Der Untersuchungsausschuss zum BER-Desaster vernahm heute zum zweiten Mal den ehemaligen Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, Rainer Schwarz.

Hierzu sagt Martin Delius:

„Die heutige Vernehmung von Herrn Schwarz hat gezeigt, dass er sich entweder nicht für die Strukturen des von ihm geführten Unternehmens interessiert hat oder sich bewusst aus wichtigen Entscheidungswegen zurückgezogen hat. Anders ist nicht zu erklären, dass Schwarz angeblich von wichtigen Entscheidungen, die den technischen Bereich des BER betrafen, nichts gewusst hatte.
Vor diesem Hintergrund belastete Schwarz seinen Co-Geschäftsführer Manfred Körtgen mit seiner Aussage stark.
Dies trifft sowohl auf den öffentlichen als auch den nichtöffentlichen Teil der Vernehmung zu.
Auch in der heutigen Sitzungen waren die Aussagen von Schwarz nicht glaubwürdiger als vor zwei Wochen. Das ein Sprecher einer Geschäftsführung vom wichtigsten Projekt seines Unternehmens nur marginal informiert gewesen sein will, ist lächerlich.“

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