Flughafen BER

Wegen Korruptions-Verdachts am BER: Staatsanwaltschaften ermitteln gegen Imtech

Die Firma Imtech ist an vielen Großbaustellen beteiligt: in Berlin an BER und BND-Neubau. Jetzt wird wegen Korruptions-Verdachts gegen sie ermittelt.

[…] Der Vorsitzende des BER- Untersuchungsausschusses, Martin Delius, hatte die Flughafengesellschaft nach Bekanntwerden von Bestechungsversuchen der Imtech aufgefordert, sich von dem Unternehmen zu trennen. Das hatte der damalige BER- Chef Hartmut Mehdorn abgelehnt, weil der Schaden einer Trennung von Imtech „enorm“ wäre.

Erschienen in Tagesspiegel Link

Abgeordnetenhaus

SPD- Politiker aus Schöneberg hört auf

Der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD- Fraktion und enge Vertraute von Fraktionschef Raed Saleh (38), Lars Oberg (36, Foto), will bei der Abgeordnetenhauswahl 2016 nicht wieder antreten […]

[…]Anerkennung dafür kommt von “’Piraten-Fraktionschef Martin Delius“‘ (31), der sogar eine gesetzliche Regelung sinnvoll findet: „Ich bin sehr dafür, eine Mandatsbegrenzung auf zwei Legislaturperioden einzuführen.“ Unter anderem berge das Chancen für mehr innovative Ideen.

Erschienen in BZ Print, Seite 9

Fleißigste Abgeordnete

Pirat Delius wird mit dem BER zum Anfragen-Sieger

Als Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zum Pannenflughafen will Martin Delius (31) immer alles ganz genau wissen. Er stellte 135 schriftliche Anfragen allein zum BER – und wurde damit zum Spitzenreiter der 149 Berliner Abgeordneten.

[…] Der Pirat bringt es seit der Parlamentsreform im Januar 2014 auf 279 Anfragen – Rekord. Mit dem BER zum Anfragen-Sieger.

Nicht immer antwortete der Senat wie gewünscht. Delius: “Gegen den Ex-Regierenden Wowereit musste ich vors Gericht, um alle BER-Unterlagen zu bekommen – und ich bekam Recht.”

Manche im Senat empfinden die Piraten schon als wahre Nervensegen. Mit 976 Anfragen sind die nur 15 Abgeordneten einsame Spitze.

[…]Nicht immer geht es dabei mit dem gebotenem Ernst zu. Christopher Lauer (31) sorgte sich um einen möglichen Zombi-Angriff, wollte wissen, ob der Senat darauf gewappnet sei.

Erschienen in BZ Link

Ein Kommentar

  1. 1

    Solche Machenschaften sind meiner Meinung nichts Neues. Schon 1990 beim Bau von Staatsgebäuden in Berlin wurden Arbeiten von nichtangemeldete Beschäftigten ausgeführt, ohne größere Konseqenzen. Ohne Volksbeteiligung und rechtzeitigem Einspruchsverfahren gegen solche selbsternannte Chefs über ein Bauvorhaben von denen sie keine Ahnung haben. Bzw. ausrangierte Politiker die WEGGELOBT (BER-Chef, Bürokratieabgeordnete nach Brüssel usw.) werden. Hauptsache Sie haben ein PÖSTCHEN ergattert, und bekommen eine fürstliche Entlohnung.

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