Am heutigen Montag berät der Kulturausschuss den Antrag der Piratenfraktion „Filmförderung III – Einrichtung einer eigenen kulturellen Förderung“. Der Antrag fordert den Senat auf, einen anteiligen Fördertopf nach Vorbild des Filmbüros NRW einzurichten, der Mittel ausschließlich nach kulturellen Kriterien vergibt.

Dazu sagt Philipp Magalski, kulturpolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Die deutsche und auch die Berliner Filmförderung erschöpft sich leider immer noch in reinen Wirtschaftskennzahlen. Sie ist einzig  darauf ausgerichtet, an den Kinokassen möglichst hohe Einnahmen zu generieren, obwohl selbst nach dieser Wirtschaftlichkeitsrechnung nur ein kleiner Teil der Fördermittel in den Topf zurückfließen.
Der deutschsprachige Film ist im internationalen Vergleich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, qualitativ schwach. Mit dem Antrag wollen wir einen Impuls setzen, die FIlmförderung weiterzuentwickeln. Wie andere Kunstformen auch, ist der FIlm eben nicht nur ein Wirtschaftsinstrument sondern auch Kulturgut, dass es um seiner selbst willen zu fördern gilt.“

Link zum Antrag:
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/DruckSachen/d17-0928.pdf

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