Der Ausschuss für Arbeit, Integration und Frauen hat in seiner heutigen Sitzung den von der Koalition abgeänderten Antrag der Piratenfraktion zur Einrichtung von Unisextoiletten in öffentlichen Gebäuden angenommen.

Dazu sagt Simon Kowalewski, frauenpolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Die Einrichtung von Unisextoiletten ist nur ein erster Schritt, aber dennoch ein essenzieller Beitrag gegen die Diskriminierung von Menschen, die von einem binären Geschlechtermodell abweichen. Wir haben zahlreiche Rückmeldungen von Menschen, die davon betroffen sind, erhalten, wie wichtig ihnen diese Entwicklung ist. Für die Nichtbetroffenen bedeutet die Unisextoilette keinerlei Einschränkung. In vielen Bereichen sind Unisextoiletten bereits heute Standard: In der Bahn, im Flugzeug, in Bars, Clubs und an vielen anderen Orten in dieser Stadt.

Leider stellt die Verwässerung des Antrages durch SPD und CDU in Frage, ob diese Toiletten nun baldmöglichst in öffentlichen Gebäuden eingerichtet werden.
Jetzt müssen den wohlwollenden Worten, die von allen Fraktionen kamen, auch Taten folgen und zügig in möglichst vielen öffentlichen Gebäuden Unisextoiletten zur Verfügung stehen.”

Antrag der Piratenfraktion
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/DruckSachen/d17-1554.pdf

Ersetzungsantrag von CDU und SPD:
http://redmine.piratenfraktion-berlin.de/dmsf_files/12288?download=

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