BER

Mehdorn-Dämmerung am Flughafen, Neues Deutschland

Die Gesellschafter Berlin, 
Brandenburg und der Bund 
brauchen einen neuen BER-Chef. BER-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn gibt überraschend sein Amt auf. Nachdem Klaus Wowereit vom Vorsitz des Aufsichtrats zurückgetreten ist, müssen jetzt zwei Chefposten neu besetzt werden.

Der Fraktionschef der Piraten, Martin Delius, befürchtet, dass es in den nächsten Monaten nur noch um eine Personaldiskussion gehen wird. Außerdem sieht er das Beihilfeverfahren bei der EU in Brüssel in Gefahr. »Wer kann es verantworten, Subventionen für eine Gesellschaft zu geben, die kopflos ist?« Nach einem Medienbericht soll zu den zuletzt vom Aufsichtsrat bewilligten 1,1 Milliarden Euro eine weitere Milliarde Euro für Erweiterungsinvestitionen beantragt werden. Damit würden die Kosten auf 6,4 Milliarden Euro steigen.

Zur jetzigen Rücktrittsankündigung Mehdorns sagte Delius, der Aufsichtsrat habe den BER-Chef „mehr oder weniger“ vergrault. „Eine dicke Personaldiskussion in der Öffentlichkeit führt natürlich dazu, dass sich jemand wie Hartmut Mehdorn fragt: ‚Muss ich mir das noch weiter antun?'“

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