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Bauen und WoHnen ohne Barrieren

  • Arbeits-Gruppe Raum 311
    Referent: Dr. Jürgen Schneider
    Zeit: 30. Mai 2015, 13.30 Uhr
    Dauer: 45 min
    Stream und Aufzeichnung

Referent

 

SenGesSozSenGesSoz

Dr. Jürgen Schneider ist Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung in Berlin. Sein Motto: „Ich mache keine Politik, ich verändere sie.“ Er sieht sich selbst als einen, der zwischen Staat, Verwaltung und Bürger*innen koordiniert, anprangert, mahnt, fordert und der selbst an konkreten Verbesserungen für die Behinderten in der Stadt arbeitet.

Inhalt:

Laut UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 4 ist die volle Verwirklichung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen ohne jede Diskriminierung aufgrund von Behinderung herzustellen. Das Recht auf Wohnen und einen angemessenen Lebensstandard ist Teil dieser Forderung. Die Piratenfraktion setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt in ihrem Kiez wohnen können. Neben steigenden Mieten behindern bauliche Barrieren das selbstbestimmte Wohnen.

Bisher regelt die Berliner Bauordnung im Paragraph 51 Barrierefreies Bauen bei Neubau bzw. entsprechender Sanierung lediglich, dass bei Gebäuden mit mehr als vier Wohnungen die Wohnungen eines Geschosses über den üblichen Hauptzugang barrierefrei erreichbar sein müssen. Die berechtigte Frage ist, warum ist das barrierefreie Wohnen nur auf ein Geschoss begrenzt, obwohl barrierefrei auch altersgerechtes und familiengerechtes Bauen einschließt?

Der derzeit diskutierte Entwurf zur Änderung der Berliner Bauordnung wird den verbindlichen Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention, unserer Ansicht nach,  noch nicht gerecht. Welche rechtlichen Grundlagen zur Gewährleistung baulicher Barrierefreiheit in Berlin erforderlich sind – dieser Frage  und mehr stellt sich der Landesbehindertenbeauftragte von Berlin, Dr. Jürgen Schneider zusammen mit den Teilnehmenden der Arbeitsgruppe.

 

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