Standortsuche für die Landesbibliothek

Viele Ideen, aber keine Lösung für die ZLB, Berliner Zeitung

Mit der Tempelhof-Entscheidung wurde auch der Neubau für die Berliner Zentral- und Landesbibliothek vom Tisch gefegt. Jetzt überschlagen sich Berliner Politiker regelrecht mit Vorschlägen, wo die bedeutendste öffentliche Bibliothek Europas denn noch hin könnte.

Die Piraten plädieren deswegen für eine Nachnutzung der einstigen Stasi-Zentrale an der Normannenstraße und der riesigen Grundstücke rundherum – die allerdings weitgehend an Investoren verkauft wurden.

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Vorschlag der Piraten – Landesbibliothek soll in Ex-Stasi-Zentrale einziehen, Der Tagesspiegel

Daran hat noch niemand gedacht: Die leerstehenden Häuser des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit könnten ein Refugium der Bücher werden, meinen die Piraten. Der Bezirksbürgermeister findet die Idee vernünftig.

Das Image der ehemaligen Stasi-Zentrale ist das eines menschenfeindlichen Unortes. Deshalb kam bislang niemand auf die Idee, hier eine neue Landesbibliothek anzusiedeln. Piratenchef Martin Delius sieht die Sache pragmatischer. Das Gelände sei bereits erschlossen – anders als der bisherige Favorit Tempelhofer Feld – und mit Bus und Bahn gut erreichbar. Also sollte man mal ernsthaft darüber nachdenken.

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Suche nach dem Platz für Bücher, Die Welt

Parteien bringen neue Standorte für Landesbibliothek ins Gespräch.

Die Piratenpartei bringt nun das Gelände des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit ins Gespräch. Das Grundstück im Osten der Stadt mit dem heutigen Stasi-Museum gehöre dem Land, es sei bereits erschlossen und gut zu erreichen, sagte Piraten-Fraktionschef Martin Delius. „Wir sehen das als einen sehr sinnvollen Vorschlag.“

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