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Andreas Baum 

Andreas Baum Piratenfraktion Berlin

UPdate

Die Studie ist fertig (PDF) und wurde am 26. Juni 2015 vorgestellt und am 11. Mai 2016 wurde der Stufenplan für einen fahrscheinlosen ÖPNV in Berlin bis 2030 vorgestellt.

Ursprung

Allen, die sich in Berlin aufhalten – unabhängig vom Einkommen, die Möglichkeiten an der Teilhabe am öffentlichen und kulturellen Leben zu gewähren, ist die zentrale Forderung aus dem Wahlprogramm 2011 – Verkehr – der Piratenpartei Deutschland Berlin. Wir sehen Mobilität als ein soziales Recht aller Berliner*innen und ihrer Gäste an und wollen daher einen gemeinschaftlichen finanzierten, öffentlichen Öffentlichen Personen-Nahverkehr in Berlin einführen.

Piratenfraktion

Als Fraktion haben wir am 12. November 2013 beschlossen, mit externen Partner*innen eine Machbarkeitsstudie zur Einführung eines fahrscheinlosen öffentlichen Nahverkehrs in Berlin durchzuführen. Unser Ziel ist es, bis zur kommenden Wahl des Abgeordnetenhauses in Berlin im Jahr 2016 Fortschritte in diesem Bereich zu erzielen und anhand der Ergebnisse der Studie entsprechende Anträge im Abgeordnetenhaus  zur Umsetzung eines fahrscheinlosen ÖPNV einzubringen.

Am 30. September 2014 haben wir, die Piratenfraktion, den Beschluss gefasst, dem Hamburg Institut  den Auftrag für ein verkehrspolitisches Konzept sowie ein Finanzierungskonzept für einen fahrscheinlosen öffentlichen Nahverkehr in Berlin zu erteilen. Bis Mai 2015 werden Ergebnisse vorliegen, wie mit Angebotsausweitungen und begleitenden verkehrspolitischen Maßnahmen

  • die Mobilität für alle gewährleistet,
  • der Berliner Verkehr insgesamt ökologischer gestaltet und
  • die Finanzierung des städtischen öffentlichen Nahverkehrs auf neue, langfristig tragende Füße gestellt

werden kann.

Projekte & Pilotprojekte in anderen Städten

Andere Städte in Deutschland, Europa und in der Welt haben ähnliche Bestrebungen verfolgt, um allen Einwohner*innen die Möglichkeit zu geben, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Bekannt sind die Pilotprojekte aus Hasselt (Belgien)  oder Tallinn (Estland).  Bis zum Herbst 2012  fuhren die Busse in der Innenstadt von Seattle (USA) an Werktagen kostenlos.  In Linz (Österreich)  und in Tübingen haben politische Kampagnen öffentliche Diskussionen angestoßen, durch kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ein Grundrecht auf Mobilität zu gewährleisten Auch unser Nachbar, die Stadt Potsdam, hat sich bereits mit dem Konzept des fahrscheinlosen ÖPNV beschäftigt.

Informationen

 

3 Kommentare

  1. 1

    Fahrscheinlos, durch die Nacht, la la la lala la!

  2. 2

    Ich würde die Studie auch gern lesen. Wann und wo wird sie erscheinen?

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