Für viele Kleinkinder beginnt in diesen Tagen die Eingewöhnung in ihre Kita. In diesem Jahr sind es mit fast 47.000 Kindern unter drei Jahren deutlich mehr als im vergangenen. Die Betreuungsquote, welches das Landesprogramm zum Ausbau der Berliner Kita-Plätze für die ein- und zweijährigen Kinder vorsieht, ist damit fast erfüllt.

Susanne Graf, familienpolitische Sprecherin der Piratenfraktion:

„Über den Erfolgsmeldungen hinsichtlich des voranschreitenden Kita-Ausbaus darf die Qualität der Bildungseinrichtungen nicht vergessen werden.

So sind unter anderem der Betreuungsschlüssel als auch die Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher Dauerthemen, die nicht aus dem Blick geraten dürfen. Die Kitas brauchen mehr Personal und der Beruf muss adäquat entlohnt werden. Dahingehend sind die politischen Weichen zu stellen!

Zur Qualitätssicherung gehört auch, dass Eltern die Möglichkeit haben, die für ihr Kind passende Kita auszusuchen. Die Angebotsspektren der einzelnen Einrichtungen sind sehr unterschiedlich. Wenn der Senat beim Kitaausbau darauf setzt, möglichst große Einrichtungen zu bauen um viele Plätze zu schaffen, geht das auf Kosten von Wahlmöglichkeiten für die Eltern hinsichtlich der individuellen Bedürfnisse ihrer Kinder.

Die Plätze von Kitas mit einer breiten Auswahl an Bildungsangeboten sind deutlich begehrter und die Wartelisten lang. Auch bei den bereits länger bestehenden Kitas muss darauf geachtet werden, dass sie dem heute gängigen Ausstattungsstandards entsprechen und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden.“

 

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