Opposition will Verwaltung für Quereinsteiger öffnen

Die Oppositionsfraktionen Grüne, Linke und Piraten haben die Öffnung des Öffentlichen Dienstes für Quereinsteiger gefordert. Auch die Piraten sehen darin die einzige Möglichkeit darin, den derzeitigen und weiter steigenden Personalmangel in der Berliner Verwaltung zu beseitigen. Es seien organisatorische Änderungen im Verwaltungsablauf nötig, um Fachkräfte von außen einstellen zu können, so Fraktionschef Martin Delius.Die drei Fraktionschef forderten bei einem Besuch im Bürgeramt Lichtenberg zudem ein Personalentwicklungskonzept vom Senat. „Neu- und Umorganisation ist kaum noch möglich“, sagte Delius.
Erschienen in der Berliner Morgenpost: Link

Notstand in Berlins Bürgerämtern

Wenn nicht bald etwas passiere, stehe der öffentliche Dienst in Berlin vor dem Kollaps: Die Oppositionspolitiker fordern ein neues Personalkonzept und werfen dem Berliner Senat Blockade vor. Der Personalabbau stünde im Kontrast zum Wachstum Berlins. Prüfer hat am Donnerstag den Fraktionsspitzen der drei Oppositionsparteien im Abgeordnetenhaus – Ramona Pop und Antje Kapek (Grüne), Udo Wolf (Linke), Martin Delius (Piraten) – gezeigt, wie schwierig die Bedingungen in den Bürgerämtern in Berlin mittlerweile sind. Martin Delius hält diese Forderung „nicht für übertrieben“. Denn auch in vielen anderen Behörden ist die Situation dramatisch. In den Gesundheitsämtern fehlen Ärzte etwa für die Betreuung von Flüchtlingen, Schuleingangsuntersuchungen sind gefährdet, auch gibt es kaum Bauingenieure.
Erschienen in der Berliner Zeitung: Link

Der Kollaps kommt auf leisen Sohlen

Vorsitzende der Oppositionsfraktionen kritisieren die Personalsituation der Bürgerdienste. »Die Verwaltungen in den Bezirken haben die Grenzen ihrer Belastbarkeit erreicht.« Das erklärten Vertreter der Oppositionsparteien am Donnerstag nach einem Besuch des Bürgeramtes Lichtenberg. Das Sagen zumindest die Vorsitzenden der Oppositionsfraktionen im AGH. Nach den Vor-Ort-Besuch im Lichtenberger Bürgeramt, kaen Udo Wolf, Ramona Pop und Martin Delius (Piraten) am Donnerstag einhellig zu dem Ergebnis, dass die Bürgerämter unbedingt personell aufgestockt werden müssen. Grund genug für Martin Delius, grundlegende Konsequenzen zu fordern: „Mit Optimierung von Arbeitsabläufen lässt sich da kaum mehr Abhilfe schaffen Wir brauchen deswegen neben einer Personalaufstockung auch mehr mobile Angebote und Notfallpläne zu Spitzenzeiten.“

Erschienen im Neuen Deutschland: Link

Auch die Opposition zieht um die Häuser

Personalmangel: Fraktionschefs sehen sich in Lichtenberg in ihrer Kritik am Senat bestätigt. Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop und ihre Kollegen von der Linkspartei und den Piraten, Harald Wolf und Martin Delius, wiesen jede Vermutung von sich, sie seien zufällig ausgerechnet in dieser Woche erstmals gemeinsam auf Bezirksebene unterwegs. Was sie am Bürgeramt gemeinsam erlebten, bestätigte die drei Oppositionspolitiker in ihrer schon länger geübten Kritik am Senat.
Erschienen in der taz. (Tageszeitung)

„Er sucht nach Themen, mit denen er punkten kann“

Das sieht der Fraktionschef der Piraten, Martin Delius, etwas anders. Er bemerkte eine größere Distanziertheit Müllers im persönlichem Umgang. „Das liegt wohl an seinem Charakter“, sagte Delius. Um Fehlschläge nicht allzu heftig abzubekommen, habe er sich weiter zurück gezogen. Politisch habe er sich nicht verändert. „Relevante Themen, wie den Wohnungsbau oder die Verwendung von bereitstehenden Mittel stellt er sich zwar in seinen Reden nach vorn, es geschieht aber nichts.“ Delius nennt Müller in seinen Parlamentsreden deshalb auch den „Verwaltenden Bürgermeister“.
Erschienen in der Berliner Morgenpost: Link

100 Tage Müller als regierender

Opposition erklärt, dass Senatschef farblos und durchsetzungsschwach sei. Die Piraten vermissen ebenfalls „eigene Akzente“, die Müller gesetzt habe. „Farblos im Auftreten, keine eigenen Impulse, durchsetzungsschwach in den Kernthemen“, fasste der Fraktionschef Martin Delius zusammen.
Erschienen im Neuen Deutschland: Seite 9 (Berlin-Teil)

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