Geflüchtete

Früherer Staatsdiener will ins Geschäft mit Heimen einsteigen, Berliner Zeitung

Als Staatssekretär kümmerte sich Michael Büge um Flüchtlingsheime, nun will er sie selbst betreiben. Als Minderheitsgesellschafter, wie er betont. Die Senatssozialverwaltung hat den CDU-Politiker wegen einer möglichen Interessenkollision zu einer Stellungnahme aufgefordert.

„Es ist problematisch, dass ein ehemaliger Staatssekretär nach seinem Ausscheiden aus dem Amt in das Geschäft mit Flüchtlingen einsteigt und Anteile an Unternehmen besitzt, die große Unterkünfte betreiben wollen“, sagte Fabio Reinhardt, flüchtlingspolitischer Sprecher der Piraten. Zudem stelle sich die Frage, inwieweit dem Senat die Vernetzung Büges mit der SoWo bekannt sei. „Auch wenn eine Vergabe zugunsten der SoWo juristisch wohl nicht zu beanstanden wäre, ergibt es doch einen faden Beigeschmack, wenn ein ehemaliger Staatssekretär von seinem früheren Arbeitgeber bei der Auftragsvergabe berücksichtigt wird“, sagte Reinhardt.

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