir werden dahingehend weiter nachhaken.

Diese Arroganz der ‚Masterplaner‘ im Senat gegenüber den Wählerinnen und Wählern widerspricht demokratischen Grundwerten und kostet die Berlinerinnen und Berliner viel Geld.“

 

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