Das Schulamt Mitte hat vorgeschlagen, das Max-Planck-Gymnasium auslaufen zu lassen, um die Vorgabe der Senatsfinanzverwaltung zu erfüllen, vermeintliche rechnerische Überkapazitäten im Oberschulbereich abzubauen. Begründet wird die Schließung mit der angespannten Haushaltslage, Mitte hat ein Defizit von 5,5 Millionen Euro im Schulbereich.

Dazu sagt Martin Delius, bildungspolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus:

„Die Bildungsverwaltung muss sofort mit der Finanzverwaltung in Verhandlungen zur bedarfsgerechten Neuausrichtung des Musterraumprogramms für Berliner Schulen eintreten. Offensichtlich ist das derzeit gültige Musterraumprogramm völlig unbrauchbar. Der aktuelle Vorfall zeigt, wie weltfremd und schädlich der von der Großen Koalition beschlossene Bezirks- und Bildungshaushalt ist.
Frau Senatorin Scheeres ist nun am Zug: Sie muss umgehend Bezirksstadrätin Frau Smentek auffordern, einen vernünftigen Kürzungskurs zu entwickeln, der ohne eine Schulschließung auskommt. Die Aufgabe von Schulen kann in einer wachsenen Stadt, bei jährlich steigenden Schüler*innenzahlen, keine Option sein. Eine ganze Schule für lächerliche 400.000 Euro zu opfern, ist keine Lösung des Problems.
Die Piratenfraktion wird das Thema in der kommenden Sitzung des Ausschusses Bildung, Jugend und Familie thematisieren und die Senatorin auffordern, sich zu positionieren.“

Ein Kommentar

  1. 1

    Macht Dampf! Was die da abziehen geht gar nicht.
    Und viel Erfolg!

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