Zu den Äußerungen von Bürgermeister Müller zur Zukunft des ICC sagt Heiko Herberg, haushaltspolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Für uns hat das ICC schon lange keine Zukunft mehr und auch dem Senat gehen die Ideen für eine Nachnutzung aus.
Wir haben den Senat schon im Oktober vergangenen Jahres aufgefordert, konkrete Zahlen für den Abriss oder eine Nichtnutzung des ICC vorzulegen. Bisher wurde dieser Forderung nicht nachgekommen. Die Aussage von Bürgermeister Müller, dass ein Abriss Kosten von ca. 200 Millionen Euro verursacht, zeigt jedoch, wie aberwitzig die Forderung nach einer Sanierung des ICC ist. Jede Option, sei es die jetzt ausgeschlossene Nachnutzung als Shoppingcenter, als Messestandort oder als Hotel, verursacht Sanierungskosten in Höhe von über 500 Millionen Euro. Dagegen sagen alle Studien, dass ein saniertes ICC nur einen Gegenwert von ca. 140 Millionen Euro hätte.
Für uns ist damit klar, dass jegliche bisher geprüfte Nachnutzung des ICC zu einem Subventionsgrab für das Land Berlin werden würde. Die Option des Abrisses oder der Nichtnutzung ist die bisher beste und tragbarste für das Land Berlin.“

Antrag der Piratenfraktion: Beim ICC alle Optionen prüfen: „Nichtnutzung“ und „Abriss“ dürfen kein Tabu sein (Oktober 2014) 

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