In der gestrigen Fraktionssitzung stellte sich der designierte Senator für Stadtentwicklung, Andreas Geisel, der Piratenfraktion vor.

Hierzu sagt Andreas Baum, verkehrspolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

 „Die Zukunftsvision Geisels zur Verkehrsplanung in Berlin passt nicht zu einer Stadt, die eine hohe Lebensqualität bieten will. So soll der gestern von SPD und CDU beantragte 17. Bauabschnitt der A 100 nur der Beginn für die weiteren Abschnitte bis zum Lückenschluss an der Anschlussstelle der Prenzlauer Promenade sein. Wie mit derartigen Planungen der Feinstaubbelastung, die gerade an der A100 schon jetzt weit über den Grenzwerten liegt, entgegengewirkt werden soll, bleibt das Geheimnis der Autobahnbefürworter. Es ist zu befürchten, dass Radverkehr und ÖPNV auch unter einem Stadtentwicklungssenator Geisel nicht die nötige Priorität erhalten werden. Die Radinfrastruktur in Berlin muss aber dringend ausgebaut werden. Der Senat darf unter keinen Umständen hinter seinem ohnehin schon niedrig gesteckten Ziel, ‚5 € pro Einwohner und Jahr für den Radverkehr‘ zurückbleiben. Die Piratenfraktion wird von Geisel einfordern, dass der ÖPNV ausreichend finanziert, und langfristig fahrscheinfrei wird. Erstaunlicherweise hat er hierzu in unserer gestrigen Fraktionssitzung Gesprächsbereitschaft angekündigt. Wir werden ihn an dieses Versprechen erinnern.“

Ein Kommentar

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    […] Baum, der verkehrspolitische Sprecher der Piratenfraktion wies bereits im Rahmen des Besuchs des designierten Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, bei der Fraktionssitzung der Piratenfraktion darauf hin, dass bereits jetzt die A100 über allen […]

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