BER

Neuer Chefpilot in Sicht, Neues Deutschland

Michael Müller favorisiert offenbar derzeitigen Technikchef für die Mehdorn-Nachfolge. Der Regierende Bürgermeister hält eine interne Lösung für den BER-Chefposten für möglich. Die könnte Jörg Marks heißen.

Martin Delius, Chef des BER-Untersuchungsausschusses im Abgeordnetenhaus und der Piratenfraktion, sähe eine Berufung von Jörg Marks allerdings skeptisch. »Da besteht die Gefahr eines Interessenskonfliktes«, erklärte er in Anspielung auf den früheren Arbeitgeber von Marks. Siemens ist seit 2008 für die gesamte Gebäudetechnik im Terminal zuständig, seit dem vergangenen Jahr auch für die Steuerung der Frischluftzufuhr. Delius kann sich dagegen vorstellen, dass Horst Amann zumindest wieder als Technik-Vorstand zurückkehrt und übergangsweise auch die BER-Gesamtleitung übernimmt. »Der ist ja beim BER noch unter Vertrag«. Amann war nach Querelen mit Mehdorn auf einen einflusslosen Posten in der Flughafenfirma »Energie und Wasser« abgeschoben worden. Laut Delius müsste ohnehin wieder ein technischer Geschäftsführer in der Flughafengesellschaft installiert werden, um technischen Sachverstand hereinzuholen. »Mehdorn alleine hat nicht funktioniert und zum  Misslingen beigetragen«.

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Haushalt

Linke rechnet mit 500 Millionen Euro zusätzlich, Berliner Zeitung

Für Berlin ist der Zustand noch ungewohnt, aber seit vorigem Jahr ist er Realität: Es ist mehr Geld da, als ausgegeben werden soll. Aber wie viel ist es? Und wie soll es verwendet werden? Darüber sind sich Koalition und Opposition nicht einmal im Ansatz einig.

Auch die Piraten unterstützen das Anliegen. Ihr finanzpolitischer Sprecher Heiko Herberg forderte insbesondere höhere Investitionen. „Berlin hat die niedrigste Investitionsquote aller Bundesländer, das kann nicht so bleiben“, sagte er der Berliner Zeitung. Kollatz-Ahnen habe diese Einschätzung bei seiner Vorstellung in der Fraktion geteilt.

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