Videoüberwachung

Politische Debatte um Fahndungsbilder

Seit gestern ist es traurige Gewissheit: Bei der in einer Gartenlaube in Luckenwalde gefundenen Leiche handelt es sich um den sechsjährigen Elias aus Potsdam. Die Festnahme des mutmaßlichen Mörders von Elias und Mohamed hat die Polizei einem Rechtsbruch zu verdanken.

Jetzt sprechen sich verschiedene Politiker für mehr Kameras im öffentlichen Raum aus. Über die aktuelle Debatte sprachen wir mit Christopher Lauer. Der innenpolitische Sprecher der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus setzt sich seit Jahren für mehr Datenschutz ein […].

Lauer: „Es ist zynisch zu sagen, dass mehr Kameras für mehr Sicherheit sorgen würden. […} Videokameras verhindern keine Taten.“

Erschienen auf Radio Eins

 

Mehr Sicherheit vor dem Lageso

Prügeleien, Ärger mit der Security, zuletzt die Entführung eines Kindes – jetzt soll das Chaos am Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales eingedämmt werden. Am Montag treffen sich Spezialisten der Polizei mit Vertretern der Behörde und von Hilfsorganisationen, um über ein neues Sicherheitskonzept für das Areal zu beraten.

Der innenpolitische Sprecher der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Christopher Lauer, wies am Montag im rbb die Forderung seines CDU-Kollegen Robbin Juhnke zurück, die Videoüberwachung auszuweiten, denn dadurch würden Straftaten allenfalls dokumentiert. „Eine Videokamera filmt die Tat nur, sie verhindert sie nicht“, so Lauer im radioeins-Interview.

Erschienen auf rbb Online

 

„Der hätte doch immer weiter gemordet!“

Doch Christopher Lauer, innenpolitischer Sprecher der Piraten (parteilos), sieht in dem Video keinen Anlass für eine politische Debatte zur Videoüberwachung. Er findet es „zynisch, dass die abscheulichen Kindermorde für politische Forderungen ausgebeutet werden“.

Erschienen im Berliner Kurier

 

Umstrittene Fahndungsbilder befeuern politische Debatte

Das Video, das den mutmaßlichen Mörder von Mohamed und Elias überführte, verstieß gegen den Datenschutz. Jetzt diskutiert die Politik über die Folgen für die Aufklärung von Straftaten.

Für Christopher Lauer, innenpolitischer Sprecher der Piraten (parteilos), ist der Verstoß gegen den Datenschutz nicht zu entschuldigen. „Der Zweck heiligt nicht die Mittel“, sagt er. „Eine Videoaufnahme wird niemals dazu führen, Straftaten zu verhindern.“

Erschienen im Tagesspiegel

 

Flüchtlingspolitik Berlin

Berliner Oppositionspolitiker singen für Flüchtlinge

Berliner Oppositionspolitiker aus dem Berliner Abgeordnetenhaus auf neuen Wegen: Sie singen – für die gute Sache, wie sie sagen. Ein Grüner, ein Linker und ein Pirat sind der Anfrage des Berliner Entertainers Donato Plögert gefolgt und haben gemeinsam als „Five 4 Refugees“ einen Song für Flüchtlinge aufgenommen. Mit den CD-Verkäufen sollen Flüchtlingsprojekte unterstützt werden. Am Montagabend stellen die singenden Politiker das Stück im „wilde Oscar“ in Charlottenburg vor. Eine erste Hörprobe hat Susanne Gugel.

Für den guten Zweck vor dem Mikro zu stehen, sei ungewohnt gewesen, heißt es von Pirat Fabio Reinhardt. Er habe seit dem Chor in der sechsten Klasse nicht mehr gesungen. 

Erschienen im rbb Inforadio

 

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