Flugrouten über Berlin

Lärmteppich über der Stadt, Neues Deutschland

Piraten: Abweichungen von den Flugrouten vergrößern die Belastung der Berliner. Viele Flugzeuge in Tegel weichen von den festgelegten Flugrouten ab. Die Daten darüber werden nicht erfasst, sagt die Flugsicherung.

»Es scheint, als ob hier aus rein ökonomischen Interessen alternative Flugrouten genutzt werden, die zu einer massiven Lärmbelastung der Bevölkerung führen«, kritisiert Delius. Dass man solch ein Vorgehen zu Lasten der Bevölkerung nicht statistisch dokumentieren will, liege auf der Hand sagt der Abgeordnete mit Verweis auf den Sachverständigenrat für Umweltfragen.
Delius fordert den Senat auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass sich Airlines und Flugsicherung an die ursprünglich genehmigten Flugrouten halten und nur in wirklichen Notfällen davon abweichen.Andernfalls befürchtet er für den BER, »dass die geplanten Flugrouten faktisch ausgehöhlt werden, bevor der Flughafen überhaupt in Betrieb gegangen ist.« Sollte die Flugsicherung die permanenten Ausnahmen weiterhin erlauben, so müssten die Schallschutzmaßnahmen um den BER um ein Vielfaches erweitert werden.

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Ringbahn-Konzession

Letzter Bahn-Wettbewerber um S-Bahn-Ring gibt auf, berliner Zeitung

Im Wettbewerb um den Betrieb des Berliner S-Bahn-Rings soll der letzte Konkurrent der Deutschen Bahn aufgegeben haben. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Dienstag berichtete, hat sich das britische Unternehmen National Express aus dem Ausschreibungsverfahren zurückgezogen.

Die Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus kritisierte, der Senat habe ein Chaos beim Vergabeverfahren verursacht. Nun stehe wieder alles auf Anfang. Piraten-Verkehrsexperte Andreas Baum plädierte dafür, die Infrastruktur der S-Bahn in die öffentliche Hand überzuführen, denn die Bahn liefere seit dem Winter 2008/2009 nicht mehr die bestellte Verkehrsleistung.

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Letzet Bahn-Konkurrent um den S-Bahn-Ring gibt auf, rbb-Online

Seit Jahren beschäftigt den Berliner Senat die Zukunft der Ringbahn. Nach der S-Bahn-Krise 2009 wurden die Rufe nach einem Betreiberwechsel immer lauter. Doch die Ausschreibung des Rings ist nun offenbar krachend  gescheitert: Der letzte Konkurrent der Bahn zieht sich zurück, weil das Risiko einfach zu groß geworden ist.

Ein „Desater“, meint Heiko Herberg von der Berliner Piratenfraktion. „Das ganze Verfahren hat man überhaupt erst gestartet, um durch mehrere Bewerber der Macht, die die Deutsche Bahn beim Preis und den Gebühren ausüben kann, etwas entgegenzusetzen. Jetzt haben wir ein teures Bewerbungsverfahren, und am Ende bleibt trotzdem die Deutsche Bahn übrig. Obwohl wir seit fünf Jahren keinen ordentlichen Betrieb der S-Bahn haben.“

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