03.05.16

Seit Jahren fordern Berliner Tierschutzorganisationen, das tierische Leiden der Kutschpferde im Verkehr der Berliner Innenstadt zu beenden.
Bereits im November 2014 brachte die Piratenfraktion den Antrag „Keine Pferdefuhrwerke mehr in Berlins Innenstadt“ ein.

Dazu sagt Philipp Magalski, umwelt- und tierschutzpolitischer Sprecher der Piratenfraktion:

„Nachdem der Rechtsausschuss den Antrag bereits im März 2015 beraten hatte, wird die Beratung im federführenden Verkehrsausschuss seit Monaten von den Koalitionsfraktionen unter fadenscheinigen Begründungen abgelehnt.

Es ist erschreckend, welches Desinteresse die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU diesem seit Jahren heiß diskutierten Tierschutz-Thema entgegenbringen.
Nun droht gar ein formales Scheitern des Antrags, denn es finden vor dem Ende der Legislaturperiode nur noch wenige Sitzungen statt.
Unterdessen verstärkt sich die Forderung aus der Zivilgesellschaft, das Leid der Pferde zu beenden, erheblich. So hat eine Online-Petition auf Change.org, die an den Regierenden Bürgermeister gerichtet ist und das Ende der Pferdekutschen in Berlin fordert, bereits nach wenigen Wochen rund 68.000 Unterzeichner*innen gefunden.

Petentin Julia Maier wird diese Petition morgen, kurz vor Beginn des Verkehrsausschusses im Abgeordnetenhaus, an Senator Andreas Geisel übergeben.
Wir werden sie dabei begleiten und hoffen auch auf die Aufmerksamkeit der SPD- und CDU-Verkehrssprecher, damit die Dringlichkeit der Beratung des Themas im Ausschuss endlich erkannt wird.“

Links:

Antrag

 

Ein Kommentar

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    […] und der Antrag ans Plenum: Anerkennung von eSport – Initiative des Landes Berlin auf Bundesebene […]

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