24.07.2015

Das Ergebnis der CDU-Mitgliederbefragung zur „Ehe für alle“ steht fest. Demnach hat sich eine Mehrheit der CDU-Mitglieder gegen die „Ehe für alle“ ausgesprochen.

Dazu sagt Andreas Baum, queerpolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Die Berliner CDU hat heute leider gezeigt, dass die Diskriminierung von queer liebenden Menschen immer noch zu ihrem Markenkern gehört. Fraglich ist, ob dies tatsächlich das Meinungsbild der Berliner CDU widerspiegelt, oder ob man sich scheute, offen dem Bauchgefühl von Frau Merkel und der Haltung ihrer Fraktion zu widersprechen. Leider nimmt damit eine Minderheit einer Partei, die in dieser Stadt nicht einmal 25 Prozent der Wählerinnen und Wähler repräsentiert, eine übergroße Mehrheit in eine Art politische Geiselhaft.
Analog zur Situation im Bund stellt sich auch die Berliner CDU einmal mehr auf die Seite einer reaktionären Minderheit. Die Berliner Wählerinnen und Wähler wie auch mögliche künftige Koalitionspartner werden dieses Ergebnis sicherlich entsprechend quittieren.“

Siehe auch PM vom 3. Juni 2015: Oppositionsfraktionen fordern gemeinsam: „Ehe für alle“ – Berlin soll Bundesratsinitiative zur Eheöffnung beitreten

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