Staatsoper-Freunde bleiben 26 Millionen Euro schuldig

Der Skandal um die Kostenexplosion bei der Staatsoper ist um eine Facette reicher. Wie aus einer schriftlichen Anfrage der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus hervorgeht. Tatsächlich geflossen sind vom Verein bisher lediglich 2,5 Millionen Euro, teilte Kulturstaatssekretär Tim Renner (SPD) jetzt in der Antwort auf die schriftliche Anfrage des Piraten-Abgeordneten Wolfram Prieß mit.

Die Piraten bezweifeln das. »Die Rolle des Vereins der Freunde und Förderer der Staatsoper ist nach wie vor höchst fragwürdig«, sagt der Abgeordnete Andreas Baum dem »neuen deutschland«. So würde aus der Antwort des Senats nicht ersichtlich, warum man bis 2009 im Verbund mit dem Verein »herumtönte«, es würden 30 Millionen Euro vom Verein für die Opernsanierung aufgebracht werden. »Ebenso fragwürdig ist die Begründung, man habe die 30 Millionen Euro nicht auftreiben können, da auf einmal das Behängen der Baustellenfassade mit Großplakaten nicht mehr möglich gewesen sei«, sagt Baum.

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