Auf Antrag der Piratenfraktion beschäftigt sich der Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr heute mit der Zukunft des Friedrichshainer Sport – und Erholungszentrums (SEZ). Dieses war bis 2003 in öffentlicher Hand und wurde dann an einen Investor unter der Bedingung, den Sport- und Bäderbetrieb weiterhin zu gewährleisten, verschenkt. Jetzt will der Investor den gesamten Komplex abreißen.

Hierzu sagt Oliver Höfinghoff, baupolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Das SEZ ist ein einzigartiger und traditionsreicher Erholungsraum im Osten Berlins. 2003 wurde es einfach an einen dubiosen Investor aus Leipzig verschenkt. Dieser lässt das Gebäude seitdem weitgehend verrotten und leerstehen. Seinen Ankündigungen, dass Bad umfassend zu sanieren, ist er bis jetzt nur unzureichend nachgekommen.
Umso größer müssen nun die Anstregungen des Senats sein, das Gelände nicht der Maximalverwertung preiszugeben.
Berlin braucht dieses Freizeitbad und die Sportstätten im SEZ wesentlich dringender als ein weiteres Hotel oder neue Bürotürme. Rückabwicklung oder Rückkauf dürfen deshalb kein Tabu sein.
Der Senat ist in der Pflicht, dass SEZ für die Berliner*innen zu erhalten. Daraus werden wir ihn nicht entlassen.“

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