Barrierefreies Wohnen

Berlin braucht mehr Wohnungen für Senioren, Berliner Zeitung

Auch in Berlin wird der demografische Wandel sichtbar. In der deutschen Hauptstadt wohnen immer mehr ältere Menschen. Doch es gibt zu wenig Wohnungen, die auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind.

Die Zahl der älteren Menschen in Berlin wächst, doch an geeigneten Wohnungen für Senioren mangelt es. Zurzeit fehlen schätzungsweise 41.000 barrierefreie oder barrierearme Wohnungen in der Stadt, wie aus der Antwort von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher auf eine Anfrage des Piraten-Abgeordneten Alexander Spies hervorgeht. Lüscher bezieht sich dabei auf Angaben des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe (KDA).

Piraten fordern Konzept
Die Piraten sind mit der Auskunft nicht zufrieden. „Der Senat ist auf die baulichen Herausforderungen des demografischen Wandels für den Berliner Wohnungsmarkt nicht vorbereitet“, kritisiert Alexander Spies. „Obwohl der Bedarf an altersgerechten Wohnungen in den kommenden Jahren rapide zunehmen wird, tut der Senat nichts für die Schaffung von barrierefreien und -armen Wohnungen in Berlin.“

Die Vorstellung des Senats, dass das Problem über den Marktmechanismus von Angebot und Nachfrage gelöst werden könne, sei ein Irrglaube. „Berlin steuert wissend in die nächste Katastrophe am Wohnungsmarkt – die graue Wohnungsnot“, warnt Spies. Die Piraten fordern „eine seriöse Planung der benötigten Kapazitäten für die kommenden Jahre und ein Konzept für altersgerechtes bezahlbares Wohnen in Berlin.“ Die landeseigenen Wohnungsunternehmen müssten hierzu stärker in die Pflicht genommen werden.

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