Im Oktober 2014 hat die Piratenfraktion bei der HIR Hamburg Institut Research gGmbH eine Machbarkeitsstudie zum fahrscheinlosen ÖPNV für Berlin in Auftrag gegeben. Erste Zwischenergebnisse wurden heute bei einem Fachgespräch zwischen Vertreter*innen des Instituts, Angehörigen der Piratenfraktion und verschiedenen Verkehrsexpert*innen ausführlich diskutiert.

Dazu sagt Andreas Baum, verkehrspolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Der erste große Schritt ist vollbracht. Die heute vorgestellten wissenschaftlich evaluierten Verkehrs-und Finanzierungskonzepte und Zwischenergebnisse sind bereits jetzt vielversprechend und bestätigen uns in unserer Vision: Ein fahrscheinloser ÖPNV in Berlin ist machbar.
Uns geht es dabei aber nicht um die bloße Abschaffung der Tickets, sondern wir wollen eine komplette Neuausrichtung der Berliner Verkehrsstrategie. Der Nahverkehr muss völlig neu gedacht werden. Statt weiter am Ausbau der A100 und damit am Autoverkehr festzuhalten, muss endlich der Umstieg auf Radverkehr und ÖPNV attraktiver gestaltet werden.
Das „Recht auf Mobilität für alle“, langfristige sichere Finanzierung, Lärm-und Emissionsschutz – der fahrscheinlose ÖPNV ist für uns eine zukunftsweisende und umsetzbare Idee für einen umweltverträglichen und sozial gerechten Verkehr in Berlin.
Umso mehr freut uns, dass nach den Grünen nun auch die Linken angekündigt haben, die Forderungen und Ideen der Piratenfraktion zum fahrscheinlosen ÖPNV aufgreifen.

Im Frühsommer 2015 werden wir die Endergebnisse der Studie der Öffentlichkeit präsentieren. Wir sind überzeugt, dass diese Ergebnisse die Grundlage für ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin sein werden.“
Für mehr Informationen:
https://www.piratenfraktion-berlin.de/projekte/studie-fahrscheinloser-oepnv/

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