24.11. 2015

Gestern wurden Videos eines weiteren Vorfalls am LaGeSo veröffentlicht, in dem zu sehen ist, wie ein Mitarbeiter der Securityfirma Gegenbauer in unerträglicher Weise gegen Flüchtlinge hetzt.

Christopher Lauer, innenpolitischer Sprecher der Piratenfraktion:
„Rassistische Hetze und Drohungen sind nicht tolerierbar. Geschieht dies durch Sicherheitspersonal im Auftrag Berlins, dass eigentlich Flüchtlinge schützen soll, ist eine rote Linie gleich doppelt überschritten. Die Firma Gegenbauer hat erneut deutlich gezeigt, dass sie nicht in der Lage ist, Sicherheitsaufgaben im Zusammenhang mit Geflüchteten wahrzunehmen.
Nachdem Mario Czaja bisher nicht willens oder nicht fähig war, aus diesem Versagen Konsequenzen zu ziehen, muss jetzt Michael Müller einschreiten und die Gegenbauer Sicherheitsdienste GmbH und deren
Subunternehmen im Securitybereich sofort kündigen.
Kein Berliner Landesunternehmen sollte mit einer Firma zusammen arbeiten, deren Mitarbeiter ganz offen rassistisch sind.“

Fabio Reinhardt, flüchtlingspolitischer Sprecher:
„Dieser neuerliche Skandal reiht sich nahtlos in die Vielzahl rassistischer und menschenverachtender Vorfälle rund um das Thema Sicherheitsfirmen und Flüchtlinge in Berlin ein.
Für Firmen, die mit der Sicherheit an Flüchtlingseinrichtungen betraut sind, müssen strengste Qualitätsstandards gelten. Der Senat muss hier einen sinnvollen und durchsetzbaren Kriterienkatalog erarbeiten. Außerdem muss sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter von Sicherheitsunternehmen regelmäßig auf deren Eignung sowie deren Arbeit anlassunbezogen kontrolliert werden.
Ich werde wegen des Vorfalls heute Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstatten.“

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